Vorzüge
- Brechkorn sorgt für stabile Fugen
- Fugensand-Absetzverminderung
- Frostresistent
Nachteile
- Keine feine Körnung



Das Verfugen von Pflasterflächen wird schnell einmal etwas übergangen, da der eigentlich anstrengende Teil der Arbeit bereits erledigt ist. Es geht meist schnell und hastig zu, um die Fugen noch eben schnell zu verschließen.
Genau dies ist jedoch ein großer Fehler, der sich mit hochwertigem Fugensand und ein wenig Geduld vermeiden lässt.
Sehen Sie sich unseren Fugensand-Vergleich auf BILD.de an, um die verschiedenen Produkte in unterschiedlichen Kategorien miteinander vergleichen zu können.
In unserer Kaufberatung 2025 geben wir Ihnen nicht nur Empfehlungen, worauf Sie bei der Auswahl des besten Fugensands für Ihr Vorhaben achten sollten, sondern zeigen Ihnen zusätzlich, welche Schritte Sie beim Verfugen unbedingt berücksichtigen sollten.

Der Dachsand-Fugensand eignet sich für Fugen bis zu 5 mm. Er ist wasserdurchlässig und verhindert das Wachsen von Unkraut.

Die Menge an Fugensand hängt von der Größe der Fugen ab.
Leider ist es nicht ganz einfach, die benötigte Menge an Fugensand zu berechnen. Dabei kommt es auf die Breite und Länge der Pflastersteine oder der Terrassenplatten sowie auf die Höhe an. Zudem ist die Fugenbreite entscheidend dafür, wie hoch der Verbrauch ausfällt.
Bei sehr breiten Fugen kann es sich durchaus lohnen, zu einem etwas günstigeren Produkt zu greifen, welches zwar feinkörnig ist, sich jedoch nicht für Fugen unter 1 mm Breite eignet. Sind die Fugen indes sehr fein, so achten Sie darauf, dass Sie Fugensand verwenden, der sich bereits für Fugenbreiten ab 0,5 oder besser ab 0,1 mm eignet.
Umgekehrt bietet sich extrem feiner Fugensand jedoch meist nicht für gröbere Fugen von mehr als 2 mm Breite an.
In der folgenden Tabelle finden ein paar Rechenbeispiele, die Ihnen als Anhaltspunkte für Ihre Terrasse oder die Pflasterfläche vor dem Haus dienen können:
| Typ | Größe (L x B x H) | Fugenbreite | benötige Menge pro m² |
|---|---|---|---|
| Pflastersteine | 100 x 150 x 80 mm | 1 mm | 1,8 kg |
| Pflastersteine | 80 x 100 x 60 mm | 2 mm | 3,7 kg |
| Terrassenplatten | 600 x 600 x 30 mm | 3 mm | 0,4 kg |
| Terrassenplatten | 300 x 600 x 30 mm | 3 mm | 0,6 kg |
Wie Sie anhand der Tabelle sehen können, hält sich der Verbrauch in Grenzen, sodass es nicht allzu viel ausmacht, auch einen etwas höheren Preis pro kg zu akzeptieren, sofern die Qualität stimmt.
Tipp: Bitte beachten Sie jedoch, dass Ihnen die obige Tabelle nur einen groben Richtwert liefert, denn je nach Körnungsgröße können Sie mit einem etwas höheren oder aber geringeren Wert rechnen.

Der Fugensand von Dansand wird in 20-kg-Säcken verkauft. Der Inhalt ist für 5 bis 10 m² ausreichend.

