Vorzüge
- Inkl. Rücklicht
- Hartes Helmmaterial
- einfaches Anpassen
Nachteile
- Fahrradhelm: Klettverschluss locker



Mehr als 80.000 Radfahrer haben sich laut Statistischem Bundesamt im Jahre 2016 verletzt, mehr als 14.000 davon schwer. Doch noch immer tragen nur maximal 20 Prozent aller Radler einen Fahrradhelm als Kopfschutz. Fast scheint es, als müsse man den Deutschen vorschreiben, was sie zu tun haben, denn anders als etwa beim Motorradfahren oder dem Anschnallen im Auto gibt es beim Fahrradfahren keine Helmpflicht.
Dabei ist völlig klar, dass ein Fahrradhelm bei Stürzen und Unfällen oft Schlimmeres hätte verhindern können. Da Sie bei unserem Fahrradhelm-Vergleich auf BILD.de gelandet sind, gehören Sie zum Glück zu den vernünftigen Radfahrern.
Umso lieber helfen wir Ihnen dabei, den richtigen Fahrradhelm zu finden und zeigen Ihnen im Folgenden, worauf Sie achten müssen, welche Arten Radhelm es gibt und warum die exakte Größenanpassung am Fahrradhelm so wichtig ist.
Die Unfallgefahr beim Radfahren ist nicht zu unterschätzen – mit einem Helm lassen sich aber gefährliche Hirnverletzungen erheblich reduzieren.Weder Erwachsene noch Kinder müssen in Deutschland einen Fahrradhelm tragen, denn es gibt nach wie vor keine Fahrradhelmpflicht. Trotzdem scheint es an der Wirksamkeit der Helme kaum Zweifel zu geben.
Immerhin weisen mehr als drei Viertel der Eltern ihre Kinder an, beim Radfahren einen Kinderfahrradhelm zu tragen.
Doch bei sich selbst sind die Großen dann nicht mehr so konsequent und verzichten oft auf einen Fahrradhelm für Erwachsene. Das ist nicht nur ein schlechtes Vorbild für die Kinder, sondern auch sehr unvernünftig. Denn die Gefahr, beim Radfahren einen schlimmen Unfall zu erleiden, nimmt im Erwachsenenalter nicht zwingend ab.
Zwar beherrscht man das Rad dann besser, doch man fährt auch schneller, risikoreicher und vor allem häufig auf der Straße, statt wie als Kind auf dem Gehweg. Außerdem passieren die meisten Fahrradunfälle durch Ausrutschen oder technische Defekte und nicht unbedingt durch Kollision mit einem anderen Verkehrsteilnehmer.
Mit einem Fahrradhelm lassen sich Hirnverletzungen als Folge eines Sturzes deutlich reduzieren. Wie Sie sehen, gibt es also kaum nachvollziehbare Nachteile für einen Fahrradhelm.

Ein Fahrradhelm schützt den Kopf bei Abstürzen. Auch der Fahrradhelm Alpina Skid l.e. 2.0 ist hilfreich.
Die Einführung einer verbindlichen Helmpflicht in Deutschland ist umstritten. Einen Helm als Teil der Fahrradbekleidung zu tragen, dürfte zwar das Verletzungsrisiko bei Unfällen deutlich mindern, doch zeigen Erfahrungen aus Ländern mit Helmpflicht auch einige Nachteile. So ging etwa in Australien die Zahl der Radfahrer deutlich zurück. Andere argumentieren, dass Helme eher zu riskanterem Fahren anhalten würden. Ein Konsens scheint in dieser Frage noch weit entfernt.
Wie bei jeder anderen Form des Schutzes gab es auch beim Thema Fahrradhelm eine Vielzahl von Untersuchungen und Studien, deren Ergebnisse jedoch eindeutig ausfallen.
Ein Fahrradhelm schützt unumstritten vor den heftigsten Folgen eines Unfalles, bei dem der Kopf in Mitleidenschaft gezogen wird. Zwar kann ein Helm natürlich nicht alle Unfallfolgen verhindern, doch bei Unfällen mit Helm gab es statistisch gesehen weit weniger ernste Hirnschäden und Schädelbrüche. Die Hersteller haben mittlerweile die Fahrradhelm-Technologie so weit entwickelt, dass selbst leichte Materialien Stürze bestens abfangen können.
