Vorzüge
- Display und Tasten sind groß
- Absenkung bei Lüftungsvorgängen
- Ausgezeichneter Frostschutz
Nachteile
- benutzerunfreundlich



Ganz gleich ob mechanischer oder elektronischer Heizkörperthermostat: Beide Typen regeln die Temperatur Ihres Zimmers. Allerdings regeln elektronische Thermostatventile diese vollautomatisch und noch im Vorhinein festgelegten Parametern. Damit die Temperaturreglung einwandfrei funktioniert, benötigen Thermostatventile ungehinderten Zugang zur Raumluft. Werden die Ventile durch Vorhänge oder Schränke verdeckt, schlägt dieser Vorgang fehl und die Räume erreichen nicht die gewünschte Wohlfühltemperatur.
Weil Heizkörperthermostat-Tests in der Regel sehr umfangreich sind, haben wir in unserem Heizkörperthermostat-Vergleich 2025 die wichtigsten Informationen zusammengefasst. Wir erklären Ihnen unterschiedliche Arten und Funktionsweisen, beantworten häufige Fragen und stehen Ihnen beratend zur Seite.
Stellen Sie sich vor, Sie sind den ganzen Tag auf der Arbeit und Ihre Heizung powert ununterbrochen. Von der wohligen Wärme bekommt zu diesem Zeitpunkt niemand etwas mit. Erst später auf der Abrechnung bemerken Sie diese anhand der hohen Kosten. Ein programmierbarer Heizkörperthermostat schafft Abhilfe. Via Zeitschaltuhr im eigenen Zuhause oder bequem via App können Sie genau dann heizen, wenn Sie es möchten.
Alle Vor- und Nachteile der elektronischen Thermostate erhalten Sie hier im Überblick:
Der Thermostat sorgt dafür, dass Ihnen nicht kalt wird. Aber wie funktioniert ein Heizkörperthermostat genau? Die unterschiedlichen Funktionsweisen werden in der folgenden Tabelle erklärt:
| Modell | Funktionsweise |
|---|---|
Manueller Heizkörperthermostat ![]() |
Der manuelle Heizkörperthermostat besitzt Symbole wie Mond, Sonne und Zahlen. Auf jedem Thermostat sind außerdem Zahlen in °C angegeben, die anzeigen, auf welchen Punkt Sie den Thermostaten drehen müssen, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. |
Elektrischer Heizkörperthermostat ![]() |
Der elektrische Heizkörperthermostat besitzt in der Regel ein digitales Display. Auf jedem Thermostat sind ebenfalls Zahlen in °C angegeben. Bei diesen Modellen stellen Sie die Temperatur zum Großteil über externe Geräte, integrierte Bedienfelder oder via Apps und Funk ein. |

Digitale Heizkörperthermostate sind sehr genau und gut ablesbar.
Grundsätzlich werden Heizkörperthermostaten in die Kategorien der manuellen und elektrischen beziehungsweise automatischen Thermostate unterteilt. Allerdings lassen sich gerade die elektrischen Thermostate noch weiter differenzieren. Die Unterschiede der Ausstattung sind nicht unerheblich und jedes Modell bietet Ihnen ganz eigene Vorteile.
Elektronische Heizkörperthermostate, zum Beispiel Heizkörperthermostate von Tado oder Heizkörperthermostate von Honeywell, besitzen ein Digital-Display, über das Sie die Temperatur direkt an der Heizung auswählen und einstellen können. Ein elektronischer Thermostat, der lediglich diese Funktion aufweist, ist praktisch ein Grundmodell und bietet sich für Einsteiger an. Zudem gibt es die
Einfacher geht es kaum: Mit der Funk-Fernbedienung steuern Sie die Temperatur bequem vom Sofa aus.Die Kommunikation zwischen Heizung und Regler ist bei diesen Typen enorm vereinfacht. So können Sie die Temperatur mit einer Fernbedienung vom Sofa aus einstellen, ohne dafür extra aufzustehen.
Während die meisten Temperatursensoren direkt im Thermostatkopf verbaut sind, können Sie die Fühler eines Funk-Thermostaten auch an jeder anderen beliebigen Stelle installieren.
Zusätzlich erkennen viele Funk-Thermostate – beispielsweise ein Danfoss Thermostatkopf – auch vollautomatisch, ob ein Fenster geöffnet ist. Die elektronische Temperaturregulierung senkt die Temperatur in diesem Fall entsprechend ab.

