Vorzüge
- Leicht zu tragen
- Erstklassige Ausführung
- Handlich und kompakt
Nachteile
- Begrenzte Luftstromoptionen



Die Arbeiten, die Sie als ambitionierter Heimwerker ausführen, sind sehr vielseitig. Ebenso vielseitig ist die Ausstattung des Werkzeugkoffers: Manuelle Werkzeuge und Elektrowerkzeuge reihen sich da aneinander und warten auf ihren Einsatz. Ein Werkzeug, das Sie bei vielen Arbeiten unterstützt, ist die Heißluftpistole. Modellbau oder Handy-Reparatur: Die Heißluftpistole hilft an vielen Stellen.
Während Sie mit einer kleinen Heißluftpistole löten und feinere Arbeiten ausführen können, bekämpfen Sie mit einer größeren Heißluftpistole Unkraut zwischen den Bodenplatten im Garten.
Egal, ob Mini-Heißluftpistole, Akku-Heißluftpistole oder stufenlos regelbare Heißluftpistole: Wir wissen, worauf es beim Kauf ankommt, und geben Ihnen wichtige Tipps. Mit uns finden Sie die beste Heißluftpistole für Ihren Werkzeug-Koffer!
Wenn Sie Lacke oder Farben mit einer Heißluftpistole entfernen, sollten Sie stets eine Atemmaske tragen. Im Innenbereich sollten Sie zudem auf die Belüftung achten. Durch giftige Gase besteht immer ein Gesundheitsrisiko.
Eine Heißluftpistole ist ein Werkzeug der Kategorie Heißluftgebläse. Wie der Name erahnen lässt, dient eine Heißluftpistole zum gezielten Erwärmen eines bestimmten Arbeitsbereichs. Dazu wird die Umgebungsluft angesaugt und durch ein Heizelement erhitzt. Durch ein Austrittsrohr wird die heiße Luft dann nach außen geblasen. Durch eine spezielle Heißluftpistolen-Reduzierdüse wird der Luftstrom gebündelt und kann so präzise auf eine Stelle gerichtet werden. Dies ist etwa beim Entfernen von Unkraut sinnvoll. Auf diese Art können Sie mit einer Heißluftpistole löten und ähnliche Arbeiten ausführen.
Möchten Sie mit der Heißluftpistole Lack entfernen, ist ein anderer Aufsatz empfehlenswert. Hier sollten Sie auf eine Breitstrahldüse zurückgreifen, die den heißen Luftstrom etwas weiter und gleichmäßiger verteilt. Moderne Heißluftpistolen mit Temperaturregelung lassen Sie präzise die erforderliche Temperatur einstellen. Bei Heißluftpistolen mit LCD-Display wird die Temperatur angezeigt.
In Heißluftpistolen-Tests schneiden die Geräte besonders gut ab, die nicht nur leistungsstark sind, sondern auch komfortabel zu bedienen. Dazu gehören etwa stufenlos regelbare Heißluftpistolen, die einen großen Temperaturbereich abdecken. Die Vor- und Nachteile von Heißluftpistolen im Überblick:
Heißluftpistolen gibt es in verschiedenen Ausführungen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen Akku-Heißluftpistolen und kabelgebundene Heißluftpistolen vorstellen. Heißluftpistolen, die mit Gas betrieben werden, lassen wir außen vor, da diese eher selten verkauft werden.

Es gibt kabelgebundene und Akku-Heißklebepistolen. Kabelgebundene Varianten wie die Steinel HG 2120 E haben eine konstante Stromzufuhr.
| Heißluftpistolen-Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Akku-Heißluftpistole |
|
| Kabelgebundene Heißluftpistole |
|
Tipp: Orientieren Sie sich beim Kauf einer Heißluftpistole nicht nur am Preis. Es ist durchaus lohnenswert, etwas mehr Geld zu investieren, wenn Sie das Werkzeug dafür ohne Einschränkung einsetzen können.
Wenn Sie eine Heißluftpistole kaufen möchten, haben Sie eine große Auswahl: Es gibt sowohl kleine Heißluftpistolen für den Modellbau als auch größere Modelle für den Heimwerker-Keller. Worauf Sie achten sollten, damit Sie die richtige Heißluftpistole finden, verraten wir Ihnen in diesem Kapitel.
Bei Elektrowerkzeugen aller Art ist die Leistungsaufnahme ein wichtiger Anhaltspunkt. Allerdings gilt hier nicht die oft gehörte Faustregel „Je mehr Watt, desto besser!“. Zwar ist eine gewisse Leistung erforderlich, allerdings gibt die Wattzahl allein keinen Aufschluss darüber. Mini-Heißluftpistolen haben um die 500 Watt, die meisten Geräte in Heißluftpistolen-Tests haben eine Leistungsaufnahme zwischen 1.500 und 2.000 Watt.