Doch bei vielen Herstellern und Vertreiber von Fahrradhelmen wie Abus, Nutcase, Decathlon, B.O.C., Stadler aber auch Tchibo und Rossmann kommen Fragen auf wie: Welche Fahrradhelmgröße braucht mein Kind? Welcher Fahrradhelm ist der beste? Und wie messe ich den Kopfumfang für meinen Fahrradhelm? Diese Fragen wollen wir auf BILD.de für Sie beantworten.
Denn die Auswahl erweitert sich immer mehr: Moderne Helme schränken den Fahrer nicht mehr ein und bieten dennoch bestmöglichen Schutz. Hinzu kommen aufblasbare Fahrradhelme, Fahrradhelme mit Airbag und sogar Neuheiten wie Bluetooth Fahrradhelme für Musik sowie mit integrierter Beleuchtung.
| Kategorie | Beschreibung |
|---|---|
Kinder-Fahrradhelm ![]() |
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Jugendhelm ![]() |
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Allround-Helm ![]() |
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Mountainbike-Helm ![]() |
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Sport- und Rennradhelm ![]() |
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Der Schaumstoff im Inneren vom Alpina Skid l.e. 2.0 Helm sorgt für einen festen Halt und besseren Schutz.
Der robusteste und sicherste Helm nützt nichts, wenn er nicht perfekt auf den Träger einstellbar ist. Deswegen ist die Art und Weise der Größenanpassung das wichtigste Kriterium, wenn Sie einen Fahrradhelm kaufen möchten.
Wählen Sie also zunächst einmal die passende Helmgröße für sich aus – oft wird diese in Konfektionsgrößen wie ein XS-Fahrradhelm angegeben oder aber direkt in Centimetern. Die Größe können Sie ganz einfach mit einem Maßband nachmessen, das Sie sich einmal leicht schräg und oberhalb der Augenbrauen beginnend um den Kopf legen.
Die meisten Helme verfügen zudem über ein Drehrad, mit dem sich die Größe justieren lässt. Oft verfügt ein hochwertiger Fahrradhelm außerdem über herausnehmbare Innenpolster. Durch das Fahrradhelmpolster lässt sich der Helm zusätzlich individuell an die Kopfform anpassen.
Je nach Alter kann auf ein Kinder- oder Jugendhelm zurückgegriffen werden. Außerdem gibt es bei manchen Marken Unterteilungen in Damen-Fahrradhelme und Herren-Fahrradhelme sowie für Jungen- und Mädchen-Fahrradhelme.
Tipp: Bei Regen ist ein Fahrradhelmüberzug als Regenschutz ratsam, damit das Wasser nicht in die Lüftungsöffnung dringt, falls das jeweilige Modell über eine solche Belüftung verfügt.
Der Helm kann nur dann richtig schützen, wenn er optimal sitzt. Innenpolster und verstellbare Kinngurte sorgen dabei für eine optimale Anpassung an die eigene Kopfform.Alle Helme, die in einem seriösen Fahrradhelm-Test getestet werden, bestehen aus zwei Typen Hartschaumstoff, die bruchfest, stoßdämpfend und trotzdem sehr leicht sind.
Diese beiden Schichten bilden die Innen- und die Außenschale des Helms. Andere Materialien kommen eigentlich gar nicht mehr vor oder sind längst überholt.
Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen den Helm-Typen. Es gibt Mikroschalen-Helme, die leicht, aber weniger stabil sind, sowie Hartschalen-Helme, die analog dazu schwerer, aber auch sicherer sind. Zudem spielt die Konstruktionsart eine Rolle. Ein Fahrradhelm mit In-Mold Konstruktion besteht aus zwei Schalen, die ineinander eingespritzt sind.
Diese Konstruktionsart ist leichter, aber auch weniger sicher. Bei der Hardshell-Konstruktion hingegen sind beide Schalenteile nur ineinander gesteckt. Diese Art Fahrradhelm ist schwerer, fängt aber auch mehr ab.
Vor allem MTB-Fahrradhelme sollten sehr robust sein. Beim Mountainbiken herrscht eine höhere Sturzgefahr, weswegen der MTB-Fahrradhelm einiges mitmachen können sollte. Bei langen Trekking-Fahren hingegen ist die leichte Variante aus Komfort-Gründen zu empfehlen.
