Vorzüge
- einfache Einrichtung
- Alle Propeller abgedeckt
- 20-minütige Flugdauer
Nachteile
- Draußen ungeeignet



Drohnen sind nicht nur für Selfies oder Landschaftsbilder aus ungewöhnlichen Blickwinkeln geeignet. Wer einmal ein Drohnen-Wettfliegen durch einen Hindernisparcours, gesteuert von professionellen Drohnen-Piloten, beobachtet hat, weiß, dass mit einer wendigen, leichtgängigen und schwenkbaren Drohne auch ohne Kamera ein extrem hoher Unterhaltungsfaktor einhergeht. Unser Drohnen-ohne-Kamera-Vergleich 2025 auf BILD.de erläutert die wichtigsten Unterschiede und Kaufkriterien.

Hier sehen wir eine DJI-FPV-Drohne ohne Kamera, bei der es sich unseres Erachtens um eine Fun-Drohne handelt, bei der es vor allem ums Fliegenlernen gehen dürfte.
Obwohl Drohnen im letzten Jahrzehnt vor allem durch faszinierende Luftaufnahmen von idyllischen Landschaften, Denkmälern oder Städten an Bekanntheit und Beliebtheit gewonnen haben und die Kamerafunktion für viele Menschen der Hauptgrund ist, sich eine eigene Drohne zu kaufen, spricht laut verschiedenen Internet-Tests einiges für Drohnen ohne Kamera. Wann ein solches Gerät, ob als Spielzeug oder mit professionellerem Anspruch, einer Kameradrohne häufig vorzuziehen ist, zeigen die folgenden Abschnitte auf BILD.de.
Wer das Fliegen einer Drohne zunächst einmal ausprobieren möchte, kann sich durch den Verzicht auf eine Kamera besser auf das Wesentliche konzentrieren und spart sich Ablenkung. Auch ist bei zum Ausprobieren geeigneten günstigen Modellen die verbaute Kamera ohnehin oft so schlecht, dass kaum wirklich Spaß daran aufkommt.
Als reines Spielobjekt ist eine Drohne ohne Kamera für Kinder deutlich besser geeignet, da sie nicht mehr (und nicht weniger) als die fliegende Variante eines ferngesteuerten Autos ist und damit ab einem gewissen Alter vollkommen kindgerecht. Der unverantwortliche Missbrauch einer fliegenden Kamera kann zwar von Kindern als harmloser Streich gemeint sein, kann aber ernst zu nehmende Folgen nach sich ziehen, weshalb eine Drohne ohne Kamera für Kinder diese Gefahr ausschließt. Auch auf das Gewicht, die Geschwindigkeit und das Mindestalter des jeweiligen Flugobjekts sollten Eltern beim Kauf achten.
Wer beim Kauf keine Kompromisse eingehen möchte oder sogar einen großen Teil der Freude an einem Multicopter daraus zieht, daran herumzubasteln und das Flugobjekt nach den eigenen Vorstellungen zu optimieren, kann z. B. eine Drohne ohne Kamera kaufen, um diese erst nachträglich zu integrieren und sich sowohl bei der Drohne als auch der Kamera das genau passende Modell auszusuchen. Viele Drohnen ohne Kamera sind deshalb für GoPros, die zu den beliebtesten Sportkameras gehören, geeignet und können damit nachträglich kombiniert werden.

