Vorzüge
- Flotte Konfiguration
- Gutes WLAN-Tempo
- Analoge Telefonanschlüsse
Nachteile
- Langsame USB-Datenübertragung



Während Glasfaser bereits stellenweise bisher ungeahnte Internetgeschwindigkeiten ermöglicht, sind einige rurale Gegenden erst seit kurzem überhaupt mit DSL ausgestattet. Doch was kann DSL leisten und können DSL-Anschlusstypen es vielleicht sogar mit Glasfaser aufnehmen? Was Sie beim Kauf eines DSL-Modems alles beachten müssen und was überhaupt der Sinn und Zweck dieser Gerätschaft ist, erfahren Sie in unserem DSL-Modem-Vergleich 2025 auf BILD.de.
Das Acronym „DSL“ steht für Digital Subscriber Line und heißt übersetzt so viel wie „digitaler Teilnehmeranschluss“. DSL wird von der Telekom angeboten und stellt mit Datenübertragungsraten von bis zu 1.000 Mbit pro Sekunde wesentlich besseres Internet für Nutzer zur Verfügung als es die Verbindungen nach ISDN-Standard oder Telefon-Modems leisten. Während DSL die bereits bestehenden Kupferleitungen dieser Telefonanschlüsse nutzt, kommen das DSL-Modem als Verbindungsgerät beim Teilnehmer und der DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) als Gegenstück beim Provider hinzu.
Um die über die DSL-Leitung gesendeten Daten ins Heimnetzwerk zu integrieren, müssen die Signale zunächst übersetzt werden. Das DSL-Modem wandelt die aus der Leitung ankommenden Signale ins im Heimnetzwerk verwendete TCP/IP um, das als Netzwerkprotokoll zur Internetkommunikation verwendet wird. In diesem Sinne ist ein reines DSL-Modem also nicht mehr und nicht weniger als eine Art Wandler, der durch Übersetzung der eingehenden Protokollsprache das Netzwerk überhaupt erst nutzbar macht.

Mit ihren vier Gigabit-LAN-Ports und einem USB-3.0-Anschluss bietet die FRITZ!Box 7530 AX vielseitige Möglichkeiten für kabelgebundene Geräte und die Integration von Speichermedien.

Ein DSL-Modem wandelt das über die DSL-Leitung zur Verfügung stehende Internet für die Nutzung um.
Das DSL-Modem von der Telekom wird in den meisten Fällen als physische Komponente im Zusammenhang mit einem abgeschlossenen Internetvertrag geliefert. Doch nicht immer muss es dabei um WLAN für das Heimnetzwerk gehen und nicht immer tritt das DSL-Modem dabei als FritzBox oder ein ähnlich kompaktes Router-Modem auf. Welche Möglichkeiten es für den Einsatz von DSL-Modems gibt, stellen wir Ihnen hier auf BILD.de vor.
Um WLAN im Heimnetzwerk für alle Peripheriegeräte zur Verfügung zu stellen, reicht ein reines DSL-Modem nicht aus. Schließlich muss das übersetzte Protokoll dafür auch noch lokal ausgesendet werden, wofür ein Router benötigt wird. Deshalb sind in vielen heute gängigen DSL-Modems Router bereits direkt integriert. Ein auf diese Weise WLAN-fähiges DSL-Modem vereint alle für den Internetzugang benötigten Aufgaben und muss lediglich ans Stromnetz und die Telefonleitung angeschlossen werden.
Die Nutzung der bereits vorhandenen Kupferleitungen des analogen Telefon-Festnetzes legt nahe, dass DSL-Modems heute meist mit Telefonanschluss kombiniert angeboten werden. Einen reinen Internet-Vertrag beim Anbieter abzuschließen, lohnt sich kaum und ist teilweise sogar gar nicht mehr möglich, obwohl in immer mehr modernen Haushalten heutzutage komplett auf Festnetztelefonie verzichtet wird.
Da der DSL-Router für die Verteilung des Internet-Signals an mehrere Peripheriegeräte zuständig ist, ist er nicht nötig, wenn nur ein einzelnes Gerät mit Internet versorgt werden soll. Daher werden die klassischen externen DSL-Modems ohne Router auch einzeln verkauft. Diese sind meist kleiner und platzsparender als Kombigeräte und werden per USB oder LAN direkt an den PC angeschlossen, ohne dass ein Adapter nötig ist.
Der in Privathaushalten häufigste Anschlusstyp ist ADSL, weshalb das A im alltäglichen Sprachgebrauch sogar meist weggelassen wird. Um die Unterschiede zu den anderen Anschluss-Varianten SDSL und VDSL zu erläutern, haben wir Ihnen auf BILD.de die folgende Übersicht zusammengestellt.
| DSL-Anschlusstypen | Eigenschaften |
|---|---|
| ADSL |
|
| SDSL |
|
| VDSL |
|