Bei vielen Modellen gibt es einiges an Zubehör und Extras. So kann man einen Fahrradhelm mit Visier oder einen Fahrradhelm mit Blinker ausstatten. Es gibt auch Fahrradhelme mit Licht oder mit entsprechenden Halterungen für Lampen sowie Fahrradhelme mit Airbag. Überlegen Sie vor dem Kauf, welches Helmzubehör Sie benötigen und machen Sie den Visier-Test. Um auch bei riskanten Off-Road-Strecken die richtige Ausstattung zu haben, empfiehlt sich ein Fahrradhelm mit Visier.
Wurde der Helm bei einem Unfall beschädigt, sollten Sie ihn unbedingt austauschen. Selbst kleine Risse können die Sicherheit einschränken.Wenn es um Fahrradzubehör geht, steht die Stiftung Warentest ganz vorn als Referenz für verlässliche Tests. Glücklicherweise existiert ein brandaktueller Fahrradhelm-Test für das Jahr 2017, der natürlich auch im Jahr 2025 noch aktuell ist.
Getestet wurden vor allem die Haltbarkeit bei Stürzen, die korrekte Einstellbarkeit auf die richtige Größe sowie Tragekomfort und Rundumschutz.
Vor allem beim Schutz von Schläfen und Stirn haben die Hersteller gegenüber früher nachgebessert. Die viel beworbene Mips-Technologie, die Drehbewegungen beim Sturz abfangen soll, hat laut Stiftungstest jedoch keinen großen Effekt. Es zeigte sich, dass auch ein günstiger Fahrradhelm eine gute Testnote bekommen kann, wohingegen selbst die teuren Modelle kein einziges „sehr gut“ erreichten. Ein beliebter Fahrradhelm, den es in verschiedenen Ausführungen gibt, ist das Modell Giro City & Urban des Herstellers Giro-Sports.
Der ADAC veröffentlichte 2017 ebenfalls einen großen Fahrradhelm-Test und testete dabei eine Reihe von Modellen von Herstellern wie Casco, Cratoni und Lazer. Ebenfalls dabei Fahrradhelme von Uvex und Fahrradhelme von Abus, Allerdings schaffte auch in diesem Test keine Marke ein „sehr gut“. Offenbar gibt es beim Thema Fahrradhelm noch viel Luft nach oben, was Qualität und Sicherheit angeht.
Vorsicht: Fahrradhelme vom Typ Falthelm boten in vielen Tests die geringste Sicherheit und landeten oft auf den letzten Plätzen. Ein Falthelm ist zwar praktisch, aber offenbar nicht sehr sicher.
In unserem Fahrradhelm-Vergleich auf BILD.de haben wir Fahrradhelm-Tests herangezogen und deren Fahrradhelm Testsieger unter die Lupe genommen. Potential haben Modelle, die im Bereich Sicherheit, Design und Handhabung überzeugen und preislich attraktiv sind.
Der beste Fahrradhelm im Vergleich ist also keineswegs der teuerste und ließ dennoch die namhafte Konkurrenz der Uvex-Fahrradhelme, KED-Fahrradhelme und Alpina-Fahrradhelme hinter sich.
» Mehr Informationen
Am Gurt vom Fahrradhelm Alpina Skid l.e. 2.0 stellen Sie ein, wie eng der Helm sitzen soll. Hier haben wir die Einstellungen näher betrachtet.
Grundsätzlich darf ein Fahrradhelm nur dort aufliegen, wo sich Innenpolster befinden, sonst drückt oder reibt er schnell. Hat der Helm die korrekte Größe und ist optimal auf Ihren Kopf eingestellt, dann sollte er bei festgezogenem Riemen nicht wackeln und sich nicht durch Kopfschütteln verrutschen lassen.
Der vordere Schirm darf weder die Sicht einschränken, noch nach oben ragen. Sitzt der Fahrradhelm fest und trotzdem bequem und liegt der Kinnriemen eng am Kinn, ohne dabei zu drücken, dann haben Sie alles richtig gemacht.