Hier haben wir die Leistung der HG-2120-E-Heißklebepistole von Steinel beobachtet. Dabei spielt die Watt-Zahl eine gewisse Rolle, aber ist nicht das einzige Leistungsmerkmal.

Bei vielen Arbeiten kommt es auf die richtige Temperatur an. Digitale Heißluftpistolen zeigen die Temperatur in einem Display an, so dass Sie stets über die Temperatur informiert sind. Wenn Sie beispielsweise Lack von Holz entfernen möchten, ist eine Temperatur um die 450 °C erforderlich. Beim Weichlöten von Eisen sind 550 °C notwendig. Je größer der Temperaturbereich einer Heißluftpistole ist, desto mehr verschiedene Arbeiten können Sie damit ausführen.
Die Zahl der Leistungsstufen variiert von Modell zu Modell. Während einige Heißluftgebläse in Tests mit zwei Leistungsstufen auskommen, haben Profi-Geräte bis zu 60 Leistungsstufen. Je mehr Leistungsstufen eine Heißluftpistole hat, desto präziser können Sie die Temperatur einstellen.
Der Luftstrom gibt die Menge der Luft an, die das Gerät ansaugt und erhitzt. Wenn Sie eine große Fläche bearbeiten möchten, sollten Sie dies mit der höchsten Luftstrommenge tun. Bei den meisten Geräten in Heißluftpistolen-Tests liegt der Luftstrom zwischen 250 und 500 l/min. Wenn Sie eher punktuell arbeiten, ist es empfehlenswert, den Luftstrom zu reduzieren.
Heißluftgebläse sind vielseitig. Sie können damit Kunststoffe verformen, etwa Schrumpfschlauch, wenn Sie Reparaturen oder Bastelarbeiten durchführen. Sie können Klebefolien aufbringen und entfernen oder Kunststoffe schweißen. Auch im Garten ist eine Heißluftpistole sinnvoll: Sie können damit nicht nur den Grill anheizen, sondern Unkraut vernichten oder Blumenerde sterilisieren.
Beginnen Sie beim Bearbeiten von lackiertem Holz mit geringeren Temperaturen. Steigern Sie langsam die Hitze, bis der Lack Blasen wirft.

An einer Heißklebepistole wie die HG 2120 E von Steinel lässt sich die Leistung per Knopfdruck anpassen. Dies haben wir hier näher betrachtet.

