Vorzüge
- Bequeme Olivenöl-Glasflasche
- Erstklassige Güte
Nachteile
- Kaltpressung fehlt
- Ausgießen unpraktisch



Sie sind auf der Suche nach einem guten Bio-Olivenöl aus Italien, Griechenland oder Spanien, wissen aber nicht, welche Abfüllung am besten zu den von Ihnen geplanten Rezepten passt oder Ihrem Geschmack am ehesten entspricht?
In dieser Kaufberatung 2025 erklären wir von BILD.de, welche geschmacklichen Besonderheiten und Eigenschaften mit welchen Produktbezeichnungen einhergehen, worin die Unterschiede zwischen raffiniertem und kaltgepresstem Olivenöl bestehen und welche Vorteile Bio-Olivenöl im Kanister mit sich bringt.
Bei einem trüben Öl handelt es sich lediglich um ein Bio-Olivenöl, das ungefiltert abgefüllt wurde. Damit kann zwar eine kürzere Haltbarkeit einhergehen, die Qualität wird jedoch keinesfalls gemindert. Ganz im Gegenteil, viele Köche und Feinschmecker schwören sogar auf die intensiv fruchtig anmutenden Aromen, die ein ungefiltertes Bio-Olivenöl auszeichnen.
Das Bio-Siegel auf einem Olivenöl bestätigt, dass die verwendeten Rohstoffe, also die Oliven, aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Das bedeutet, dass keine Pestizide oder chemischen Düngemittel verwendet wurden, um die Ernte zu maximieren oder zu sichern.
Stattdessen werden häufig Ziegen- oder Schafherden durch die Olivenhaine geführt, die neben einer umweltfreundlichen Unkrautentfernung auch noch für eine unbedenkliche Düngung der Pflanzen sorgen.

Olivenöl enthält im Vergleich zu herkömmlichen Ölen viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe.
Darüber hinaus wachsen die Olivenbäume in der Regel in Gemeinschaft mit anderen Kulturen, was sich positiv auf die Bodenbeschaffenheit, die Bewässerungsstruktur und die Fähigkeit der Pflanzen zur Schädlingsbekämpfung auswirkt.
Das Bio-Siegel gibt außerdem Auskunft darüber, ob die verwendeten Oliven aus der EU oder aus Nicht-EU-Ländern stammen.
Auch im Ernte- und dem eigentlichen Prozess des Kaltpressens beziehungsweise Raffinierens darf nicht mit potenziell schädlichen chemischen Substanzen gearbeitet werden. Viele Olivenbauern setzen daher darauf, die Oliven für das Bio-Olivenöl handgepflückt zu verlesen.

Die Oliven für Bio-Olivenöle werden ohne den Einsatz von Pestiziden und chemischen Düngern kultiviert.
Geschmackliche Unterschiede zwischen einem nativem Bio-Olivenöl Extra direkt vom Erzeuger und einem konventionellen extra vergine Olivenöl, das ebenfalls von einem vertrauenswürdigen Olivenbauern stammt, sind eher nicht auszumachen.
Das liegt mitunter daran, dass auch für herkömmliche hochwertige Olivenöle sehr strenge Vorgaben gelten und die Beigabe von Konservierungs- und anderen Zusatzstoffen generell verboten ist. Beide Varianten eignen sich also hervorragend zur Verwendung in Salaten, Pasta-Rezepten, auf Pizza oder in Kombination mit mediterranen Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten.
Legen Sie jedoch Wert darauf, den nachhaltigen Anbau und die ökologische Bewirtschaftung der Olivenhaine zu fördern und möchten Sie vor allem bei einfachen nativen und raffinierten Ölen sicherstellen, dass keine Pestizide oder ähnliche Schadstoffe enthalten sind, empfiehlt es sich, ein Bio-Olivenöl zu kaufen.