» Mehr InformationenDie ständige Belastung eines Fahrradhelms durch Umwelteinflüsse und die normalen Erschütterungen beim Fahren machen es notwendig, dass Sie Ihren Helm nach etwa fünf Jahren austauschen sollten. Wer sehr oft mit Helm Fahrrad fährt, muss gegebenenfalls öfter den Velohelm erneuern.
In jedem Fall muss ein Fahrradhelm nach einem Unfall entsorgt werden, auch wenn er rein äußerlich noch intakt scheint. Kleine Risse im Kunststoff können seine Sicherheit dennoch arg einschränken.
Natürlich sollte der Helm auch dann ausgetauscht werden, wenn er nicht mehr passt – was bei Kindern im Wachstum schnell der Fall sein kann. Hier sollten Eltern regelmäßig Passform und Sitz überprüfen und den Helm gegebenenfalls durch einen größeren ersetzen.
» Mehr InformationenAchtung: Das wichtigste bei jedem Helm ist der korrekte Sitz. Stellen Sie bei Ihrem Fahrradhelm Größe und Sitz richtig ein und nutzen Sie dazu Feststellriemen und Verschluss. Erst, wenn nichts mehr rutscht, bietet der Helm maximalen Schutz.
Viele Eltern nehmen ihre Babys und Kleinkinder gern mit dem Rad mit – sei es in einem Korb oder einem Anhänger. Obwohl es wie erwähnt keine Vorschrift dazu gibt, empfiehlt es sich dringend, auch den kleinen Mitfahrern einen Helm aufzusetzen, um sie bei Stürzen bestmöglich schützen zu können.
» Mehr InformationenVor allem Kleinkinder können bei einem Unfall noch nicht so reaktionsschnell einen Sturz abfangen und prallen oft völlig ungebremst auf. Ohne Helm führen selbst kleine Stürze so schnell zu ernsten Verletzungen.
Für einen guten und sicheren Fahrradhelm sollten Sie Anschaffungskosten von 50 bis 80 Euro einkalkulieren. Es gibt auch günstigere Modelle, die Sie bereits ab 30 Euro erhalten. Spezial-Fahrradhelme können aber auch weit über 100 Euro kosten.
» Mehr InformationenAchten Sie bei einem Fahrradhelm darauf, dass dieser sämtliche Sicherheitsanforderungen erfüllt. Von Vorteil ist ein Fahrradhelm, der über ein Belüftungssystem und eine Innenpolsterung verfügt. Zudem sollte der Fahrradhelm robust und leicht zugleich sein.
» Mehr InformationenIn diesem YouTube-Video dreht sich alles um das Produkt Omne Air SPIN von POC. In diesem spannenden Unboxing-Clip können Sie hautnah miterleben, wie das Produkt ausgepackt wird und welche Features es bietet. Tauchen Sie ein in die Welt des Omne Air SPIN und erfahren Sie alles über die beeindruckenden Eigenschaften dieses Helms. Seien Sie dabei, wenn der Helm das Licht der Welt erblickt und sich der spannenden Produktvorstellung stellt.
In diesem Video nehmen wir den Faro Unit 1 Fahrradhelm unter die Lupe und zeigen Ihnen alle Funktionen und Vorteile dieses intelligenten Helms. Wir testen die integrierten LED-Leuchten, das automatische Bremslicht und den eingebauten Navi. Erfahren Sie, ob dieser smarter Helm sein Geld wert ist und ob er Ihren Fahrradfahrten ein neues Sicherheitsniveau verleiht.
Platzierung | Produktname | Bewertung | Größen | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Urban-I 3.0 von Abus | sehr gut |
| Inkl. Rücklicht | ca. 92 € | |
Position 2 | Finale 2.0 von UVEX | sehr gut |
| Anpassung an Kopfform | ca. 114 € | |
Position 3 | Carapax 2.0 von Alpina | sehr gut |
| Einstellbare Visierhöhe | ca. 79 € | |
Position 4 | Ultra von LUMOS | sehr gut |
| Einbauleuchten für vorne und hinten | ca. 99 € | |
Position 5 | R1 Smart Fahrradhelm von Sena | sehr gut |
| Helm mit integriertem Kommunikationssystem | ca. 121 € |
Jeden Monat erreichen unzählige Produktneuheiten die Shops des Internets. Wir prüfen die Angebote regelmäßig und überarbeiten unsere Tabellen auf Basis der neuesten Daten.
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