Vorzüge
- Kein Tropfen
- historischer Look
Nachteile
- kein leuchtender Indikator
- festgelegte Temperatur


Sicher wissen auch Sie die vielen kleinen und großen Helferlein in der Küche zu schätzen. Ohne Handmixer, Zerkleinerer oder Rührgerät wären viele Aufgaben beim Kochen und Backen sehr viel anstrengender. Das gilt natürlich auch für einen Edelstahl-Wasserkocher.
Viele von Ihnen erinnern sich vielleicht noch an die Zeit, als man für jeden Tee erst umständlich den Teekessel oder einen Topf auf den Herd stellen musste. Heute reicht ein simpler Knopfdruck und im Wasserkocher wird Leitungswasser im Nu erhitzt. Doch Vorsicht: Die Wertigkeit des Geräts kann den Unterschied ausmachen.

Die meisten Leute haben entweder einen Kunststoff-Wasserkocher, einen Edelstahl-Wasserkocher oder Glas-Wasserkocher.
Während Kunststoff zwar sehr leicht ist, aber eben auch Schadstoffe ins Wasser abgeben kann, sind Edelstahl-Wasserkocher oder Glas-Geräte gesundheitlich unbedenklich. Edelstahl hat zudem den Vorteil, in der Regel leichter zu sein als Glas.
Wenn das Design des Wasserkocher-Typen für Sie eine bedeutende Rolle spielt, dann sollten Sie darauf achten, dass Ihr neuer Edelstahl-Wasserkocher gebürstet oder geschliffen ist. Dabei ergeben sich sehr ästhetische Oberflächenstrukturen.
Wenn ein Edelstahl-Wasserkocher gebürstet ist, bedeutet dies, dass die Oberfläche mit einer Art Schleifpapier behandelt worden ist.

Seitlich am Severin-Edelstahl-Wasserkcher ist das Gerät durchsichtig. Hier konnten wir die Wassermenge sehen.
Wenn Sie einen neuen Wasserkocher kaufen möchten, sollten Sie vor allem auf die Leistungsangaben und die maximale Füllmenge achten. Eine Tasse Tee auf die Schnelle machen Sie am besten mit einem kleinen Gerät mit hoher Leistung. Bei größeren Mengen Wasser reicht oft weniger Leistung, um den Stromverbrauch nicht unnötig in die Höhe zu treiben. Gut geeignet für den täglichen Gebrauch sind Edelstahl-Wasserkocher mit einer Leistung von 2200 Watt, die gerne im Retro-Look oder klassischem Schwarz gekauft werden. Ein Artikel, der in keinem Haushalt fehlen sollte.
Neben Funktionalität und Design spielt bei vielen auch die Farbe eine Rolle. Ist der Wasserkocher aus Edelstahl weiß, passt er womöglich besser zur hellen Kücheneinrichtung. Allerdings dominiert meist eine metallische Optik. Einen wirklich weißen Wasserkocher aus der Kategorie Edelstahl werden Sie nicht so leicht finden.
Viele Edelstahl-Wasserkocher in unserem Vergleich überzeugen mit guter Leistung und solider Verarbeitung. Doch nur die besten Modelle haben eine Warmhaltefunktion und eine wählbare Temperatur. Ein Edelstahl-Wasserkocher mit Temperatureinstellung und Warmhaltefunktion kann aber im Alltag durchaus den Unterschied ausmachen.
| Modellart | Besonderheiten |
|---|---|
| Edelstahl-Wasserkocher mit Temperatureinstellung |
|
| Edelstahl-Wasserkocher ohne Extras |
|