Für das Herumflitzen in der Wohnung oder im Garten eignen sich diese Mini-Drohnen ohne Kamera ideal.
Wer sich eine Drohne weniger zur Aufnahme von Fotos und Videos aus spektakulären Blickwinkeln, sondern vielmehr zum Fliegen anschafft, benötigt zum einen nicht unbedingt eine Kamera. Zum anderen kann auf die Ablenkung und den höheren Preis, der mit einer Kamera auf der Drohne einhergeht, in diesem Fall gut und gerne verzichtet werden. Parkour-Flüge, Salti und Slalom-Manöver erfordern nämlich vor allem hochwertige Technik, gutes Steuerequipment und viel Übung, während eine in der Drohne verbaute Kamera das Gewicht beeinflussen und Platz für einen großen Akku wegnehmen kann.
Nicht überall sind Drohnen ohne Kamera erlaubt. Wer eine Drohne ohne Kamera über dem Grundstück der Nachbarn fliegen lässt, stört diese unter Umständen, auch wenn durch das Fehlen einer Kamera keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Auch der Flug auf fremde Grundstücke mit der Drohne ohne Kamera ist als Hausfriedensbruch untersagt. Verboten ist es laut Gesetz, Drohnen ohne Kamera oder mit, über Wohngebieten, Krankenhäusern, Gefängnissen, Militäranlagen sowie in der gesamten Umgebung von Flughäfen fliegen zu lassen. Selbst bei einer als Kinderspielzeug genutzten Mini-Drohne ohne Kamera müssen diese Regeln beachtet werden.
Neben dem Gebrauch selbst, der je nach Modell durchaus ein wenig Übung verlangt, bis die Steuerung wirklich leicht von der Hand geht, gibt es immer wieder auch Gesetzesänderungen, über die sich Nutzer von Drohnen unbedingt im Klaren sein sollten. Lag die Drohne eine Weile im Schrank und soll bei schönem Wetter nun wieder ausgepackt werden, sollten Sie vor der Benutzung noch einmal genauestens prüfen, wo und wie Sie das Flugobjekt aktuell überhaupt fliegen lassen dürfen.
Achtung: Das Gewicht in Gramm, das eine Drohne, mit oder ohne Kamera, auf die Waage bringt, ist nicht nur für das Flugverhalten, sondern auch für die Legalität der Nutzung entscheidend. Wiegt ein Multicopter nämlich mehr als 2000 Gramm, also 2 Kilo, muss der Nutzer einen entsprechenden Drohnenführerschein vorweisen können, um das Gerät zu verwenden. Eine leichtere Drohne ohne Kamera kann hingegen ohne Führerschein genutzt werden, während für eine Drohne ab 5 kg sogar eine Genehmigung eingeholt werden muss.

Wie wir hier erkennen können, ist die DJI-FPV-Drohne ohne Kamera ein Quadrocopter.
Die hauptsächliche Kategorie, in der Drohnen voneinander unterschieden werden, ist die Motor- bzw. Propelleranzahl. Im Gegensatz zum Hubschrauber, der synonym auch als Helikopter bezeichnet wird, bezieht sich die Vorsilbe hier nicht auf die Anzahl der Rotoren, sondern stammt vom griechischen „helix“ (Spirale, Windung, Schraube).
Bei Drohnen, die auch als Multicopter bezeichnet werden, unterscheidet man begrifflich jedoch in Tricopter, Quadrocopter, Hexacopter usw. Wir erklären Ihnen die Unterschiede zwischen den verschiedenen Drohnen-Typen anhand der folgenden Übersicht.
| verschiedene Drohnen-Bauweisen | Eigenschaften |
|---|---|
| Quadrocopter |
|
| Tricopter |
|
| weitere Multicopter |
|
Soll die Drohne ohne Kamera trotzdem für eine GoPro-Kamera geeignet sein oder soll das Gerät nur zum Fliegen genutzt werden? Und möchten Sie sie vor allem im Haus und Garten verwenden oder weite Flüge im offenen Gelände unternehmen? Die wichtigsten Fragen, die Sie sich vor dem Kauf einer Drohne ohne Kamera stellen sollten, finden Sie hier.