Quarzsand findet häufig Verwendung beim Verfugen.
Es gibt verschiedene Arten von Fugensand. Diese unterscheiden sich nicht nur im Hinblick auf den Preis teils deutlich voneinander, sondern können mit teils erstaunlichen Eigenschaften überzeugen.
Ganz gleich für welche Marke Sie sich entscheiden, viele Hersteller, wie Romex, Hamann, Kieskönig oder Dansand, werben damit, dass ihr Fugensand unkrautfrei sei.
Bei Dansand heißt der Fugensand optimistisch No Grow. Tatsächlich zeigt sich jedoch bei einem Test von Fugensand in der Praxis schnell, dass Fugensand nur begrenzt gegen Unkraut hilft.
Pflastern Sie eine Fläche komplett neu oder bauen Sie eine neue Terrasse, so ist es recht einfach, dass sich keine Erde in den feinen Fugen sowie unter den Steinen sammelt.
Eine ordentliche Schotterschicht sowie ein Splitbett bilden die Basis, um für viele Jahre von Unkraut verschont zu bleiben. Spezieller Fugensand gegen Unkraut komplettiert die ideale Gehweg- oder Terrassengestaltung.
In der Regel kommen Sand- oder fein gemahlene Steinpartikel zum Einsatz. Dabei werden jedoch zumeist keine Bindemittel verwendet. Es handelt sich somit bei Steinmehl und Quarzsand um umweltfreundliche Möglichkeiten, Fliesen oder Pflastersteine zu verfugen. Die Inhalte reichen je nach Farbe von Basalt über Quarz bis hin zu Marmorpartikeln.
Der Fugensand No Grow von Dansand ist besonders nährstoffarm, dafür jedoch reich an Mineralien, sodass es Pflanzen schwer haben, sich in den Fugen anzusiedeln. Gänzlich ausgeschlossen ist dies jedoch natürlich nicht.
Generell bietet es sich bei allen Flächen im Garten, die Sie pflastern möchten, an, auf eine gewisse Wasserdurchlässigkeit zu achten.
Verwenden Sie Fugensand ohne Zusatzstoffe, so werden Sie zwar von Zeit zu Zeit einen weiteren Sack verstreuen müssen, erreichen jedoch eine gleichmäßige Oberfläche. Es ist zudem sehr einfach, einen einzelnen Stein oder eine einzelne Fliese später auszutauschen.

Fugensand ist nicht die einzige Möglichkeit, um Unkraut zu verhindern.
Setzen Sie auf aushärtenden Fugensand, so ist dieser mit Bindemittel versehen. Diese Bindemittel sorgen dafür, dass die Masse in den Fugen starr wird, wenn sie trocken ist. Bei Feuchtigkeit weicht aushärtender Fugensand jedoch wieder auf, sodass das Abfließen von Wasser erleichtert wird.
In beiden Fällen müssen Sie daher nicht mit Frostschäden rechnen, sofern Sie die Platten und das Pflaster auf einem Splitt- und Pflasterbett verlegt haben.
Sie können jedoch auch Fugenmörtel verwenden. Im Gegensatz zu Fugensand wird dabei jedoch eine wasserundurchlässige Fuge wie im Bad geschaffen. Dies kann zu Problemen führen, wenn sich die Steine leicht bewegen oder aber an einer Stelle Wasser eindringt und friert.
Im schlimmsten Fall werden die Fugen bröckelig und reißen. Aus diesem Grund greifen viele Heimwerker eher zum Fugensand. Der große Vorteil bei der Verwendung von Fugenmörtel liegt hingegen darin, dass Sie zumindest von unten nicht mit durchwachsenden Pflanzen zu rechnen haben.
Die wichtigsten Vor- und Nachteile der Verwendung von Fugensand haben wir noch einmal kurz für Sie zusammengestellt:
Fugensand ist vor allem in dunklen Farben sehr beliebt. Dies hat den einfachen Grund, dass Schmutz weniger sichtbar ist. Im Zweifel bietet es sich daher stets an, dass die Fugenfarbe etwas dunkler ausfällt, als die Farbe der Fliesen oder der Pflastersteine.
Die Palette der verfügbaren Farben wird immer größer. In vielen Tests für Fugensand im Internet finden Sie daher eine zunehmende Bandbreite.
Möchten Sie beispielsweise Fugensand in Anthrazit kaufen, so ist dies ebenso möglich wie die Wahl von grauem oder sandfarbenem Fugensand.
Generell bietet es sich immer an, die Fugenfarbe an die jeweilige Steinfarbe anzupassen. Sie können jedoch auch für einen besonderen Kontrast sorgen, wenn Sie es extravagant mögen.
Neben hellen und dunklen Farbtönen können Sie jedoch auch rötlichen Fugensand bestellen, wenn dies zum mediterranen Charakter des Hauses passen soll.
In unserer Tabelle auf BILD.de haben wir die jeweils verfügbaren Farben für Sie aufgelistet, sodass Sie auf einen Blick sehen können, ob die Sandfarbe zu Ihrem Pflaster passt.
Typisch sind dabei die folgenden Farben:

Der Fugensand von Dansand ist in verschiedenen Farben (Anthrazit, Grau und Sand) erhältlich.

