Vorzüge
- max. Luftumwälzung von 170 m³/h
- Einfache Wandmontage
- Geeignet für Kühlen
Nachteile
- Geringe Wasserfestigkeit



Das eigene Obst und Gemüse im heimischen Garten anzubauen, erfreut sich großer Beliebtheit. Allerdings ist es in unseren Gefilden aufgrund der Saisonalität nicht immer möglich, ganzjährig aktiv zu werden. Das Gewächshaus löst dieses Problem. Hierfür benötigen Sie eine Gewächshausheizung, die auch bei kühleren Außentemperaturen für eine angenehme Wärme im Inneren sorgt.
Unser Gewächshausheizungen-Vergleich und -Ratgeber 2025 stellt Ihnen das Heizgerät genauer vor und zeigt Ihnen, wie Sie es richtig nutzen. Darüber hinaus finden Sie in der Kaufberatung auf BILD.de wertvolle Tipps, wie Sie die beste Gewächshausheizung für sich finden.
Das Gewächshaus sorgt für ein gleichmäßiges Klima, in dem Pflanzen optimal gedeihen können. Weitere Bezeichnungen sind Treibhaus oder Winterhaus. Gewächshäuser bestehen zum größten Teil aus Glaswänden und -dach. Alternativ dazu kommt auch transparenter Kunststoff zum Einsatz. Die Materialien sorgen dafür, dass das Sonnenlicht ungehindert in das Gewächshaus strahlt und somit die Luft im Inneren erwärmt. Dieser Vorgang wird auch Treibhauseffekt genannt. Gewächshäuser gibt es in verschiedensten Größen und Varianten. Gute Beispiele sind:
Zudem finden Sie online sowie im Gartenmarkt Mini-Gewächshäuser, die vor allem für Balkone sehr gut geeignet sind.

Regulieren Sie die Temperatur für Ihre Pflanzen mithilfe einer Gewächshausheizung.
Eine Gewächshausheizung kommt immer dann infrage, sobald die Außentemperaturen über einen bestimmten Zeitraum niedriger sind. Der Innenraum kann dadurch nicht mehr die für das Pflanzenwachstum notwendige Wärme erhalten. Mit der Gewächshausheizung ist es daher möglich, auch im Winter Pflanzen anzubauen und deren Früchte zu ernten.
Es gibt verschiedene Heizvarianten, auf die dieser Ratgeber im Verlauf noch konkreter eingehen wird. Ein gutes Beispiel ist die mit Gas betriebene Gewächshausheizung. Gleiches gilt für elektrische Gewächshausheizungen. Eine besonders positive Energiebilanz weist die Solar-Gewächshausheizung auf.
Möchten Sie eine Gewächshausheizung ohne Strom oder fossilen Brennstoff betreiben, gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. Ein gutes Beispiel ist eine alternative Gewächshausheizung, die mit Wasser arbeitet. Um die warme Luft besser zu verteilen, lohnt sich das Aufstellen eines Ventilators. Günstige Modelle gibt es saisonal unter anderem bei Discountern wie Aldi oder Lidl beziehungsweise ganzjährig im Elektrofachmarkt.
Achten Sie darauf, dass die Gewächshausheizung ein TÜV-Zertifikat besitzt. Dies ist vor allem aus sicherheitsrelevanten Gründen wichtig. Der TÜV prüft die Heizungen auf Herz und Nieren, was diesen Bereich angeht.

Bei Gewächshausheizungen mit mehreren Heizstufen können Sie die Temperatur individuell einstellen.
Diverse Gewächshausheizungs-Tests online zeigen, dass es zwischen den einzelnen Modellen teils deutliche Unterschiede gibt. Möchten Sie eine Gewächshausheizung kaufen, gilt es, vorab einige Dinge zu beachten. Hierzu zählen:
In unserer Vergleichstabelle auf BILD.de sehen Sie, dass es mehrere Kategorien von Gewächshausheizungen gibt. Die Systeme unterscheiden sich dahingehend, welche Energiequelle sie besitzen und wie der Anwendungsbereich ausgestaltet ist.
| Gewächshausheizungs-Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Gewächshausheizung mit Öl |
|
| Gewächshausheizung mit Gas |
|
| Gewächshausheizung mit Strom |
|
Achtung: Wenn Sie Ihr Gewächshaus mit Propangas, Petroleum oder einem anderen stark brennbaren fossilen Brennstoff betreiben, müssen Sie diesen ordnungsgemäß und sicher lagern. Sobald Sie ein Gerät mit offener Brennquelle nutzen, achten Sie darauf, dass dieses stets einen Mindestabstand zu anderen brennbaren Gegenständen und Pflanzen hat. Dies ist unter anderem bei der Paraffin-Gewächshausheizung der Fall.
Gegenüber einem Heizelement mit fossilem Brennstoff hat die elektrische Variante diese Vor- und Nachteile:

