Vorzüge
- Arbeits-LED vorhanden
- Akku-Nagler ermöglicht 28 mm Wandabstand
- Ausdauernder Akku
Nachteile
- Etwas schwer



Akku-Nagler kommen nicht nur beim Anbringen von Fußleisten zum Einsatz, sondern sind vielfältig verwendbar. Für den routinierten Heimwerker ist der Umgang mit der Nagelpistole dabei eine Selbstverständlichkeit, doch auch Anfänger sollten mit der Bedienung keine Probleme haben.
Dies gilt insbesondere für akkubetriebene Modelle, da so die Einstellung des ansonsten häufig eingesetzten Kompressors entfällt.
In unserer Kaufberatung 2025 auf BILD.de haben wir verschiedene Modelle miteinander verglichen. Werfen Sie einen Blick auf unseren Vergleich von Akku-Naglern, um sich vorab mit den verschiedenen Kategorien vertraut zu machen.

Sparen Sie sich das lästige Kabel bei einem Akku-Nagler.
Der beste Akku-Nagler nützt Ihnen nur wenig, wenn der Verwendungszweck nicht mit Ihren Wünschen übereinstimmt. Daher sollten Sie besonders bei leistungsstarken Modellen im Auge behalten, dass auch einmal filigrane Aufgaben anstehen, bei denen kurze Nägel zum Einsatz kommen.
In Tests für Akku-Nagler schneiden daher vor allem Geräte sehr gut ab, die eine recht hohe Variation an Nagellägen ermöglichen.
Wenn Sie den Akku-Nagler für Sockelleisten verwenden möchten, so genügen in der Regel Nägel mit einer Länge von 15 oder 16 mm.
Ideal ist es daher, wenn sich das Modell auch mit sehr kurzen Nägeln mit 15 oder 16 mm Länge bestücken lässt.
Typischerweise wählen Sie die Nagellänge anhand der zu befestigenden Untergründe aus. Halten Sie sich dabei am besten an die Faustformel, dass der Nagel ein Drittel im zu befestigenden Werkstück und zwei Drittel in der Wand bzw. dem Balken dahinter steckt.
Wenn Sie also maximal 2 cm dicke Dachlatten befestigen möchten, so kommen Sie mit gängigen Geräten hin, die Nagellängen zwischen 50 und 60 mm ermöglichen.
Schwere Aufgaben erfordern hingegen mehr Druck, sodass Sie einen Akku-Nagler mit 90 mm Nägeln verwenden können. Allerdings haben diese Modelle oftmals den Nachteil, dass sie nicht bei sehr kurzen Nägeln eingesetzt werden können.
So bietet beispielsweise DeWalt einen leistungsstarken Akku-Nagler mit 90 mm Nägeln an. Die Mindestlänge der Nägel beträgt allerdings 50 mm, was für einige Aufgaben im Haus bereits zu viel ist.
Eine Nagelpistole gibt es in verschiedenen Arten. Dabei unterscheiden sich die Typen vor allem im Hinblick auf die Leistung sowie die Handhabung. Benötigen Sie beispielsweise einen Akku-Nagler für Sockelleisten, so genügt es, wenn Sie einen kleinen Akku-Nagler auswählen, der über eine solide Leistung verfügt.

Vielfach finden Modelle mit Kompressor und Druckluftschlauch Verwendung.
Legen Sie hingegen Wert auf besonders viel Kraft, da die Nägel tief eingetrieben werden müssen oder es sich um sehr festes Holz handelt, so eignen sich vor allem Modelle mit Kompressor.
Genügt etwas weniger Kraft und Sie möchten auch nicht auf ein Kabel zurückgreifen, so können Sie Gasnagler mit einsetzen. Eine kleine Gaskartusche sorgt für genügend Druck für die meisten Arbeiten, ganz gleich ob Sie mit dem Akku-Nagler Dachpappstifte versenken oder Dachlatten befestigen möchten. Alternativ können Sie auch auf Modelle mit einer Druckluftkartusche setzen.
Bei einem Stauchkopfnagler können Sie jedoch auch ohne Extra-Kartusche auskommen, denn es gibt auch rein durch den Akku angetriebene Modelle. Dabei ist eine Druckluftkammer installiert, die stets neu gefüllt wird.
Um den Druck aufzubauen, wird der die Leistung des Akkus verwendet. Eine hohe Akkuspannung von 18 Volt ist daher bei fast allen Geräten gegeben, da ansonsten nicht genügend Druck aufgebaut werden könnte. Je nach Modell kommt auch ein Schwungrad zur Anwendung. Der Nagel wird dabei durch die entstehende Schwungmasse in das Holz getrieben.
Sie können jedoch auch einen kabelgebundenen Stiftnagler verwenden, wenn Sie dies im Garten oder zu Hause nicht stört. Dabei handelt es sich um Modelle, die eine recht gute Leistung aufweisen, jedoch etwas weniger Kraft haben als Nagler mit Kompressor.
Tipp: Möchten Sie eine ähnliche Leistung wie bei einem kompressorbetriebenem Nagler erreichen, müssen Sie tief in die Tasche greifen und sich für einen Profi-Akku-Nagler entscheiden.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen den drei Grundtypen haben wir noch einmal kurz in der folgenden Tabelle für Sie zusammengefasst:
| Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Nagler mit Kompressor |
|
| Elektro-Nagler |
|
| Akku-Nagler |
|