Die Fugen müssen sauber sein, um ein gutes Ergebnis zu erreichen.
Auch wenn Fugensand selbstverdichtend ist, so bietet es sich dennoch an, ein wenig nachzuhelfen.
Zunächst einmal leeren Sie die Säcke auf dem Pflaster aus und vermischen diese grob mit einer Schaufel. Als Nächstes nehmen Sie einen Besen zur Hand und kehren damit in alle Richtungen. Wichtig ist, dass der Sand die Fugen komplett ausfüllt.
Dies erreichen Sie nur, indem Sie mehrfach über einen Bereich fegen.
Ist der Sand komplett weg, so haben Sie zwei weitere Möglichkeiten, um den Sand zu verdichten:
Die Stiftung beschäftigt sich in der Regel nicht mehr derart einfachen Produkten. Dementsprechend wurde auch noch kein Test für Fugensand durchgeführt.
Um die aktuell besten Produkte verschiedener Hersteller miteinander vergleichen zu können, werfen Sie doch noch einmal einen Blick auf unsere Tabelle auf BILD.de.
Wenn Sie Fugensand kaufen, spielt der Preis natürlich auch eine Rolle. In Anbetracht der Kosten für das Pflaster oder den Terrassenbau sollten Sie hier jedoch nicht unbedingt sparen.
Sie können zwar einfachen Fugensand bei Obi oder einem Discounter wie Aldi im Angebot kaufen, ärgern Sie sich jedoch unter Umständen nach ein paar Monaten oder Jahren, dass Sie nicht ein paar Euro mehr investiert haben.
» Mehr InformationenTipp: Sie können Fugensand sowohl bei Bauhaus oder anderen Baumärkten kaufen als auch online bestellen.
Grundsätzlich ist dies zwar möglich, jedoch nicht nötig. Da guter Fugensand unkrautfrei ist, müssen Sie nicht befürchten, dass sich nach kurzer Zeit wieder Löwenzahn und Gräser bemerkbar machen.
Obwohl Fugensand unkrauthemmend ist, bedeutet dies jedoch keinen definitiven Schutz vor Unkraut, denn durch Wind landen schnell Blätter, Äste sowie jede Menge kleiner Staubpartikel auf dem Pflaster, die den Nährboden für Samen jeglicher Art bieten.
Mischen Sie den selbstverdichtenden Fugensand nun jedoch mit Zement, erzeugen Sie festen Fugensand, der kaum mehr wasserdurchlässig ist. Der eigentliche Sinn des Fugensands geht damit verloren.
» Mehr InformationenIn diesem YouTube-Clip geht es um ein FAZIT nach mehreren Monaten zur Verwendung des Dansand Fugensands. Wird der Fugensand wirklich no grow in den Fugen und hält er, was er verspricht? Erfahre in diesem Video, welche Erfahrungen gemacht wurden und ob der Dansand Fugensand die Erwartungen erfüllt hat.
Platzierung | Produktname | Bewertung | umweltfreundliche Verpackung | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Mem Fix und Fertig Fugenmörtel von MEM | sehr gut | Kunststoffeimer | Brechkorn sorgt für stabile Fugen | ca. 39 € | |
Position 2 | Dansand Fugensand von Dansand | sehr gut | Kunststoffsack | hemmt Unkraut | ca. 21 € | |
Position 3 | Fester Premium Fugensand von FUGLI | sehr gut | Papiertüte | hemmt Unkraut | ca. 34 € | |
Position 4 | Pflasterfugenmörtel von Dansand | sehr gut | Kunststoffsack | Hält Witterung stand | ca. 28 € | |
Position 5 | VarioSand von VDW | sehr gut | Kunststoffeimer | Einfach anzuwenden | ca. 86 € |
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