Dank einer Gewächshausheizung mit Thermostat können Sie auch im Winter bedenkenlos Obst, Gemüse und Kräuter im Gewächshaus anpflanzen.
Bei der Wahl der richtigen Heizung für den Pflanzen-Tunnel oder ein Haus kommt es vor allem auf die Raumgröße und die Leistungsfähigkeit der Gewächshausheizung an. Die Leistung der Gewächshausheizung wird stets in Watt angegeben. In der Vergleichstabelle auf BILD.de und bei verschiedenen Gewächshausheizungs-Tests online sehen Sie, dass die maximale Leistung sehr unterschiedlich ausfällt.
Die Maße in cm des Heizelements sind hingegen nebensächlich. Kleine Gewächshäuser bis zu einer Größe von acht bis zehn Quadratmetern kommen mit Gewächsheizungen bis rund 2.000 bis 3.000 Watt aus. Für größere Gewächshäuser, die rund 20 bis 30 Quadratmeter Fläche aufweisen, sollte die Leistung zwischen 3.500 und 4.500 Watt liegen. Die Akku-Gewächshausheizungen bieten oftmals eine geringere Heizleistung, sind dafür aber sehr mobil und flexibel einsetzbar.
» Mehr InformationenDie Abkürzung IP steht für International Protection. Es gibt verschiedene Klassen, die bestimmte Schutzeigenschaften von elektrischen Geräten kennzeichnen. Wichtige Faktoren sind hierbei der Schutz gegen Fremdkörper, Wasser oder Berührung.
Wenn Sie in einem Gewächshaus mit Thermostat oder ohne stehen, merken Sie schnell die hohe Luftfeuchtigkeit. Elektrische Gewächshausheizungen, Bauteile sowie Elemente zur Stromversorgung sollten deshalb ein hohes Maß an Wasserdichtigkeit besitzen. Durch spezielle Materialien gelten sie als kondens- und spritzwassergeschützt. Von Vorteil sind robuste Gehäuse, die aus Metall oder Edelstahl bestehen.
» Mehr InformationenAchten Sie darauf, dass die Gewächshausheizung mit der Schutzklasse IP4 ausgestattet ist. Die Kennzeichnung gibt an, dass es einen Schutz gegen allseitiges Spritzwasser gibt. Einige Modelle verwenden die Bezeichnung IPX4.
Eine Gewächshausheizung mit Thermostat wird oftmals auch Frostwächter genannt. Solche Modelle, die Sie ebenfalls in der Vergleichstabelle auf BILD.de finden, schalten sich automatisch ein, wenn die Temperatur unter einen bestimmten Wert sinkt. Diesen können Sie in der Regel selbst festlegen.
Der Frostwächter schützt aber nicht nur Ihre Pflanzen. Vielmehr arbeiten das Gewächshaus und die Gewächshausheizung energiesparend. Sobald die Temperatur in einem bestimmten Bereich liegt und die Heizung nicht mehr benötigt wird, schaltet sich das Heizelement ab. Dies gilt für Gewächshausheizungen mit Petroleum-Energie-Quelle genauso wie für Modelle, die einen Elektro-Antrieb haben.
» Mehr Informationen
Ein integriertes Thermostat sorgt dafür, dass die Gewächshausheizung sich bei veränderter Temperatur automatisch ein- und ausschaltet.
Sie erhalten Gewächshausheizungen mit Diesel, Gas oder elektrischer Energiequelle online und im Gartenfachgeschäft beziehungsweise Baumarkt. Zu den bekanntesten Herstellern sowie Marken gehören:
Der Preisvergleich zeigt, dass die Kosten für Gewächshausheizungen sehr unterschiedlich ausfallen. Eine günstige Gewächshausheizung gibt es für rund 20 Euro. Dabei handelt es sich oftmals um Mini-Gewächshausheizungen. Im mittleren Preissegment sollten Sie zwischen 50 und 150 Euro einkalkulieren.
High-End-Heizungen für Gewächshäuser mit diversen Funktionen können aber auch mehr als 200 Euro kosten. Bei allen Gewächshausheizungen kommen die laufenden Betriebskosten wie Strom oder Gas hinzu. Einzig die Solar-Gewächshausheizung verbraucht bei alleiniger Nutzung der Sonnenkraft keine zusätzliche Energie.
Damit Ihre Pflanzen im Gewächshaus richtig gedeihen, benötigen sie in der Regel mehr als 20 Grad Celsius. Allerdings ist damit nicht die Außentemperatur gemeint, da es im Gewächshaus meistens wärmer ist.
Sie haben bislang ein Gewächshaus ohne Thermostat? Kein Problem. Online sowie im Fachhandel gibt es Thermostate zum Nachrüsten. Achten Sie bei der Wahl darauf, dass das Thermostat zu Ihrer Gewächshausheizung passt und es verschiedene Einstellungsmöglichkeiten gibt.