Behalten Sie Ihre Sicherheit stets im Blick.
Damit ein Akku-Nagler in Tests gut abschneidet, ist natürlich auch die Sicherheit von entscheidender Bedeutung. In unserem Vergleich auf BILD.de haben wir daher bewusst Wert auf diesen Aspekt gelegt.
Jeder Akku-Nagler sollte daher über eine Auslösesperre verfügen, die verhindert, dass das Modell in gesperrtem Zustand in der Lage ist, Nägel abzuschießen.
Bei einem Akku-Nagler sorgt die Funktion des Anti-Trockenfeuermechanismus für zusätzliche Sicherheit, denn sobald das Magazin leer ist, blockiert dies den Auslösemechanismus.
Generell sollten Sie bei der Arbeit mit einem Akku-Nagler jedoch stets vorsichtig sein, ganz gleich, ob Sie sich für einen günstigen Akku-Nagler entscheiden oder aber das Top-Modell aus einem Test für Akku-Nagler im Internet auswählen.
Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie nicht nur die Einzelauslösung verwenden, sondern bei Ihrem Akku-Nagler die Funktion der Dauerauslösung nutzen. Dabei schießt jedes Mal ein Nagel aus der Pistole, sobald Sie Druck auf das Holz ausüben. Dies beschleunigt zwar die Arbeit, stellt jedoch auch ein höheres Risiko dar.
Achtung: Sind Sie in der Handhabung mit einem Akku-Nagler noch eher ungeübt, so verwenden Sie zunächst ausschließlich die Funktion der Einzelauslösung, um sich mit dem Gerät vertraut zu machen.
Die Vor- und Nachteile der Verwendung des Dauerauslösung haben wir noch einmal kurz zusammengefasst:
Wenn Sie sich für einen reinen Akku-Nagler entscheiden, so ist dies nicht möglich. Gleiches gilt für die Verwendung eines Tackers, bei welchem nur Klammern zum Einsatz kommen.
Es gibt allerdings auch Kombigeräte, die sowohl mit Nägeln als auch mit Klammern bestückt werden können.
Dabei handelt es sich jedoch in aller Regel um sehr einfache Modelle, die nicht an die Leistungsfähigkeit eines der Modelle aus unserem Vergleich heranreichen.

