Vorzüge
- Einfache Handhabung ohne Tasten
- Automatische Formatdetektion
- effizientes Einscannen
Nachteile
- Dias nicht kompatibel



Wer kennt es nicht? Ist man einmal wieder bei den Eltern oder Großeltern zu Besuch, werden direkt die alten Fotoalben herausgeholt. Leider sehen viele alte Bilder mit der Zeit sehr mitgenommen aus. Höchste Zeit, diese mit einem Fotoscanner für die Nachwelt zu erhalten.
Mit einem guten Fotoscanner digitalisieren Sie Fotos und bewahren Ihre Familie damit vor dem Verlust wertvoller Erinnerungen. Nutzen Sie einen Fotoscanner für Fotoalbum und Co., dann achten Sie vor allem auf Bildqualität und Geschwindigkeit. Viele Geräte verfügen auch über eine Möglichkeit, Dias und Negative zu verarbeiten.
In unserem Fotoscanner-Vergleich auf BILD.de haben wir zahlreiche Modelle verglichen und unseren Fotoscanner-Testsieger gekürt. Dabei unterschieden wir zwischen Flachbett- und Einzugsscannern und bewerteten Auflösung, Schnittstellen und Scantechnologie.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten, Vorlagen verschiedener Art zu scannen, nämlich einmal durch Auflage auf die Glasplatte eines Flachbettscanners und einmal durch das Scannen per Einzug. Je nach Format und Anzahl der Bilder haben beide Modelltypen ihre Vorteile, wie unsere Übersicht verdeutlicht:
| Typ Fotoscanner | Beschreibung |
|---|---|
| Fotoscanner mit Einzug |
|
| Foto-Flachbettscanner |
|
Möchten Sie mit dem Fotoscanner mit Einzug automatisch eine große Anzahl Fotos einscannen, sollte es nach Möglichkeit ein Fotoscanner mit Stapelverarbeitung sein. Bei diesem können Sie dutzende Bilder einlegen, die das Gerät in Sekundenschnelle abarbeitet. Allerdings müssen die Bilder glatt und gleichförmig sein. Die Vor- und Nachteile im Überblick:
Auch der beste Fotoscanner taugt nur dann für schnelles und unkompliziertes Digitalisieren, wenn Ihr PC mit der entsprechenden Software ausgestattet ist. Die Fotoscanner-Software sollte idealerweise stets mitgeliefert werden. Es gibt allerdings auch Modelle, die völlig ohne PC auskommen. Hier sehen und bearbeiten Sie die digitalen Bilder an einem am Gerät angebrachten kleinen Bildschirm.
Die Stiftung Warentest testet zwar regelmäßig Drucker und Multifunktionsgeräte, hat aber weder einen individuellen Scanner-, noch einen Foto-Scanner-Test im Repertoire. Deshalb konnten wir für unseren Vergleich auf BILD.de auch nicht auf die Testergebnisse der Stiftung in diesem Bereich zurückgreifen.

Bei einem Scanner fährt stets ein Sensor über das Foto, um die Bildinformationen auszulesen und digital weiterzugeben. Diese Abtastung funktioniert über eine von zwei Scantechnologien, nämlich CIS oder CCD. Beide haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.
Die CIS-Technologie nutzt LEDs als Lichtquelle und ist daher sehr stromsparend. Allerdings fehlt es dieser Methode an Tiefenschärfe, was sich bei welligen Vorlagen zeigt. Die CCD-Technologie hat mehr Tiefenschärfe, verbraucht aber auch wesentlich mehr Strom, da eine sehr leuchtstarke, konventionelle Lampe eingesetzt wird.
Die meisten Flachbettscanner können bis zu einem Format von A4 scannen. Einige wenige Modelle schaffen sogar A3 oder A2. Manche Einzugsscanner hingegen schaffen nur das gängige Fotoformat von 13×18 cm. Entsprechend variieren auch die Maße in cm des Geräts an sich.
Dank Digicam und Smartphone ist die Zahl der gemachten Fotos im neuen Jahrtausend förmlich explodiert. 2015 wurde laut Statista die Marke von 1 Billion Fotos geknackt, die wir weltweit aufgenommen haben. Mehr als 80% davon wurden mit Smartphones aufgenommen.
Die Auflösung in dpi ist eine technische Angabe, die die meisten Hersteller gern ganz groß auf ihre Produkte schreiben. Kein Wunder, wirken doch Angaben wie 6.400 x 9.600 auf viele Kunden so, als wäre das Gerät das Beste schlechthin. Tatsächlich wird die Auflösung aber oft digital aufgebläht. Tatsächlich reichen für die Digitalisierung von Fotos meist 900 x 900 dpi aus.
Die USB-Schnittstelle ist der gängige Standard bei fast jedem Fotoscanner. Damit lassen sich die Geräte schnell und einfach an jeden PC oder Laptop anschließen. Bei Modellen, die ohne PC arbeiten, lassen sich meist SD- oder SDHC-Karten sowie Multimediakarten (MMC) anschließen.
Sowohl im App-Store von Apple als auch bei Google Play gibt es eine sehr gute Fotoscanner App kostenlos, nämlich den Fotoscanner von Google Fotos. Dabei handelt es sich um eine Fotoscanner App von Google, mit der man mit dem Smartphone seine alten Fotos digitalisieren kann.
Das Besondere am Fotoscanner von Google Fotos ist, dass die Bilder nicht einfach nur abfotografiert werden, sondern in mehreren Schritten von der Kameralinse des Handys erfasst werden, um Reflexionen zu vermeiden. Da die Fotoscanner App kostenlos ist, lohnt es vielleicht, diese auszuprobieren, ehe Sie einen echten Fotoscanner kaufen.