Steuerbar sind Drohnen ohne Kamera meist über eine Fernbedienung.
Eine lange Flugzeit ist bei Drohnen ohne Kamera meist wahrscheinlicher als bei Kameradrohnen mit gleichem Preis. Grund dafür ist das geringere Gewicht, das mit dem Verzicht einhergeht, was die Motoren weniger belastet und so den Akku länger halten lässt. Flugzeiten zwischen 8 und 29 Minuten sind hier zu finden, wobei auch das Flugverhalten sich, nicht anders als beim Autofahren, auf den Energieverbrauch auswirkt.
Eine hohe maximale Reichweite in Metern ist bei Mini-Drohnen für den Indoor-Bereich meist nicht relevant, für die Nutzung in freier Natur jedoch durchaus. Begrenzt wird dies allerdings auch hier durch das in Deutschland geltende Gesetz, dass sich eine Drohne stets in Sichtweite des Steuernden befinden muss, auch wenn sich eine Drohne ohne Kamera mit GPS nicht in dem Sinne verfliegen würde.
Die Ladezeit eines Drohnen-Akkus kann je nach Modell zwischen 15 und 60 Minuten liegen. Um den Flugspaß jedoch nicht schon nach kürzester Flugzeit so lange unterbrechen zu müssen, lohnt es sich, mehrere passende Ersatzakkus parat zu haben, die bei vielen Modellen im Kaufpreis bereits inklusive sind. Dennoch lohnt es sich, die Akkuladezeit in Minuten genau zu kennen, um errechnen zu können, wie viele Ersatzakkus Sie benötigen, um stundenlang ohne große Unterbrechung fliegen zu können.

Mit einer wendigen, leichtgängigen und schwenkbaren Drohne geht auch ohne Kamera ein extrem hoher Unterhaltungsfaktor einher.
Die meisten Drohnen ohne Kamera werden ohne Handy bedient, also nicht über eine App, sondern mithilfe einer Fernbedienung zur Fernsteuerung. Ob eine ferngesteuerte Drohne ohne Kamera, die per Smartphone-App gesteuert werden kann, für Sie allerdings besser geeignet sein könnte, lässt sich mithilfe der folgenden Sammlung der Vor- und Nachteile hier auf BILD.de ganz leicht herausfinden.
Wer keine Videos und Bilder aufnehmen will, braucht bei einer Drohne nicht auf ruhiges und stabiles Flugverhalten zu achten? Dies stimmt nicht unbedingt, denn wer ausgefeilte Manöver üben, sich im Garten oder der Wohnung abenteuerliche Hindernisstrecken aufbauen und mit der Drohne durchfliegen oder andere schwierige Aufgaben erzielen will, sollte darauf dennoch Wert legen. Auch eine bis 180 Grad schwenkbare Drohne ohne Kamera ist für derartige Aufgaben ideal geeignet.
Besonders bei der Benutzung im Outdoor-Bereich sind noch weitere Funktionen sinnvoll und können mitunter vor Verlust oder Beschädigung der Drohne schützen. Neben GPS ist eine Heimkehr-Funktion sehr praktisch, da die Drohne damit automatisch zum Startpunkt zurückkehrt. Auch die Einstellung einer Maximalhöhe, eine Notlandungs-Funktion, Kontaktsensoren und vieles mehr können selbst günstige Drohnen ohne Kamera heutzutage liefern.

Sie sollten sich stets darüber informieren, wo und wie Sie die Drohne ohne Kamera fliegen lassen dürfen.
Ob es ein günstiges Einsteigermodell oder eine extrem leistungsfähige Drohne ohne Kamera mit langer Flugzeit, vielen Funktionen und schnellen Steuerreaktionen sein soll, können nur Sie selbst beantworten. Von welchen Herstellern Sie unter anderem eine gute Drohne bekommen können, verraten wir Ihnen an dieser Stelle.
Während besonders günstige Drohnen zum Ausprobieren mittlerweile schon z. B. bei Lidl erhältlich sind, lohnt sich für Kunden mit hohen Ansprüchen und waghalsigen Flugideen der Gang ins Elektrogeschäft oder der Kauf direkt beim Hersteller.