Im Vergleich zu Sonnenblumenöl kann Olivenöl im Salat, beim Kochen oder auch beim Backen zum Einsatz kommen.
Je nach Herstellungsverfahren, Art der verwendeten Oliven und abhängig von den angewendeten Prüfverfahren, werden Bio-Olivenöle verschiedenen Kategorien zugeordnet. Diese stellen wir Ihnen nachfolgend auf BILD.de vor:
| Olivenöl-Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Bio-Olivenöl extra vergine |
|
| Natives Bio-Olivenöl |
|
| Gewöhnliches natives Olivenöl |
|
| Raffiniertes Bio-Olivenöl |
|

Sie können Bio-Olivenöl sowohl in Flaschen als auch in Kanistern kaufen. Diese sind besonders leicht und unempfindlich gegen Stöße.
Um das richtige Bio-Olivenöl auszumachen, sollten Sie die wichtigsten Auswahlkriterien kennen und anwenden können. Dazu gehören:
Haben Sie sich für eine Güteklasse und für ein kaltgepresstes oder raffiniertes Bio-Olivenöl entschieden, sollten Sie einen genauen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Insbesondere die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren und die Polyphenole sind nämlich entscheidend für den gesundheitlichen Mehrwert des Öls.
Ein hoher Anteil ungesättigter Fettsäuren kann dabei helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen und den Cholesterinspiegel zu senken. Ein Bio-Olivenöl mit hohem Polyphenolgehalt hat zudem eine antioxidative Wirkung. Die Phenole, kleinste Pflanzenstoffe, stehen sogar im Verdacht, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten und degenerativen Erkrankungen vorzubeugen.
Sie können Bio-Olivenöl im Kanister oder in der Flasche kaufen. Welche Vorteile die Wahl eines Kanisters Ihnen bringt, haben wir auf BILD.de übersichtlich für Sie zusammengefasst:
Die angebotene Menge kann dabei stark variieren. Während Flaschen häufig zu einem halben oder ganzen Liter angeboten werden, können Sie, Online-Tests zufolge, Bio-Olivenöl in Kanistern sogar in Drei-, Fünf- und Zehn-Liter-Abfüllungen kaufen.
Hinweis: Beachten Sie dabei, dass ein 3l- oder 5l-Kanister Bio-Olivenöl deutlich weniger komfortabel zu handhaben ist als ein kleiner Kanister oder eine Flasche. Oft kann es sinnvoll sein, das Öl aus einem großen Kanister in eine Flasche abzufüllen. Diese sollte gut verschließbar sein und bestenfalls aus Braunglas bestehen.
Einige Flaschen haben zudem den Vorteil, dass sie mit einem Ausgieß-Einsatz geliefert werden, der das gezielte und exakt dosierte Beträufeln von Salaten, Pizza und Pasta möglich macht.