Wenig überraschend dominieren im Bereich Fotoscanner nicht nur die führenden Anbieter von Druckern und Scannern, sondern auch die Hersteller von Fototechnik – etwa beim Kodak Fotoscanner oder Canon Fotoscanner.
Wenn Sie nur wenige Fotos digitalisieren möchten oder einen etwas geringeren Anspruch an die Qualität haben, können Sie natürlich einen günstigen Fotoscanner, etwa einen Fotoscanner bei Tchibo oder einem Warenkaufhaus, erwerben. Wir raten aber trotzdem zum Kauf von Markenware folgender Hersteller:
Qualitativ geht die Schere bei Fotoscanner-Tests weit auseinander. Günstige Modelle, etwa von Lidl oder Aldi, scannen mit minderwertigen Sensoren, was entsprechend geringwertige Daten zur Folge hat. Die digitalen Abbilder der wertvollen Fotos sind dann verblichen, zu hell oder zu dunkel oder mit unnatürlichen Rahmen versehen.
Hochwertige Markenscanner hingegen schaffen es, jedes noch so kleine Detail naturgetreu einzufangen und auf dem digitalen Foto wiederzugeben. Sie sind oft die einzige Möglichkeit, den Erinnerungswert eines Bildes zu erhalten, denn analoge Fotos verfallen auch bei noch so guter Pflege mit der Zeit zusehends.
Auch wenn viele externe Anbieter, die Fotos digitalisieren in Tests gut abschneiden, mit einem eigenen Fotoscanner haben Sie zwar selbst mehr Arbeit, aber sie sparen dafür erheblich Geld. Sie können zudem selbst die Qualität des Scans prüfen und sie nach Bedarf sofort korrigieren.
» Mehr InformationenFotoscanner mieten: Wenn Sie nur wenige Fotos digitalisieren möchten und die Anschaffung eines eigenen Scanners unwirtschaftlich wäre, können Sie auch einen Fotoscanner mieten. Viele Elektronikfachhändler und spezielle Internet-Anbieter vermieten die Geräte für einen fairen Tages- oder Wochensatz.

Grundsätzlich scannt ein guter Fotoscanner nicht nur Fotos, sondern jede Art von Bild oder Dokument, also auch Urkunden, Ausweise oder Auszeichnungen.
Manch ein hochwertiger Kodak Fotoscanner oder Canon Fotoscanner verfügt zudem über die nötigen Komponenten, um Dias/Negative zu scannen. Manchmal werden diese Geräte in Fotoscanner-Tests dann als Diascanner vermarktet.
» Mehr InformationenAchten Sie darauf, dass die Glasplatte des Scanners frei von Staub und Flecken ist. Dann können Sie das Foto mit der Bildseite auf die Glasplatte legen und den Deckel schließen. Starten Sie nun das Scan-Programm. Meistens wird Ihnen das Bild als Vorschau auf dem Computer oder Smartphone angezeigt. Sieht das Foto gut aus, können Sie es an einem vorher festgelegten Speicherort ablegen.
» Mehr InformationenFotos digitalisieren Sie am besten mit einem Fotoscanner. Dieser scannt nicht nur die Fotos, sondern erkennt auch gleichsam deren Format. Gleiches gilt für die Art des Bildes oder Dokumentes.
Es gibt Fotoscanner als Standgeräte, die Fotos einziehen und solche, bei denen Sie das Foto auflegen. Hinzu kommen Handscanner, die Sie über das Foto führen. Gleichzeitig sind auch viele Smartphones via App in der Lage, Bilder und Dokumente abzuscannen.
» Mehr InformationenGünstige Fotoscanner gibt es ab rund 100 Euro. Im mittleren Preisbereich zahlen Sie zwischen 150 und 300 Euro. Sehr komplexe und mit vielen Funktionen ausgestattete Modelle können aber auch mehr als 800 Euro kosten.
» Mehr InformationenIn diesem YouTube-Video wird der Epson Perfection V19 Scanner vorgestellt, der speziell für das Scannen von Comic-Büchern entwickelt wurde. Der Clip enthält einen Geschwindigkeitstest, um zu sehen, wie schnell der Scanner die Seiten eines Comics erfassen kann. Außerdem wird eine ausführliche Bewertung des Produkts gegeben, die seine Funktionen, Benutzerfreundlichkeit und Qualität analysiert.
Platzierung | Produktname | Bewertung | Schnittstelle | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | ePhoto Z300 von Plustek | sehr gut | USB | Einfache Handhabung ohne Tasten | ca. 206 € | |
Position 2 | ZX7193-944 von Somikon | sehr gut | SD-Karte | HDMI | einfache Handhabung | ca. 239 € | |
Position 3 | Z300 von Plustek | sehr gut | USB | einsatzbereit | ca. 206 € | |
Position 4 | FastFoto FF-680W von Epson | sehr gut | USB | Geschwindes Scannen | ca. 645 € | |
Position 5 | VF3120 von Viisan | sehr gut | USB | Geschwindes Einscannen | ca. 329 € |
Jeden Monat erreichen unzählige Produktneuheiten die Shops des Internets. Wir prüfen die Angebote regelmäßig und überarbeiten unsere Tabellen auf Basis der neuesten Daten.
In unserem Vergleich werden die relevantesten Merkmale der Produkte betrachtet und in unseren Tabellen übersichtlich präsentiert. Unsere Ratgeber bieten weiterführende Informationen, um eine bessere Entscheidungsfindung zu unterstützen.
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