Am Severin-Edelstahl-Wasserkocher lässt sich der Deckel an einem Knopf öffnen. Diesen haben wir hier betätigt.
In jedem Wasserkocher-Test wird zuallererst auf die Leistung eingegangen. Viele Hersteller werben sogar mit einer möglichst hohen maximalen Leistung in Watt. Tatsächlich verringert sich mit einer hohen Wattzahl die Zubereitungszeit. Wenn es also schnell gehen soll, dann greifen Sie am besten zu einem Gerät mit hoher maximaler Leistung in Watt.
Fasst ein Edelstahl-Wasserkocher 1,7 Liter, so gehört er zu den Modellen mit der Standard-Größe. Größere Füllmengen gibt es eher selten. Für die Tasse Tee genügt aber auch ein Gerät mit weniger Volumen, da das Wasser in kleineren Geräten meist schneller heiß wird.
Natürlich muss auch ein 1,7 Liter Edelstahl-Wasserkocher nicht immer komplett gefüllt werden. Allerdings geben alle Hersteller Mindestfüllmengen an, die Sie beim Gebrauch beachten sollten. Liegt die Mindestmenge zu hoch, eignen sich diese Kocher nicht für kleine Wassermengen.
Der Edelstahl-Wasserkocher-Test der Stiftung Warentest ist leider schon etwas veraltet und hilft uns bei diesem Vergleich nicht mehr weiter.

Ein hochwertiger Edelstahl-Wasserkocher-Testsieger hat nicht nur Power und ein passendes Fassungsvermögen, sondern zudem einige Extras, die Sie sich bei einem Kauf durchaus gönnen sollten.
Beinahe Standard sind dabei Kalkfilter und Wasserstandsanzeige. Eher seltener finden Sie Edelstahl-Wasserkocher inklusive LED-Innenbeleuchtung. Mit so einer LED-Beleuchtung wird Ihnen angezeigt, welche Temperatur das Wasser bereits erreicht hat – eine nette und praktische Spielerei.
Einige Geräte zeichnen sich überdies durch doppelwandige oder speziell isolierte Kannen aus. Dadurch wird die Kanne erstens nicht so heiß und zweitens bleibt der Inhalt länger warm. Manche Modelle sind quasi Edelstahl-Wasserkocher und Isolierkanne in einem.
Tipp: Sie wollen einen Wasserkocher im Auto nutzen? Dann kaufen Sie ein Modell mit dem passenden Adapter für Ihr Fahrzeug.

Bevor Sie einen Edelstahl-Wasserkocher kaufen gehen, sollten Sie wissen, welche Marke in welchem Edelstahl-Wasserkocher-Test besonders überzeugt hat.
Beim Vergleich fiel uns auf, dass KitchenAid Wasserkocher aus Edelstahl sowie Edelstahl-Wasserkocher von WMF besonders häufig gute Bewertungen erhielten.
Wenn es kein Edelstahl-Wasserkocher von WMF oder ein Kitchenaid Wasserkocher aus Edelstahl sein soll, dann finden Sie ab und an auch recht gute, günstige Edelstahl-Wasserkocher, zum Beispiel in Angebotswochen von Tchibo oder ähnlichen Anbietern.
Folgende Marken genießen ebenfalls hohes Vertrauen:
Geruchsbelästigungen sind bei hochwertigen Edelstahl-Geräten eher selten, da gerade Edelstahl Gerüche gut fernhält. Riecht Ihr Edelstahl-Wasserkocher dennoch unangenehm, so kann es sein, dass in der Innenwand oder im Deckel doch Plastik verbaut ist.
Kunststoffe ziehen Gerüche nämlich leider an. Als Abhilfe empfiehlt es sich, den Wasserkocher mehrmals zu reinigen.
Damit der Edelstahl-Wasserkocher seinen einzigartigen Glanz beibehält, ist es wichtig, das Material richtig zu behandeln. Informieren Sie sich in unserem Ratgeber zum Thema Edelstahl reinigen über das richtige Säubern des Metalls.
Tatsächlich hängt der Siedepunkt nicht nur von der Temperatur, sondern auch vom Druck ab. In einem Schnellkochtopf kocht Wasser zum Beispiel bei bis zu 120 Grad, da der Druck höher ist als bei Raumluft. Auf dem Mount Everest hingegen kocht Wasser aufgrund des geringen Luftdrucks schon bei 70 Grad.
Wie der Name bereits verrät, bringt ein Wasserkocher Wasser zum Kochen. Das heißt, es wird der Siedepunkt von 100 Grad Celsius annähernd erreicht.
Hat Ihr Gerät einen Temperaturregler, schaltet er sich allerdings schon vorher ab. Bei einfachen Geräten müssen Sie manuell abschalten und per Küchenthermometer nachmessen.
» Mehr InformationenManche Hersteller geben irreführenderweise an, dass ihr Edelstahl-Wasserkocher kabellos sei. Das stimmt natürlich nur bedingt. Ein Stromkabel ist schließlich immer vorhanden.
Befindet sich dieses allerdings am Standfuß und ist die eigentliche Kanne abnehmbar, sprechen Hersteller gern von einem kabellosen Wasserkocher.