Die genauen Inhaltsstoffe finden Sie auf der Rückseite der Flasche zum Nachlesen.
Bio-Olivenöl aus Spanien, Italien, Griechenland oder auch aus außereuropäischen Ländern wird mittlerweile von vielen verschiedenen Herstellern verkauft. Zu den beliebtesten und bekanntesten unter ihnen gehören:
Sie haben weitere Fragen, die in unserer Bio-Olivenöl-Kaufberatung bislang nicht beantwortet wurden? Auch diese klären wir abschließend für Sie auf BILD.de:
Überwiegend werden die Oliven für in Europa angebotenes Bio-Olivenöl in Griechenland, Spanien, Italien und Portugal angebaut. Weitere Olivenöl-produzierende Länder außerhalb der EU sind unter anderem die Türkei, Tunesien, Marokko und Syrien. Tunesiens Anteil an ökologisch bewirtschafteter Anbaufläche ist dabei besonders hoch.
» Mehr Informationen
Bio-Olivenöl kann als Salatdressing, aber auch auf mediterranen Speisen wie Pasta und Pizza verwendet werden.
Fünf Kilogramm Oliven werden benötigt, um etwa einen Liter Bio-Olivenöl herzustellen. Dazu werden die Oliven zunächst geerntet. Je nach Reifegrad unterscheidet sich auch der letztliche Geschmack und die Güte des Öls.
Die Früchte für Bio-Olivenöle aus Italien, Griechenland oder Spanien werden zum Teil noch traditionell per Hand geerntet, üblicherweise unter Zuhilfenahme von Stöcken und Auffangnetzen.
Anschließend werden die gewaschenen Oliven inklusive ihres Kerns in die Ölmühle gegeben, wo man sie zerkleinert, presst und gegebenenfalls schleudert.
Die in dem Olivensaft enthaltenen Schwebstoffe sinken anschließend langsam ab. Wird dieser Prozess nicht abgewartet, erfolgt die Abfüllung eines naturtrüben Olivenöls. Alternativ kann die Flüssigkeit auch gefiltert werden, um ein klares Bio-Olivenöl zu erhalten.
» Mehr InformationenHäufig hört man, dass Olivenöl zum Braten ungeeignet ist. Das trifft nicht uneingeschränkt zu. So können Sie beispielsweise raffiniertes Bio-Olivenöl aus Griechenland, Spanien oder Italien durchaus auch zum Braten verwenden.
Vor allem für native Olivenöle gilt jedoch, dass Sie ein Erhitzen über 160 Grad Celsius vermeiden sollten. Dann nämlich kann der Rauchpunkt des Öls überschritten und potenziell schädliche Stoffe freigesetzt werden.
» Mehr InformationenGünstiges Bio-Olivenöl ist, Tests im Internet zufolge, schon ab etwa fünf Euro pro 500 Milliliter erhältlich. Besonders hochwertige, in Handarbeit geerntete, kaltgepresste und extra vergine Bio-Olivenöle direkt vom Erzeuger können hingegen zwischen 20 und 50 Euro kosten.
Damit sind sie nicht nur für eigene kulinarische Kreationen, sondern auch als Geschenk für Hobbyköche oder Italienfans perfekt geeignet.

Die Ernte der Oliven für Bio-Olivenöl erfolgt noch immer zum Teil per Hand.
Sowohl Stiftung Warentest als auch Öko-Test führten bereits Analysen durch, in denen auch Bio-Abfüllungen bewertet wurden. Bei der Stiftung Warentest wurde gar ein Bio-Olivenöl zum Testsieger erklärt, nämlich das native Olivenöl extra von Aldi Süd.
Mit einer ebenso guten Gesamtnote von 2,3 überzeugten Öle der Marken Bertolli, Castillo de Canena und Lidl. Öko-Test stellte vor allem die Schadstoffbelastung in den Vordergrund. Dabei schnitten Öle von Rapunzel und Primoli am besten ab.
» Mehr InformationenIn diesem aufschlussreichen YouTube-Video “Test Olivenöl: 2 x mangelhaft / Wofür teure Öle lohnen” widmen wir uns dem Vergleich von nativem extra Bio-Olivenöl. Zwei Marken, die auf dem Markt prominent vertreten sind, werden kritisch unter die Lupe genommen und auf ihre Qualität geprüft. Erfahre, welche Öle mangelhaft abschneiden und welche Investition sich wirklich lohnt. Lass dich von unseren Experten durch diesen informativen Olivenöl-Test führen und erhalte wertvolle Einblicke in die Welt der hochwertigen und gesunden Öle.
Platzierung | Produktname | Bewertung | Ungesättigte Fettsäuren pro 100 ml | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Olivenöl nativ extra von Rapunzel | sehr gut | 76,3 g | Bequeme Olivenöl-Glasflasche | ca. 27 € | |
Position 2 | Olivenöl von Benvolio | sehr gut | 62 g | 100 % geprüfter Bio-Plantagenanbau | ca. 16 € | |
Position 3 | Bio-Olivenöl von Ölmühle Solling | sehr gut | 75,2 g | CE-Kennzeichen vorhanden | ca. 35 € | |
Position 4 | Bio Olivenöl von Black Lion | sehr gut | 73 g | Bekömmlich für Magen-Darm-System | ca. 17 € | |
Position 5 | Bio-Olivenöl von Jordan | sehr gut | 78,6 g | Handauswahl der Oliven | ca. 15 € |
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