Bei einem Dirtbike handelt es sich um ein Mountainbike, welches besonders stabil und kompakt ist. Es ist als reines Sportgerät zu sehen, mit dem besonders Sprünge sehr gut gelingen. Wie Sie den diversen Dirtbike-Tests entnehmen können, sind die meisten Modelle gleich ausgestattet.
1.1. Der Rahmen ist sehr stabil
Der Rahmen besteht laut vielen Dirt-Jump-Bike-Tests entweder aus Aluminium oder Stahl. Beides sind Materialien, die das Gesamtgewicht des Dirtbikes sehr niedrig halten. Das ist wichtig, damit viele Tricks überhaupt erst möglich werden.
Ein Dirtbike-Rahmen fällt niedriger aus, als es bei anderen Mountainbikes üblich ist. Die Achse des Dirtbikes liegt dabei sehr tief. Die Laufräder eines Dirtbikes betragen 24 Zoll oder 26 Zoll. Obwohl das gesamte Erscheinungsbild ziemlich klein ist, handelt es sich aber keinesfalls um ein Dirtbike für Kinder.
Die Rahmenhöhe liegt bei einem Dirtbike normalerweise zwischen 14 und 20 Zoll. Um sich auf dem Bike wohlzufühlen, sollte Ihr Modell auf Ihre Körperlänge abgestimmt sein. Die folgende Tabelle hilft Ihnen dabei, Ihren persönlichen Dirtbike-Testsieger ausfindig zu machen:
| Körpergröße | Rahmengröße des Dirtbikes |
| ca. 160 cm | 14-15 Zoll |
| ca 170 cm | 15-16 Zoll |
| ca 180 cm | 17-18 Zoll |
| ca 190 cm | 20 Zoll |
1.2. Die Ausstattung ist gering

Tricks können Sie mit einem Dirtbike auch auf einer Halfpipe üben.
Zahlreiches Zubehör wie beispielsweise Licht, Schaltung oder Bordcomputer werden Sie bei diesem Fahrrad wenig finden. Fast alle Dirtbike-Hersteller legen Wert auf ein robustes Dirtbike ohne viel Schnickschnack.
Da bei diesem Fahrrad kaum Ausstattung vorhanden ist, kann beim Trainieren auch nicht viel kaputt gehen. Immerhin werden überwiegend Sprünge absolviert, sodass beim Training auch der ein oder andere Sturz mit einkalkuliert werden sollte.
1.3. Die Bereifung ist entscheidend für das Gewicht
Viele Dirtbike-Hersteller vertreiben Dirtbikes mit 26 Zoll-Laufrädern oder sogar nur mit 24 Zoll. Da es bei diesem kleinen Mountainbikes auf ein sehr geringes Gewicht ankommt, ist die Bereifung mit ausschlaggebend.
Laut einigen Dirtbike-Tests werden die meisten Modelle mit breiten Reifen und einem groben Profil ausgeliefert. So ist eine gute Bodenhaftung gewährleistet und viele Tricks können sicher trainiert werden. Ein hoher Grip hat ebenfalls Auswirkungen auf den Antrieb eines Dirtbikes.
Könner und Fortgeschrittene dieses Sports wechseln allerdings nach einiger Zeit auch auf Reifen ohne Profil. Solche Straßenreifen weisen einen sehr geringen Rollwiderstand auf und sorgen dabei für hohe Geschwindigkeiten. Allerdings leidet in unebenem Gelände die Sicherheit darunter. Dafür sind diese Reifen aber leichter als Reifen mit grobem Profil.
1.4. Eine gute Federung ist wichtig
Profis schwören oftmals auf Starrgabeln:
Wenn Sie das nicht möchten oder bereits ein fortgeschrittener Dirtbiker sind, sollten Sie eher auf eine Starrgabel setzen. Dann ist die Landung zwar etwas härter, aber der Schwung kann direkt für den nächsten Sprung ausgenutzt werden.
Damit bei einem Sprung das Verletzungsrisiko minimiert wird, ist eine gute Federgabel beim Dirtbike sehr wichtig. Der Federweg beträgt bei den meisten Modellen der Dirtbike-Tests zwischen 80 mm und 140 mm.
Dadurch werden Stöße auf das Fahrrad nach einer Sprunglandung sehr gut abgefedert. Allerdings sorgt eine gute Dirtbike-Federgabel auch dafür, dass die Geschwindigkeit nach dem Aufsetzen reduziert wird.

Dirtbikes sind aufgrund der Bauweise ideal für Sprünge.
1.5. Oftmals nur eine Bremse beim Dirtbike vorhanden
Die meisten Dirtbikes sind nur mit einer Hinterrad-Bremse ausgestattet. Das Bremsen allerdings wird durch einen Hebel am Lenker ausgeführt. Eine Vorderrad-Bremse ist bei Dirtbikes oftmals nicht vorhanden.
Daraus ergeben sich folgende Vor-und Nachteile:
Vorteile- eine Dirtbike-Bremse weniger spart an Gewicht
- Bremskraft ist ausreichend für Tricks
- Lenker ist frei beweglich
- Lenker kann mehrfach gedreht werden
Nachteile- längerer Bremsweg bei höheren Geschwindigkeiten
1.6. Dirtbikes mit Schaltung sind sehr selten
Wenn Sie ein Dirtbike mit Schaltung kaufen wollen, müssen Sie unter Umständen lange suchen. Die meisten Dirtbikes aus den Dirtbike-Vergleichen 2025 sind nicht mit einer Gangschaltung ausgestattet. Für den Zweck, für den sie entwickelt wurden, ist eine Schaltung auch nicht nötig.
Gut zu wissen: Die meisten Tricks werden auf Hügeln in speziellen Bike-Parks ausgeführt, bei denen die hohe Geschwindigkeit durch Abfahrten erreicht wird. Eine Schaltung, um bequem längere Ansteigungen zu bewältigen, ist somit nicht erforderlich. Außerdem spart auch das Weglassen einer Schaltung noch einmal Gewicht am Mountainbike ein.
Wer allerdings bei seinem Dirtbike nicht auf eine Gangschaltung verzichten möchte, wird unter Umständen auch fündig. Die Hersteller haben sich auf einen veränderten Markt eingestellt und bieten vereinzelt solche Modelle an. Besonders, wenn mit einem Dirtbike Cross gefahren werden soll, ist eine Schaltung doch sehr angenehm, um eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen. Für sogenannte Cross-Dirtbikes gibt es mittlerweile immer mehr Anhänger.

Die Radgröße von Dirtbikes liegt in der Regel bei 24 Zoll oder 26 Zoll.