Vorzüge
- Äußerst flaches Format
- USB-Anbindung
- brillante Scans
Nachteile
- Keine Negativscan-Fähigkeit

In manchen Branchen und Bereichen sind hochwertige Scans wichtig. Dann reicht die Qualität der oft nur mittelmäßigen Scan-Einheiten in Multifunktionsgeräten nicht aus und Sie benötigen einen reinen Flachbettscanner oder Dokumentenscanner. Ein A4-Flachbett-Gerät vereint dabei leistungsstarke Scans mit bequemer Benutzerführung.
Kaum Flachbettscanner in A3: Wer einen Flachbettscanner A3 benötigt, um etwa Diagramme, Plakate oder technische Zeichnungen einscannen zu können, muss oft länger suchen. Bei allen Modellen in unserem Vergleich ist das maximale Scanformat leider auf A4 beschränkt.
In unserem Flachbettscanner-Vergleich auf BILD.de haben wir eine Reihe von DIN-A4-Scanner-Tests durchforstet und unseren Flachbettscanner-Testsieger gekürt. Dabei verglichen wir die Vor- und Nachteile der beiden Scan-Technologien, aber auch Schnelligkeit und Sonderfunktionen, etwa das direkte Scannen in die Cloud oder in das PDF-Format.
Das entscheidende Kriterium bei einem Flachbettscanner ist die Art der Bilderfassung. Ein LED Flachbettscanner mit CIS-Technologie (Contact Image Sensor) nutzt LEDs zur Abtastung. Ein Scanner mit CCD-Technik (Charge-couple Device) hingegen arbeitet mit einer sehr hellen konventionellen Lampe. Beide Methoden haben ihre Vorteile, wie unsere Übersichtsliste verdeutlicht:
| Typ Flachbettscanner | Beschreibung |
|---|---|
| CCD Flachbettscanner |
|
| CIS Flachbettscanner |
|
Ob Sie sich für einen CCD- oder einen CIS-Flachbettscanner entscheiden sollten, hängt vor allem von der Art der Vorlagen ab, die Sie vermutlich scannen werden. Werden es vorrangig glatte Textdokumente sein, ist CIS die bessere Wahl. Doch CCD-Scanner sind vielseitiger, wie folgende Übersicht der Vor- und Nachteile zeigt:

Wenn Sie viel und oft scannen, spielt nicht nur die Qualität der Scans eine Rolle, sondern auch Bedienkomfort und Geschwindigkeit.
Nicht immer ist allerdings der qualitativ beste auch der schnellste Flachbettscanner. Achten Sie daher auf Angaben zur Scangeschwindigkeit sowie zu den Anschlussmöglichkeiten, der Auflösung und natürlich der Größe.
Falls Sie fast ausschließlich Dokumente in halbwegs glatten Stapeln scannen werden, ist ein Flachbettscanner mit Einzug eine Überlegung wert. Zwar sind Flachbettscanner mit Einzug häufig ein bisschen teurer und auch etwas sperriger, doch scannen Sie damit Stapel von bis zu 50 Seiten, ohne jedes Blatt einzeln auflegen zu müssen.
Die Stiftung Warentest testet zwar fleißig Multifunktionsgeräte mit Scan-Einheiten, hat jedoch seit 2004 keinen Flachbettscanner-Test mehr durchgeführt. Für uns auf BILD.de ist eine derart veraltete Quelle natürlich nicht mehr von Belang. Das Magazin und Portal Heise hat Flachbettscanner-Tests durchgeführt, die Sie vor dem Kauf Ihres Geräts konsultieren können. Auch die Tests von Flachbettscanner von Chip bieten einen guten Überblick.
Viele Hersteller locken Kunden gern mit großzügigen Angaben zur Auflösung des Flachbettscanners. Allerdings sind diese Werte meist digital hochgerechnet. Die Zahlen zur „echten“ Auflösung der Bildabtastung klingen eben nicht so beeindruckend. Tatsächlich reichen für die meisten Dokumente schon 600 dpi aus. Mehr brauchen Sie nur bei Bildvergrößerungen oder Dia-Scans.
Moderne Flachbettscanner scannen oft direkt in das PDF-Format auf den PC (Scan-to-PDF) oder sogar unmittelbar in die Cloud eines Anbieters (Scan-to-Cloud). Achten Sie bei Letzterem darauf, dass der von Ihnen genutzte Anbieter auch unterstütz wird – zum Beispiel Dropbox oder Evernote. Eine USB-Schnittstelle ist der gängige Standard bezüglich der Anschlussarten.
Wenn Sie den Flachbettscanner per USB an Ihren PC oder Laptop anschließen, ist er dank Plug-and-Play häufig nach wenigen Sekunden einsatzbereit. Trotzdem sollte Treibersoftware immer beiliegen oder zumindest als Download vom Anbieter zur Verfügung stehen.
Wenig überraschend ist, dass in unserem Vergleich jeder Flachbettscanner mit Windows 10 (oder Vorgängerversionen) kompatibel ist. Schließlich ist Windows nach wie vor das mit Abstand häufigste Betriebssystem. Wollen Sie den Flachbettscanner per Mac steuern, sollten Sie auf entsprechende Kompatibilität mit dem iOS achten, denn nicht jeder Scanner harmoniert mit Apple-Geräten.
Die Maße in cm spielen eine wichtige Rolle, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz planen. Anders als ein Drucker oder ein Multifunktionsgerät ist ein Flachbettscanner eher flach und findet somit auch besser ein Plätzchen auf dem Schreibtisch. Viele Modelle sind nur rund vier Zentimeter hoch und damit kaum höher als ein Notebook.