Der Magazintausch ist schnell erledigt.
Die meisten Modelle sind recht ähnlich aufgebaut, sodass sich die Grundstruktur ähnelt. Während professionelle Dachdecker es gewöhnt sind, mit Magazinen zu arbeiten, die etwa 300 Nägel fassen können, genügen 100 Nägel für den Hobbyhandwerker allemal.
Die verschiedenen Akku-Nagler, die sich universell einsetzen lassen, weisen eine recht ähnliche Kapazität im Bereich von 100 Nägeln auf. Da der Wechsel schnell und einfach von der Hand geht, sollten Sie sich über die kurze Arbeitsunterbrechung nach 100 Nägeln keine Sorgen machen.
Wenn Sie sehr schnell arbeiten möchten, so sollte nicht nur die Magazinkapazität, sondern auch die Schlagzahl stimmen. Je nach Modell liegt diese nur bei 30, teils jedoch auch bei weit über 100 Schlägen in der Minute.
Der vielen bekannte Konzern Hitachi führt seine Elektro- und Akkuwerkzeuge seit 2018 unter dem Markennamen Hikoki. Halten Sie also nach dem neuen Namen Ausschau, um bei der Suche im Baumarkt nicht zu verzweifeln.
Ein guter Akku-Nagler sollte zwar möglichst leistungsstark, jedoch gleichzeitig recht leicht sein. Auch wenn es sich nicht direkt bemerkbar macht, so werden Sie den Unterschied zwischen einem Modell mit 5 kg Gewicht und einer Variante mit lediglich 3,5 kg Gewicht beim Arbeiten deutlich merken.
Im Zweifel lohnt es sich, nicht zum erstbesten Modell eines Discounters wie Aldi oder Lidl zu greifen, sondern sich bei einem Test für Akku-Nagler im Internet über die Vor- und Nachteile zu informieren.
Die Stiftung hat bislang keinen Testsieger für Akku-Nagler gekürt. Wenn Sie einen Akku-Nagler kaufen möchten, können Sie sich jedoch an unserer Vergleichstabelle auf BILD.de orientieren und die verschiedenen Geräte in unterschiedlichen Bereichen miteinander vergleichen.
So finden Sie schnell und einfach das passende Modell für Ihren Geldbeutel.
» Mehr InformationenEs gibt durchaus Akku-Betonnagler. Allerdings arbeiten diese Akku-Nagler zusätzlich mit Gas. Üblicherweise wird ein Akku-Nagler jedoch für Holz, Kunststoff oder Gipsplatten eingesetzt.
Der Druck eines Akku-Nagler für Holz ist hingegen meist unzureichend für massiven Beton.
In diesem Fall lohnt es sich, einen Druckluftnagler ohne Akku zu verwenden, der über einen Kompressor mit genügend Energie versorgt wird.
Sowohl einen Druckluftnagler ohne Akku als auch einen Elektronagler sowie einen Akku-Nagler können Sie sich leihen. Bitte beachten Sie dabei jedoch, dass umfangreiches Zubehör mitgeliefert wird.
Ansonsten stehen Sie schnell vor dem Problem, dass Sie nicht direkt mit der Arbeit beginnen können.
Entscheiden Sie sich für einen Akku-Nagler von Bosch oder einer anderen Marke, wie Einhell, Makita, Hikoki (früher Hitachi), Bostitch, Robi oder AEG, so können Sie die Akkus in der Regel auch in anderen Geräten einsetzen.
So können Sie beispielsweise auch einen Pintacker, eine Kartuschenpistole oder einen Schlagschrauber nutzen, sofern diese Geräte über die identische Netzspannung verfügen.
Es lohnt sich daher immer, zunächst einmal einen Blick auf die gesamte Produktpalette eines Herstellers zu werfen, bevor Sie sich direkt für einen Akku-Nagler von Bosch oder Makita entscheiden.
» Mehr InformationenBeim Akku-Nagler handelt es sich um ein elektrisches Werkzeug, mit dem Sie Nägel via Kompressionsdruck in ein Werkstück pressen. Der Akku-Nagler bietet dabei eine hohe Präzision und erleichtert Ihnen die Arbeit erheblich. Gleichzeitig ist der Kraft- und Zeitaufwand geringer.
» Mehr InformationenEinen günstigen Akku-Nagler erhalten Sie für unter 50 Euro. Im mittleren Preisbereich kosten die Nagler mit Akku-Antrieb zwischen 100 und 300 Euro. Es gibt aber auch Modelle für mehr als 500 Euro.
» Mehr InformationenIm YouTube-Video “Der HÄRTETEST des Einhell PXC Akku Tacker Nagler TE-CN 18 Li #einhellharry” wird ein intensiver Härtetest für den Akku-Nagler durchgeführt. Das Video konzentriert sich auf die Leistungsfähigkeit und Robustheit des Geräts während des Nagelns verschiedenster Materialien. Es bietet einen detaillierten Einblick in die Zuverlässigkeit und vielseitige Einsatzmöglichkeiten des Einhell PXC Akku Tacker Nagler TE-CN 18 Li.
Platzierung | Produktname | Bewertung | Einzelauslösung | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | DBN500RTJ von Makita | sehr gut | Arbeits-LED vorhanden | ca. 606 € | ||
Position 2 | DCN660P2-QW von DeWalt | sehr gut | Geringe Wartung nötig | ca. 582 € | ||
Position 3 | ?GNH 18V-64 von Bosch | sehr gut | Benutzerfreundliche Steuerung | ca. 479 € | ||
Position 4 | M18FFN-502C von Milwaukee | sehr gut | Eindrucksvolle Leistung | ca. 755 € | ||
Position 5 | DBN600Z von Makita | sehr gut | 800 Nägel pro Ladung | ca. 396 € |
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