Am Severin-Edelstahl-Wasserkocher steckt das Stromkabel am Fuß. Von der Seite und von oben ist der Wasserkocher kabellos.
Einen Edelstahl-Wasserkocher ohne Plastik zu finden wird eher schwierig. Einige Bauteile sind technisch bedingt fast immer aus Kunststoff gefertigt.
Allerdings gibt es Modelle, bei denen nur die Außenwand aus Edelstahl ist und solche, bei denen auch die Innenwand metallisch ist.
Grundsätzlich gilt: Jeder Kontakt von heißem Wasser mit einer Kunststoffoberfläche ist zu vermeiden, damit Schadstoffe nicht ins Wasser übergehen können.
» Mehr InformationenEinen Wasserkocher reinigen Sie am besten mit einem Spritzer Essig oder Zitronensäure. Das löst nicht nur Verkalkungen, sondern überdeckt auch unangenehme Gerüche.
Zum Edelstahl-Wasserkocher entkalken können Sie auch Ton- oder Kieselsteine verwenden, die Sie während des Kochens ins Wasser geben. Diese ziehen den Kalk an und verhindern eine Ablage am Gerät.
» Mehr InformationenAchten Sie beim Wasserkocher auf die maximale Füllmenge. Diese sollte bei rund 1,5 l liegen. Favorisieren Sie zudem einen Wasserkocher, der in etwa 2.000 Watt Leistung bietet. Von Vorteil sind Wasserkocher, in denen sich das Wasser besonders schnell erwärmt. Hierzu zählt auch der Edelstahl-Wasserkocher.
» Mehr InformationenEdelstahl-Wasserkocher weisen eine sehr gute Isolierung auf. Deshalb wird das Wasser darin besonders schnell warm und bleibt es nachher auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Zudem erweist sich Edelstahl generell als geschmacksneutral. Allerdings sind Edelstahl-Wasserkocher oftmals teurer als Modelle aus Kunststoff.
» Mehr InformationenEin Edelstahl-Wasserkocher ist bei richtiger Nutzung nicht gesundheitsschädlich. Das Material gibt keine Schadstoffe ab. Allerdings sollten Sie auch einen Edelstahl-Wasserkocher regelmäßig reinigen. Ansonsten setzen sich hier trotz der eher antibakteriellen Wirkweise von Edelstahl Keime im Gerät ab. Wird das Wasser nicht richtig erhitzt, kann dies negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben.
» Mehr InformationenIn diesem YouTube-Video werden die 3 besten Edelstahl-Wasserkocher mit Temperatureinstellung verglichen. Es werden ihre Funktionen, Leistung und Design analysiert, um den Zuschauern bei der Entscheidung für den optimalen Wasserkocher zu helfen. Der Vergleich bietet eine detaillierte Übersicht über die Vor- und Nachteile der vorgestellten Wasserkochermodelle.
Platzierung | Produktname | Bewertung | Kalkfilter | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Retro 21672-70 von Russell Hobbs | sehr gut | Kein Tropfen | ca. 53 € | ||
Position 2 | 1002478 von Zwilling | sehr gut | Außenkühlung durch Doppelwand | ca. 49 € | ||
Position 3 | Lono von WMF | sehr gut | Schutz vor Überhitzung | ca. 77 € | ||
Position 4 | Stelio von WMF | sehr gut | Kein Tropfen | ca. 40 € | ||
Position 5 | BW8018 von Krups | sehr gut | 5 Heizstufen | ca. 49 € |
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