Die Bedienungsanleitung der FRITZ!Box 7530 AX ist klar strukturiert und leicht verständlich. Schritt-für-Schritt-Anweisungen und bebilderte Erklärungen erleichtern die Inbetriebnahme, selbst für Einsteiger.
Was gilt es noch zu beachten? Die nachfolgenden Abschnitte beschäftigen sich nicht nur etwas näher mit unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten, sondern auch mit physischen Eigenschaften von DSL-Modems und teilweise benötigten Zusatzgeräten.

Mit einem DSL-Modem und einem Router lässt sich das Internetsignal kabellos über verschiedene Endgeräte empfangen.
Die Geschwindigkeit, die das DSL-Modem zur Verfügung stellen kann, hängt in erster Linie mit den physischen Komponenten der Leitung zusammen, über die der Anschluss läuft und in zweiter Linie mit der Auslastung des Netzwerkes. Bei DSL handelt es sich um ein sogenanntes Shared Medium. Die insgesamt in den Leitungen zur Verfügung stehende Bandbreite wird also von vielen lokalen Nutzern geteilt, sodass eine hohe Auslastung des Netzwerkes die Übertragung verlangsamt.
Wie bereits erwähnt, kann VDSL jedoch wesentlich höhere Übertragungsraten bieten als ein gewöhnliches DSL-Modem oder sogar ein Highspeed-DSL-Modem. Doch lohnt sich der Umstieg? Wir haben auf BILD.de die Vor- und Nachteile, die ein Upgrade auf VDSL mit sich bringt, näher untersucht.
Achtung: So komfortabel WLAN auch ist, in vielen Fällen ist Ethernet (auch LAN genannt) dem kabellosen Internet vorzuziehen. Besonders bezogen auf die Geschwindigkeit der Übertragung sind physische Kabelverbindungen grundsätzlich stabiler, da sie weit weniger störungsanfällig sind. Auch ein WLAN-fähiges DSL-Modem ist deshalb immer auch mit Ports für Ethernet-Kabel ausgestattet, was für Streaming, Gaming oder umfangreiche Downloads eine willkommene Alternative sein kann.
Da LAN-Partys noch immer ihren Reiz haben, ist in manchen Situationen die Menge an Ethernet-Ports am Modem nicht ausreichend, um alle Geräte anzuschließen. Fürs Gaming können DSL-Modems daher auch mit einem sogenannten Switch kombiniert werden, der einfach zwischengeschaltet werden kann. Wenn die Notwendigkeit einer solchen Lösung bereits absehbar ist, bevor Sie ein DSL-Modem kaufen, können Sie allerdings auch gleich zu einem Modell greifen, dass Switch, Modem und Router in einem Gerät vereint.
» Mehr Informationen
Informieren Sie sich vor dem Kauf Ihres DSL-Modems über die maximal mögliche Datenübertragungsrate.
Ein DSL-Splitter kommt dann zum Einsatz, wenn an der Telefon-Anschlussbuchse das DSL-Signal und das Signal des analogen Festnetz-Telefonanschlusses getrennt werden sollen. So können bei gleichzeitiger Nutzung Störungen vermieden werden, indem beiden Funktionen verschiedene Frequenzbereiche zur Verfügung gestellt werden. Seit die Telefonanbieter aber nach und nach den flächendeckenden Umstieg auf IP (Internet-Protokoll) für ihre Telefonnetze realisieren, kann man ein DSL-Modem auch ohne Splitter anschließen, da das analoge Festnetz an dem Anschluss nicht mehr bedient wird und beide Funktionen über das DSL-Modem laufen.
Ist Ihr Telefonanschluss bereits auf IP umgestellt und der Abschluss eines Kombi-Vertrages bringt Sie in den Besitz eines DSL-Modems mit integriertem Telefonanschluss, ist ein Splitter also nicht mehr nötig und der Anschluss des DSL-Modems erfolgt über ein einziges Kabel, das in die Telefonbuchse gesteckt wird. Haben Sie noch einen klassischen analogen Festnetz-Anschluss und das DSL-Modem soll nur Internet bereitstellen, ist die Zwischenschaltung eines Splitters nötig.
» Mehr InformationenNicht nur DSL-Modems, die die Funktion eines Routers mit übernehmen können, sondern auch Einzelgeräte werden regelmäßig von unabhängigen Testseiten und Portalen untersucht und auch Kundenbewertungen oder eine persönliche Kaufberatung im Elektrofachhandel können Aufschluss geben. Vergleichsportale wie Strawpoll oder das Technik-Verbraucherportal CHIP geben über DSL-Modems und deren technische Eigenschaften konkrete Auskünfte.
Einige der wichtigsten Hersteller und Marken sowohl hochpreisigerer als auch eher günstiger DSL-Modems für den durchschnittlichen Hausgebrauch oder die intensivere Internetnutzung finden Sie in der folgenden Übersicht.