Gewächshausheizungen können z. B. über Öl, Gas oder Strom betrieben werden.
Im Internet finden Sie diverse Anleitungen für Gewächshausheizungen, die Sie selber bauen können. Allerdings erfordert das Do-it-yourself-Prinzip einiges an handwerklichem Geschick sowie allerhand Zubehör. Gute Beispiele sind Biomasse-Heizungen oder Teelichtofen. Gleiches gilt für Umluft-Gewächshausheizungen.
» Mehr InformationenVon Vorteil sind Gewächshausheizungen, bei denen Sie die Heizstufen frei justieren können. Dadurch ist eine individuellere Temperaturabstimmung möglich. Diverse Modelle besitzen aber auch festgelegte Heizstufen. In diesem Fall sollten mehrere zur Auswahl stehen.
» Mehr InformationenWenn die Gewächshausheizung einen integrierten Lüfter besitzt, kann das Gerät die warme Luft besser im Raum verteilen. Für solche Modelle ist ein gesonderter Ventilator nicht mehr notwendig.
» Mehr InformationenStiftung Warentest hat bereits mehrfach Gartengeräte und -werkzeuge genauer unter die Lupe genommen. Gute Beispiele sind Humusspender oder Garten- und Heckenscheren. Ein Vergleich, in dem das Institut einen Gewächshausheizung-Testsieger ermittelt hat, fehlt bislang aber noch.
» Mehr InformationenEine Heizung im Gewächshaus sorgt dafür, dass Ihre Pflanzen auch bei niedrigen Außentemperaturen ein angenehmes Raumklima haben. Es stehen Ihnen unter anderem diese Heizungs-Typen zur Verfügung:
Ein Gewächshaus können Sie mit einer Elektro-, Gas- oder Petroleum-Heizung wärmen. Weiterhin spielt auch das Material des Gewächshauses selbst eine wichtige Rolle. Transparente Gewächshäuser heizen sich im Inneren durch Sonnenstrahlen auf. Eine Solar-Anlage sorgt dafür, dass Sie Energie für Ihre Gewächshausheizung klimaneutral produzieren.
» Mehr InformationenEin Frostwächter für das Gewächs- oder Gartenhaus ist sinnvoll, da sich die Heizung automatisch einschaltet, sobald die Temperatur unter einen bestimmten Wert sinkt. Sie verhindern dadurch, dass es zu kühl im Gewächshaus ist. Zudem vermeiden Sie eventuelle Frostschäden.
» Mehr InformationenIn diesem YouTube-Clip zeige ich euch, wie ich meine Pflanzen erfolgreich im Bio Green Tropical Island XL überwintere. Das Produkt TRO 2.0 Tropic von Bio Green spielt dabei eine entscheidende Rolle. Erfahrt, wie ihr mit diesem innovativen Gewächshaus eure Pflanzen auch während der kalten Jahreszeit optimal schützen könnt und ein tropisches Klima schafft. Lasst euch von meinen Tipps und Tricks inspirieren und erlebt, wie eure Pflanzen den Winter mühelos überstehen!
In diesem Video präsentieren wir eine einzigartige Methode, um Ihr Gewächshaus auch ohne Strom effektiv zu heizen. Inspiriert von den traditionellen Techniken meines Opas, zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Bodenheizung für Ihr Gewächshaus ganz einfach selbst bauen können. Mit diesem nachhaltigen Ansatz können Sie die ideale Temperatur für Ihre Pflanzen schaffen und dadurch die Wachstumsbedingungen verbessern. Schauen Sie jetzt vorbei und entdecken Sie diese geniale Alternative zur herkömmlichen Gewächshausheizung!
Platzierung | Produktname | Bewertung | max. Leistung | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | WDH-BGP02 von Aktobis | sehr gut | 2.000 W | max. Luftumwälzung von 170 m³/h | ca. 86 € | |
Position 2 | PAL 2.0 ROH von Bio Green | sehr gut | 2.000 W | Regulierung per Skala | ca. 179 € | |
Position 3 | Gewächshausheizer 919562-60898 von DEMA | sehr gut | 4.200 W | Piezo-Entzündung | ca. 149 € | |
Position 4 | Elektrogebläseheizung Phoenix von Bio Green | sehr gut | 2.800 W | Aufhängung durch Kettenvorrichtung | ca. 309 € | |
Position 5 | Warmax-Power 5 von Bio Green | sehr gut | 600 W | 3,5 Tage durchgehender Betrieb | ca. 79 € |
Jeden Monat erreichen unzählige Produktneuheiten die Shops des Internets. Wir prüfen die Angebote regelmäßig und überarbeiten unsere Tabellen auf Basis der neuesten Daten.
In unserem Vergleich werden die relevantesten Merkmale der Produkte betrachtet und in unseren Tabellen übersichtlich präsentiert. Unsere Ratgeber bieten weiterführende Informationen, um eine bessere Entscheidungsfindung zu unterstützen.
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