Heißluftpistolen können auf der stärksten Stufe bis zu 650 Grad heiß werden. Moderne, digitale Heißluftpistolen wie etwa Heißluftpistolen von Hornbach sowie Makita-Heißluftpistolen und Einhell-Heißluftpistolen verfügen in der Regel über eine LCD-Anzeige, die Ihnen die Temperatur anzeigt.
» Mehr InformationenWenn Sie das richtige Werkzeug und Zubehör suchen, um etwa Ihr Auto zu folieren, ist ein Heißluftgebläse eine gute Wahl. Für solche Arbeiten greift auch der Profi zur Heißluftpistole. Grundsätzlich eignet sich jede Heißluftpistole zum Folieren. Allerdings empfehlen wir Ihnen einen speziellen Heißluftpistolen-Aufsatz: Eine Breitstrahldüse sorgt dafür, dass der Luftstrom ebenso gleichmäßig wie großflächig verteilt wird. Dadurch können Sie die Folie gleichmäßig erhitzen und Rissen und Knicken vorbeugen.
» Mehr InformationenSie können Ihre Heißluftpistole sowohl im Baumarkt vor Ort kaufen als auch in zahlreichen Onlineshops. Der stationäre Handel punktet mit einer persönlichen Beratung. Gerade als Einsteiger können Sie davon profitieren. Zudem können Sie die Geräte hier in Augenschein nehmen. Im Internet hingegen finden Sie oft eine größere Auswahl und günstigere Preise.
» Mehr Informationen
Wenn Sie schon einmal einen Heißluftgebläse-Test in einer Heimwerker-Zeitschrift oder im Internet gelesen haben, haben Sie schon einen ersten Eindruck von den Herstellern. Zu den bekanntesten Produkten gehören etwa Makita-Heißluftpistolen oder Einhell-Heißluftpistolen. Auch Metabo-Heißluftpistolen und Mannesmann-Heißluftpistolen sind weit verbreitet.
Wenn Sie eine Heißluftpistole kaufen möchten, sind Baumärkte eine gute Anlaufstelle; so finden Sie etwa bei Bauhaus oder Hornbach-Heißluftpistolen. Auch Discounter wie Lidl bieten bisweilen günstige Heißluftpistolen an.
Bereits im Jahr 2005 veröffentlichte die Verbraucherorganisation einen umfassenden Bericht zum Thema „Farbe entfernen“. Im Rahmen dieses Berichts wurde auch auf die Ergebnisse eines Heißluftpistolen-Tests verwiesen, bei dem sechs handliche Heißluftgebläse auf den Prüfstand gestellt worden waren. Heißluftpistolen-Testsieger wurden die AEG PT 600 EC und die Bosch PHG 630 DCE, die mit „befriedigend“ (2,6) bewertet wurden.
Bis auf ein Gerät von Makita wurden alle Heißluftpistolen ähnlich gut bewertet. Der Makita HG 650 C war ihre mangelhafte Haltbarkeit zum Verhängnis geworden, denn in Sachen Handhabung und Heißlufterzeugung schnitt sie ebenfalls gut ab. Da der Test 2025 jedoch nicht mehr relevant ist, können Sie sich auf die Ergebnisse kaum noch verlassen, zumal die Modelle mittlerweile überholt sind.
» Mehr InformationenEine günstige Heißluftpistole kostet rund 20 Euro. Im mittleren Preisbereich zahlen Sie zwischen 30 und 80 Euro. Sie finden aber auch Heißluftpistolen für mehr als 150 Euro.
» Mehr InformationenMit einer Heißluftpistole verbinden Sie zwei Werkstücke, Bauteile oder Materialien durch Hitze miteinander. Gleichzeitig dient die Heißluftpistole auch zum Trocknen von Baustoffen oder zum Enteisen von Schlössern.
Sie können mit der Heißluftpistole ebenfalls Lack entfernen. Eine Heißluftpistole darf dabei nicht mit einer Heißklebepistole verwechselt werden. Letztere arbeitet mit Hitze und einem Klebstoff.
» Mehr InformationenEine gute Heißluftpistole sollte über eine Leistung von 1.600 bis 2.000 Watt verfügen. Achten Sie zudem darauf, dass die Heißluftpistole mehrere Temperaturstufen besitzt. Dadurch ist es möglich, unterschiedliche Temperaturen passgenau zu dem jeweiligen Material zu erreichen.
» Mehr InformationenPlatzierung | Produktname | Bewertung | Luftstromstufen | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | UniversalHeat 600 von Bosch | sehr gut | 3 | Leicht zu tragen | ca. 58 € | |
Position 2 | FURNO 750 von Wagner | sehr gut | 6 | Heißluftpistole mit LCD | ca. 62 € | |
Position 3 | HL 2020 E von Steinel | sehr gut | 3 | LCD Bildschirm | ca. 116 € | |
Position 4 | 4520500 von Einhell | sehr gut | 2 | Akku-Power | ca. 59 € | |
Position 5 | HL 1920 E von Steinel | sehr gut | 3 | Erstklassige Ausführung | ca. 54 € |
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