Ist ein Router in Ihrem DSL-Modem bereits integriert, müssen Sie dieses lediglich an Stromnetz und Telefonleitung anschließen.
Kaufen können Sie DSL-Modems nicht nur bei Vertragsabschluss bei Ihrem Internetanbieter, sondern auch einzeln im Internet, in Elektrogeschäften wie Saturn oder Media Markt und teils sogar bei Lidl oder Aldi.

Die LEDs auf der Vorderseite der FRITZ!Box 7530 AX zeigen den aktuellen Status von WLAN, Internet und Telefonie an. Ihre dezente Helligkeit stört nicht im Alltag, bietet aber auf einen Blick eine klare Übersicht über die Verbindungsqualität.
Ist noch etwas unklar? Diese zum Abschluss von uns gesammelten und beantworteten Fragen, die zum Thema DSL-Modem häufig gestellt werden, können einige verbleibende Unklarheiten aus der Welt schaffen.
Den letzten Einzel-Schnelltest zu einem DSL-Modem veröffentlichte die Stiftung Warentest im Jahr 2007, daher können wir Ihnen leider keinen aktuellen Testsieger unter den DSL-Modems von diesem Verbraucherinstitut vorstellen. Eine Meldung von 2016 beschäftigt sich allerdings mit den damaligen Gesetzesänderungen zum Verbot des sogenannten „Routerzwangs“, durch die Kunden bei DSL- und Kabelanbietern seitdem frei in ihrer Wahl der Router und Modems sind und nicht vertraglich an anbietereigene Geräte gebunden werden.
» Mehr InformationenMithilfe der Gebrauchsanleitung kann das Einrichten des DSL-Modems auch ohne Fachpersonal selber durchgeführt werden. Zur Not stehen für die gängigen DSL-Modems wie FritzBox und Co. aber nicht nur Anleitungen im Internet zur Verfügung, die Provider stellen zudem einen fachkundigen Telefonservice zur Verfügung.

