Vorzüge
- einfach zu bedienen
- Hervorragende Druckreinheit
- inkl. Programm
Nachteile
- Komplizierte Anwendungssoftware



Das Beschriften von Gegenständen, Kisten und Kartons, vor allem aber von Briefen, Paketen und Versandtaschen ist eine mühsame Aufgabe. Zumindest dann, wenn Sie die Etiketten auf einen Bogen A4 Papier drucken und von Hand zuschneiden. Mit einem Etikettendrucker geht das wesentlich schneller und einfacher.
Ein Etikettendrucker ist aber nicht nur für Gewerbetreibende mit Versandservice interessant, sondern auch für Privathaushalte. Sie können durch Beschriftungen für viel mehr Ordnung und Übersicht sorgen. Druckt der Etikettendrucker in Farbe, wird die Auswahl sogar bunt und Ihre Kinder haben großen Spaß an den Etiketten für die Brotdosen oder Schulhefter.

Besonders können wir hervorheben, dass der Etikettendrucker von Herstellern wie Epson mit einer Vielzahl von Tasten ausgestattet ist. Das ermöglicht eine benutzerfreundliche und effiziente Bedienung.
In unserem Etikettendrucker-Vergleich auf BILD.de haben wir einige der führenden Modelle verglichen und unseren Etikettendrucker-Testsieger erkoren. Dabei berücksichtigten wir autarke Handgeräte ebenso wie Drucker, die über den PC per USB oder WLAN mit Daten gefüttert werden können.
Grundsätzlich unterscheiden die meisten Testportale in einem Thermodrucker-Test zwischen dem klassischen Etikettendrucker als Handgerät und PC-unterstützten Modellen. Beim Handgerät wird die Druckinformation direkt eingegeben. Ein Etikettendrucker mit WLAN oder USB hingegen kann die Infos auch vom PC oder aus dem Netzwerk ziehen. Wir listen die unterschiedlichen Modelle für Sie auf:
| Typ Etikettendrucker | Beschreibung |
|---|---|
| Autarkes Etikettendrucker-Handgerät |
|
| Etikettendrucker mit USB-Anschluss |
|
| Etikettendrucker mit WLAN, Bluetooth und/oder LAN-Anschluss |
|

Die Taste rechts oben, die eine Schere zeigt, ist eine äußerst praktische Funktion des Etikettendruckers von Herstellern wie Epson. Diese Taste ermöglicht ein schnelles und präzises Schneiden der Etiketten.
In fast jedem Etikettiermaschinen-Test hatten die jeweils am besten bewerteten Modelle mindestens eine Schnittstelle für die Kopplung an einen PC oder ein Mobilgerät. Meist ist es leichter, damit die Etiketten-Vorlage zu erstellen und auch die Druckoptionen sind vielseitiger. Die Vorteile dieser Anschlüsse fassen wir nochmal kurz zusammen:
Wenn Sie oft und gerne auch ausgefallene Klebeetiketten drucken möchten, dann sollte der Etikettendrucker Ihrer Wahl sowohl schnell als auch vielseitig sein. Viele Handgeräte verfügen leider nur über wenige Schriftzeichen und eine geringe Auflösung. Farbige Ausdrucke, die am PC verfeinert wurden, sehen am Ende deutlich schöner aus.
Die Stiftung Warentest hat leider noch keinen Etikettendrucker-Test durchgeführt. Daher mussten wir für unseren Vergleich auf BILD.de aus anderen Erfahrungsquellen schöpfen.

Die ergonomisch geformte Seite des Etikettendruckers von Herstellern wie Epson sorgt dafür, dass er bequem in der Hand liegt und eine komfortable Bedienung ermöglicht. Das sehen wir als echten Pluspunkt.
Die Auflösung in dpi ist bei einem Etikettendrucker sicher nicht so überragend wie bei einem normalen Drucker. Doch auch mit 300×300 dpi (dots per inch) kann ein Schriftzug schon nett aussehen. Modelle, bei denen die Auflösung deutlich darunter liegt, haben vor allem Probleme, wenn die Schrift vergrößert wird. Viele Zeichen verschwimmen dann oder sehen verzerrt aus.

