Wie entsteht Honig?
Die Bienen schlucken den gesammelten Nektar und Honigtau und speichern beides in der in ihrem Bauch befindlichen Honigblase. Dort werden die gesammelten Pflanzensäfte mit verschiedenen Stoffen gemischt, die wiederum auf den enthaltenen Zucker wirken. Gelangt die Honigbiene in den Bienenstock, gibt sie den Pflanzensaft aus der Honigblase an eine andere Biene weiter. Diese reicht den Pflanzensaft wiederum an die nächste Honigbiene. Durch das stetige Weiterreichen der Pflanzensäfte, werden diese immer dickflüssiger und der typische Honig entsteht.
Während es konventionellen Honigs in jedem Discounter um die Ecke gibt, müssen Sie für Bio-Honig durchaus ein wenig länger suchen.
Das liegt unter anderem daran, dass es nur vergleichsweise wenige Imker gibt, die sich der Herstellung von Bio-Honig verschrieben haben. Eines der entscheidenden Merkmale von Bio-Honig, flüssig oder sämig, ist, dass die Bienen den Nektar nur in wilder Natur sammeln.
Darüber hinaus müssen die Imker strenge Anforderungen bei der Haltung der Bienen befolgen. So dürfen sie beispielsweise die Flügel der Bienenkönigin nicht beschneiden und müssen sicherstellen, dass die Bienenkästen, in denen die Insekten leben, aus natürlichen Materialien hergestellt sind.
Tipp: Echten Bio-Honig erkennen Sie vor allem an den Qualitätssiegeln. Orientieren Sie sich dabei am besten an offiziellen Prüfsiegeln wie dem EU-Bio-Siegel und dem deutschen Bio-Siegel.
1.1. Bio-Honig muss nicht zwingend aus Deutschland stammen

Ein besonderes Augenmerk wurde auf ein hohes Gehalt an Antioxidantien und einen nachhaltig gewonnenen Honig gelegt.
Häufig wird angenommen, dass Bio-Honig ausschließlich aus Deutschland stammt.
Hierbei handelt es sich aber um einen Trugschluss. Generell kann auch Honig aus anderen Ländern die Anforderungen an das Bio-Produkt erfüllen. Neben Deutschland gehören Neuseeland, Bulgarien und Italien zu den typischen Herkunftsländern.
1.2. Bio-Honig mit Wabe bietet viele Vorteile
Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, wie Sie Bio-Honig kaufen können. Zum einen können Sie sich für Bio-Honig im Eimer oder im Glas entscheiden, zum anderen gibt es den Bio-Honig mit der Wabe. Dieser wird nur von wenigen Marken angeboten, gilt aber als die natürlichste Form. Für viele Honig-Fans ist er zudem der beste Bio-Honig, der im Handel zu finden ist. Die folgende BILD.de Tabelle, verdeutlicht die Unterschiede, die es zwischen den Produkten im Glas und der Wabe gibt:
| Typ | Hinweise |
| Bio-Honig im Glas | - gewünschte Menge kann löffelweise entnommen werden
- große Auswahl von verschiedenen Herstellern und Imkern
- sowohl als flüssiger als auch sämiger Honig erhältlich
- oftmals deutlich günstiger
|
| Bio-Honig in der Wabe | - gilt als ursprünglichste Form des Honiggenusses
- Bienenwachs schützt enthaltenen Honig optimal
- besonders charakteristisch im Geschmack
- Honig bleibt lange frisch
- Haltbarkeit von mehreren Jahren
|
1.3. Vor- und Nachteile von Bio-Honig
Sind Sie sich unsicher, ob Sie sich für ein Produkt aus einem Bio-Bienenhonig-Test entscheiden sollen, kann Ihnen ein Blick auf die generellen Vor- und Nachteile helfen. Wir haben diese für Sie noch einmal zusammengefasst:
Vorteile- arbeitet gegen die Ausbeutung der Bienen
- unterliegt strengen Kontrollen und Richtlinien
- Bienen sammeln Nektar in freier Natur
- Bio-Honig ist oft Fairtrade
- meistens vollmundiger im Geschmack
Nachteile- deutlich teurer
- nicht in jedem Discounter zu finden

Bio-Honig eignet sich nicht nur als Brotaufstrich. Auch zum Backen oder Süßen von Getränken können Sie ihn verwenden.