DSL steht für Digital Subscriber Line, was übersetzt digitaler Teilnehmeranschluss bedeutet.
Ein Repeater wird dann nötig, wenn das WLAN-Signal vom Router nicht ausreicht, um alle Bereiche zu versorgen, an denen WLAN genutzt werden soll. Pauschal lässt sich das nicht sagen. Ob die nachträgliche Ergänzung durch einen Repeater nötig ist bemerken Sie aber ganz leicht daran, wo es in Ihrem Zuhause Verbindungsschwierigkeiten gibt. Dann ist die Strecke zum Router vermutlich zu lang und benötigt eine Überbrückungshilfe.
» Mehr InformationenDie Einwahl-Geräusche von Modems ins Internet, die Nutzer um die Jahrtausendwende zunächst oft erschreckt und verwirrt haben und die heutzutage ein mit Nostalgie verbundenes Relikt sind, werden von modernen Modems nicht mehr erzeugt. Bei den damaligen Geräten handelte es sich um analoge 56K-Modems bzw. DFÜ-Modems, die heutzutage immer noch nutzbar sind, aber sehr selten vorkommen.
» Mehr InformationenWährend ein DSL-Modem den von Telekom stammenden DSL-Anschluss nutzt, handelt es sich bei einem Kabelanschluss um eine ganz andere Art von Anschluss, der von Vodafone Deutschland (ehemals Kabel Deutschland) verkauft wird und den Anschluss des Kabelfernsehens nutzt. Schon die Anschlussbuchsen sehen vollkommen unterschiedlich aus, doch auch ein ganz anderes Signalübertragungs-Protokoll sorgt dafür, dass Sie ein DSL-Modem nicht für den Kabelanschluss verwenden können.
» Mehr InformationenEin DSL-Modem benötigen Sie, um mit Ihrem PC, Laptop, Tablet oder Smartphone im Internet zu surfen. Möchten Sie gleich mehrere Geräte mit dem DSL-Modem verbinden, brauchen Sie einen Router. Dieser sollte über WLAN verfügen, sodass Sie auch Ihre mobilen Endgeräte damit einfach koppeln können.
» Mehr InformationenDas Modem stellt die Verbindung zum Internet her. Es verarbeitet die digitalen Daten. Der Router dient hingegen als interner Verteiler für die Internet-Signale zu den einzelnen Geräten. Er stellt daher die Netzwerkkommunikation sicher.
» Mehr InformationenIn diesem Video testen wir das neueste WLAN-Modell von AVM, die FRITZ!Box 7530 AX. Erfahren Sie, wie sich dieses High-End-Gerät in Bezug auf WLAN-Geschwindigkeit, Reichweite und Stabilität schlägt. Wir zeigen Ihnen auch alle wichtigen Funktionen und geben Ihnen nützliche Tipps zur Einrichtung und Optimierung des WLANs.
Platzierung | Produktname | Bewertung | LAN-Anschluss | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | FRITZ!Box 7530 von AVM | sehr gut | 4 | Flotte Konfiguration | ca. 128 € | |
Position 2 | FRITZ!Box 7590AX von AVM | sehr gut | 4 | Flotte Konfiguration | ca. 199 € | |
Position 3 | VIGOR 2765 von DrayTek | sehr gut | 4 | Durchgängige Netzwerkstabilität | ca. 196 € | |
Position 4 | Archer VR600 von TP-Link | sehr gut | 4 | Flotte Konfiguration | ca. 155 € | |
Position 5 | Router Speedport Smart 3 von Telekom | gut | 4 | Erweiterbares MESH-Netzwerk integriert | ca. 116 € |
Jeden Monat erreichen unzählige Produktneuheiten die Shops des Internets. Wir prüfen die Angebote regelmäßig und überarbeiten unsere Tabellen auf Basis der neuesten Daten.
In unserem Vergleich werden die relevantesten Merkmale der Produkte betrachtet und in unseren Tabellen übersichtlich präsentiert. Unsere Ratgeber bieten weiterführende Informationen, um eine bessere Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Die Fachbereiche unserer Redaktion sind mit den Anforderungen der jeweiligen Produktkategorie eng vertraut und bewerten nach objektiv festgelegten Vergleichskriterien. Das zusätzliche Lektorat garantiert höchste Qualität.