Vor allem, wenn Sie viele Etiketten nacheinander drucken oder den sogenannten Mehrfachausdruck ausführen, spielt die Druckgeschwindigkeit eine große Rolle. Gute Geräte drucken 100, 200 oder sogar 300 mm pro Sekunde. Damit ist der Schriftzug im Nu fertig und kann angebracht werden.
Grundsätzlich ist die Druckgeschwindigkeit weniger bedeutend, wenn Sie einzelne Etiketten mit unterschiedlichen Eingaben machen. Da Sie meist sowieso zwischen den Drucken die Daten ändern müssen, kommt es bei Einzeldrucken nicht so sehr auf das Tempo an.
Das gänzlich pragmatische Etikett hat auf den ersten Blick nichts mit der vornehmen Etikette zu tun, die gewisse Benimmregeln beschreibt. Der Begriff Etikett stammt allerdings tatsächlich von den Hofregeln europäischer Königshäuser. Dort schrieb man die genauen Abfolgen bei Hofe auf kleine Spickzettelchen – die Etiketten. Erst viel später wurde so die Kennzeichnungen an Produkten bezeichnet.
Je nach Anwendungsbereich eignen sich manche Etikettendrucker mehr oder weniger für gewisse Aufgaben. Schmale Druckbreiten sind hervorragend für kleine Beschriftungen und Namensschilder. Breiten von 60 mm und mehr eignen sich hingegen für Versandetiketten und gut lesbare Regalbeschriftungen. Idealerweise lassen sich Breiten in einem möglichst großen Bereich einstellen.
Die meisten Geräte im Etikettendrucker-Test beherrschen auch den Barcodedruck, der vor allem im Handel bedeutsam ist. Verfügt das Gerät über einen integrierten Touch Screen, ist die Bedienung intuitiver als bei reinen Tastengeräten. Bei einem Anschluss an den PC sollte die erforderliche Etikettendrucker-Software auf jeden Fall mit im Lieferumfang enthalten sein.
Tipp bei Großaufträgen: Wenn Sie eine sehr große Menge Etiketten drucken müssen, lohnt vielleicht die Beauftragung einer Etikettendruckerei. Auch wenn die Anschaffung eines Etikettendruckers vielleicht günstiger erscheint – die Arbeitszeit, die für das Bedienen geopfert werden muss, kann schnell ineffiziente Ausmaße erreichen.
Viele Marken in diesem Segment kennen Sie sicher schon von konventionellen Druckern, etwa im Falle der Etikettendrucker von Brother oder der Epson Etikettendrucker. Andere Hersteller sind weniger geläufig, etwa beim Etikettendrucker von Dymo oder beim Etikettendrucker von Zebra.

Wenn Sie einen preiswerten Etikettendrucker kaufen möchten, bekommen Sie manchmal geringwertige Modelle im Angebot bei einem Discounter wie Lidl. Wir raten jedoch zum Erwerb eines Geräts einer der folgenden etablierten Marken:
Ob Etikettendrucker von Dymo, Etikettendrucker von Zebra oder Etikettendrucker von Brother – alle Drucker dieser Art funktionieren mit dem sogenannten Thermodirektdruck. Dabei druckt ein spezieller Druckkopf auf Thermopapier, indem dieses erhitzt wird. Aus diesem Grund sind die meisten Etikettendrucker einfarbig oder maximal zweifarbig.

Druckt ein Etikettendrucker farbig, so vermutlich mit Hilfe der Thermotransfertechnik. Benutzt ein Etikettendrucker Thermotransfer, wird Farbe aus einem Farbband eingeschmolzen. Daher kann in diesem Fall eine beliebige Etikettendrucker-Farbe benutzt werden. Diese Technik kommt auch häufig in einem Industrie-Etikettendrucker zum Einsatz.
Wenn der Aufdruck an einer Ware lange halten muss, liefert die Thermotransfertechnik die wesentlich haltbareren Ergebnisse gegenüber dem normalen Direktdruck. Günstige Etikettendrucker verfügen häufig nicht oder nur minderwertig über diese Funktion.
» Mehr InformationenWirklich wasserfest sind die Etiketten aus einem Etikettendrucker nicht. Das Thermopapier ist viel zu empfindlich und wird bei Nässe in der Regel sofort unleserlich. Es gibt aber mit Kunststoff beschichtetes Papier, das zumindest ein wenig haltbarer ist und so das Etikett vor Feuchtigkeit und Spritzwasser schützt.
» Mehr InformationenDie Länge der Etiketten hängt natürlich vom Gerät selbst ab. In vielen Geräten ist jedoch eine Papierrolle, die einer Kassenbon-Rolle ähnelt. Sogenannte Endlosrollen sorgen dafür, dass Sie unterschiedlich lange Etiketten drucken können. Praktisch ist das nicht nur bei Adressen, sondern auch für Bürobeschriftungen oder Etiketten, die Sie in der Vorratskammer nutzen möchten.
» Mehr InformationenEinen günstigen Etikettendrucker erhalten Sie bereits für rund 30 Euro. Im mittleren Preisbereich zahlen Sie zwischen 50 und 250 Euro. Es gibt aber auch Etikettendrucker, die mehr als 500 oder 600 Euro kosten. Der Preis hängt dabei entscheidend von dem jeweiligen Druckverfahren ab.
» Mehr InformationenIn diesem YouTube-Video präsentieren wir Ihnen den Phomemo M110 Mini Label Printer, der perfekt für Ihren Shop oder Scrapbooking geeignet ist. Mit diesem praktischen Gerät können Sie jetzt Aufkleber ohne Tinte drucken und Ihre Etiketten in sekundenschnelle personalisieren. In unserer Demo und Bewertung zeigen wir Ihnen alle Funktionen und geben Ihnen einen Einblick in die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten dieses innovativen Druckers.
Platzierung | Produktname | Bewertung | Barcodedruck | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | QL-700 von Brother | sehr gut | einfach zu bedienen | ca. 85 € | ||
Position 2 | LabelWriter 5XL von Dymo | sehr gut | Automatisch Etiketten erkennen | ca. 149 € | ||
Position 3 | LabelWriter 550 von Dymo | sehr gut | Große Auswahl an Stilen (100+) | ca. 94 € | ||
Position 4 | GK420d von Zebra | sehr gut | EPL und ZPL standardmäßig | ca. 499 € | ||
Position 5 | QL-600G von Brother | gut | Keine Softwareinstallation benötigt | ca. 78 € |
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