Wenn Sie nur hin und wieder ein paar Seiten scannen, spricht nichts dagegen, wenn Sie einen preisgünstigen Flachbettscanner kaufen, etwa im Sonderangebot bei Aldi. Genauso wie andere Händler bietet auch Media Markt Flachbettscanner an. Als Student oder Freiberufler, der branchenbedingt mehr scannen muss, sollte es aber doch ein etwas besseres Modell sein, etwa der Canon Flachbettscanner Lide oder der HP Flachbettscanner Scanjet. Gute Flachbettscanner sind in allen Preiskategorien erhältlich. In den verschiedenen Tests im Internet schneidet der Canon Lide 400-Scanner besonders gut ab. Das Gleiche gilt auch für HP-Flachbettscanner, die in den Tests durch Zuverlässigkeit punkten können.
Im gewerblichen Umfeld, beispielsweise im Firmenbüro, darf es dann ruhig ein Profi-Flachbettscanner wie der Epson Flachbettscanner Perfection sein. Hier machen sich Qualität, Geschwindigkeit und Extras im Hinblick auf Produktivität und Effizienz bemerkbar. Grundsätzlich raten wir Ihnen auf BILD.de zu Geräten der folgenden etablierten Marken:
Unglaublich, aber wahr. Der allererste Scanner wurde schon vor mehr als 60 Jahren entwickelt. Der US-Ingenieur Russell A. Kirsch verwendete damals für den 157×157 Pixel großen ersten Scan der Welt ein fünf Quadratzentimeter großes Foto seines drei Monate alten Sohnes Walden.
Egal ob Canon Flachbettscanner oder HP Flachbettscanner – jedes Gerät hat im Grunde dieselbe Flachbettscanner-Funktionsweise. Eine Vorlage wird auf eine horizontal angebrachte Glasplatte aufgelegt, unter der auf einer Art Schlitten die Abtasteinheit entlangfährt. Diese nimmt Stück für Stück die Oberfläche der Vorlage auf und leitet die Daten entweder an den Computer weiter oder speichert sie direkt in der Cloud.
Die Flachbettscanner-Funktionsweise variiert übrigens ein wenig, wenn Dias und Negative gescannt werden sollen. Da diese transparent sind, müssen sie nämlich von der Rückseite durchleuchtet werden. Dazu muss ein Flachbettscanner mit Durchlichteinheit ausgestattet sein. Wenn Sie also derartige Vorlagen scannen möchten, muss das Gerät eine solche Durchlichteinheit haben.
» Mehr Informationen
Neben den offensichtlichen Funktionen des einfachen und schnellen Scannens diverser Vorlagen ist ein Flachbettscanner ideal für das hauseigene oder das Firmennetzwerk. Oft lohnen diese Geräte nur, wenn mehrere Personen den Flachbettscanner im Netzwerk nutzen.
Noch besser als ein Flachbettscanner im Netzwerk ist es, wenn der Flachbettscanner per WLAN angesteuert werden kann. Leider können nur wenige Flachbettscanner per WLAN direkt mit dem restlichen Netzwerk verbunden werden.
Sie können aber den Scanner an einen (Haupt-)PC per USB anschließen und dann den anderen Nutzern über diesen „Umweg“ den Zugang per WLAN ermöglichen. Besonders günstige Flachbettscanner scheitern jedoch auch häufig an der USB-Verbindung, wie Flachbettscanner-Tests herausgefunden haben.
» Mehr InformationenDer Flachbettscanner eignet sich sehr gut zum Scannen von Dokumenten. Er ist, wie es der Name anzeigt, besonders flach gebaut. Sie verbinden ihn via Kabel mit einem PC. Besonders praktisch sind Multifunktionsdrucker, die bereits einen Flachbettscanner und einen Kopierer gleichermaßen integriert haben.
» Mehr InformationenFlachbettscanner sollten mindestens eine Auflösung von 1.200 x 1.200 dpi bieten. Viele moderne Flachbettscanner verfügen aber über eine deutlich höhere Auflösung, die durchaus bei 4.800 x 9.600 dpi liegen kann.
» Mehr InformationenIn diesem Video zeigen wir Ihnen den Canon CanoScan Lide 400 Slim Scanner in Aktion. Wir testen seine Funktionalität und zeigen Ihnen, wie einfach es ist, Dokumente und Fotos in hoher Qualität zu scannen. Erfahren Sie, warum der Lide 400 eine großartige Wahl für Benutzer ist, die einen schlanken und leistungsstarken Scanner suchen.
Platzierung | Produktname | Bewertung | USB-Schnittstelle | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | VF 3240 von Viisan | sehr gut | Äußerst flaches Format | ca. 399 € | ||
Position 2 | DR-F120 von Canon | sehr gut | Autom. Einzug von Vorlagen | ca. 499 € | ||
Position 3 | OpticBook 4800 von Plustek | sehr gut | Benutzerfreundlich | ca. 485 € | ||
Position 4 | OptikSlim 1180 von Plustek | sehr gut | Leicht installierbar | ca. 340 € | ||
Position 5 | WorkForce DS530II von Epson | sehr gut | Aktiver Rollenvorschub | ca. 345 € |
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