Wie wir feststellen, ist eine DJI-FPV-Drohne ohne Kamera nicht zwingend deutlich günstiger als eine mit Kamera.
Die folgenden häufig von Kunden gestellten Fragen haben wir zum Abschluss unserer Kaufberatung beantwortet, um Sie bestmöglich auf Ihre Entscheidung vorzubereiten.
Besonders Einsteigermodelle sind ohnehin schon günstig. Da Drohnen ohne Kamera oft irgendwann durch ein hochwertigeres Modell ersetzt werden, gibt es diese oft gebraucht für noch weniger Geld zu kaufen. Wer sich noch nicht ganz für einen Kauf entscheiden kann und zunächst einmal noch günstiger eine Drohne ohne Kamera ausprobieren möchte, kann diese übrigens von verschiedenen Anbietern und Unternehmen auch für eine gewisse Zeit mieten.
» Mehr InformationenEine Drohne ohne Kamera, die mit GPS-Funktion ausgestattet ist, hat sowohl ein höheres Gewicht als auch einen höheren Energieaufwand und damit meist eine kürzere Flugzeit in Minuten. Besonders bei Einsteigermodellen und Drohnen für den Privatgebrauch, die laut Tests auch ohne Kamera als Quadrocopter am häufigsten vorkommen, macht dies einen erheblichen Unterschied. Auf das Flugverhalten und die präzise Steuerung hat jedoch auch GPS einen enorm positiven Einfluss.

Für eine Drohne ohne Kamera, die leichter als 2 Kilo ist, benötigen Sie keinen Drohnenführerschein.
Nicht nur geschmacklich machen Design und Material der Drohne einen Unterschied, auch die Qualität der Verarbeitung hängt stark mit dem verwendeten Material zusammen. Ein robustes Design ist zudem stoßfester, wie bei den sogenannten Bumper-Drohnen, bei denen die Propeller sich in einem schützenden Ring bewegen. Auch beeinflussen beide Faktoren die Wendigkeit und Beweglichkeit eines Multicopters.
» Mehr InformationenDie LED-Lampe, die sich an manchen ferngesteuerten Drohnen ohne Kamera und auch solchen mit Kamera befindet, dient als Warnsignal, mit dem der Nutzer auf Distanz sehen kann, wenn der Akku bald zur Neige geht, um die Drohne rechtzeitig zu sich zurückzusteuern. Ein weiterer Grund dafür, die Drohne nie außer Sichtweite fliegen zu lassen.
» Mehr InformationenGern würden wir Ihnen unter den Drohnen ohne Kamera einen Testsieger der Stiftung Warentest verraten, doch das Verbraucherinstitut hat sich bislang nur mit zahlreichen Multicoptern mit Kamera in Tests beschäftigt. Verweisen können wir jedoch auf ein aktuelles Special zur Gesetzeslage sowie Tests zu Drohnen, die ergaben, dass ein integriertes Navi den wesentlichen Unterschied bezüglich guten Flugverhaltens auszumachen scheint.
» Mehr InformationenIn diesem Video wird das Syma X100 vorgestellt, eine Spielzeug-Drohne mit Hindernisvermeidungstechnologie. Der Moderator zeigt die Funktionen und das Design der Drohne, während er ihre Leistungsfähigkeit in verschiedenen Flugmodi demonstriert. Mit einer einfachen Steuerung und einer beeindruckenden Hinderniserkennung ist das Syma X100 eine perfekte Drohne für Anfänger und Kinder.
In diesem YouTube-Video wird eine RC Stunt Drohne von Lidl einem ausführlichen Test unterzogen. Erfahre alles über die beeindruckende Flugzeit und Reichweite dieser Drohne, während sie spannende Stunts vollführt. Außerdem wird ein Crashtest durchgeführt und eine detaillierte Anleitung zur Handhabung der Drohne gegeben. Tauche ein in die faszinierende Welt der kamerafreien Drohnen und entdecke ihre beeindruckenden Fähigkeiten!
Platzierung | Produktname | Bewertung | Flugzeit mit einer Akkuladung | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Drone X26 von loolinn | sehr gut | 20 min | einfache Einrichtung | ca. 64 € | |
Position 2 | 24898 von Revell | sehr gut | 30 min | Beachtliche Flugdauer | ca. 54 € | |
Position 3 | U61 von loolinn | sehr gut | 20 min | Infrarot-Detection integriert | ca. 84 € | |
Position 4 | T20 von Teerok | gut | 9 min | LED-Leuchten an Propellern | ca. 43 € | |
Position 5 | Q9s von AVIALOGIC | gut | 7 min | 14-minütige Flugzeit mit zweitem Akku | ca. 39 € |
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