Viele Heizkörperthermostate sind mit Smart-Home-Programmen kompatibel. Zu diesen Modellen zählt auch der Heizkörperthermostat von Hama.
Diese Modelle sind eher die Ausnahme. Der Heimeier Thermostatkopf „E-Pro“ beispielsweise bietet Ihnen eine Kombination aus Steuereinheit und gewöhnlichem Thermostatkopf. Die Besonderheit bei diesen Modellen liegt in der Form der Programmierung.
Thermostate dieser Art können Sie einfach bedienen. Kinderleicht lässt sich am heimischen Computer ein Zeitprofil erstellen und auf einen mitgelieferten USB-Stick kopieren. Wird dieser an der Steuereinheit befestigt, dreht der zeitgesteuerte Thermostat die Heizung automatisch zur gewünschten Zeit auf die gewünschte Temperatur auf.
Leider sind die mechanischen Modelle sehr ungenau und damit wenig energieeffizient.Mechanische Thermostate werden einzig und allein durch Drehen des Thermostatkopfes betätigt.
Dadurch lässt sich die ungefähre Temperatur einstellen. Die Unterteilung erfolgt meist in Stufe 1 bis 5. Die min. Heizkörperthermostat-Stufe 1 ist für gewöhnlich der 12° C Marke gleichzusetzen.
Jede weitere Stufe erhöht die Raumtemperatur um etwa drei bis vier Grad.
Diese günstigen Heizkörperthermostate hinken in Sachen Energieeffizienz jedoch deutlich hinterher.
Komfortabel und effizient: Temperatureinstellung per Smartphone.Als bester Heizkörperthermostat auf dem Markt gilt momentan der Smarthome-Thermostat. Diese Variante besitzt eine intelligente Regelstrategie und gewährt Ihnen das Maximum an Komfort und Energieeffizien.
Die Einstellungen lassen sich bequem vornehmen und den Heizkörperthermostat über WLAN zu steuern ist ebenfalls kein Problem.
Auf Wunsch geschieht die Steuerung mit dem iPhone oder dem Android-Smartphone, ganz ohne große Mühe. So lässt sich die Heizung sogar im Urlaub bequem von unterwegs steuern.
Um die Lebensdauer der elektronischen Ventile zu erhöhen, sollten Sie das Ventil auch im Sommer auf maximalen Durchfluss drehen.
Wenn Sie sich für einen Typ entschieden haben, sollten Sie diese Kriterien beim Heizkörperthermostat-Kaufen unbedingt beachten:
In der Regel werden Sie nach dem Umrüsten auf einen neuen Thermostat keine Veränderungen bemerken. Eine Ausnahme sind jedoch sämtliche elektrischen Thermostate, die mit einem Motor betrieben werden. Denn bei jeder Temperaturregelung ertönt ein kurzes Motorengeräusch.
Tipp: Leider geben viele Hersteller die Lautstärke nicht an, ein Blick auf unabhängige Kundenrezensionen im Internet lohnt sich daher immer.
Im Zweifelsfall achten Sie am besten auf die Rücknahmebedingungen und schicken das Gerät nach einem eigenen Heizkörperthermostat-Test zurück, wenn es Ihnen nicht zusagt.
Die Installation der Thermostate stellt grundsätzlich keinen großen Aufwand dar. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Thermostat Ihrer Wahl auch an Ihren Heizkörper passt. Sollte Ihre Heizung ein spezielles Heizkörperventil besitzen, können Sie aber auch mit einem Heizkörperthermostat-Adapter nachrüsten.
Tipp: Falls Sie nur wenig Platz haben, gibt es auch flache Heizkörperthermostaten, die sich problemlos integrieren lassen.
Je nach Art des Heizkörperthermostats gestaltet sich der Funktionsumfang. Bitte achten Sie beim Kauf darauf, dass dieser Ihren Ansprüchen gerecht wird. Eine detaillierte Ausführung dazu, welche Funktionen Ihnen welches Modell bietet, haben wir für Sie bereits in Punkt 3 ausführlich zusammengefasst.
Jeder Mensch empfindet Temperaturen anders. Welche Temperatur für Sie in Schlafzimmer und Bad ideal ist, hängt von Ihrem persönlichen Empfinden ab. Dennoch gibt es Temperaturen, die Sie als Richtwerte nutzen können um möglichst viel Energie und damit auch Heizkosten zu sparen. Das Minimum von 5 Grad Celsius sollte stets eingehalten werden, denn diese Temperatur dient als Frostschutz für Ihre Heizkörper.
| Tageszeit | Temperatur |
|---|---|
Nachts ![]() | 12° C |
Morgens ![]() | 16° C |
Mittags ![]() | 18° C |
Nachmittags![]() | 20° C |
Abends ![]() | 20° C |
Bei der großen Auswahl an Marken und Herstellern auf dem Markt ist es schwer, den Überblick zu behalten. Um Sie auch hier bestmöglich zu unterstützten, möchten wir Ihnen einige beliebte Hersteller nennen:
Danfoss – Heimeier – Tado – Honeywell – Homexpert – Devolo – Xavax – eQ 3 – AEG – Technoline – HomeMatic – Conrad
Wenn Sie einen Heizkörperthermostat anbringen wollen, drehen Sie zunächst den neuen Thermostatkopf auf die maximale Stufe. Schieben Sie ihn auf das Heizkörperventil und beachten Sie dabei, dass die Anzeige beziehungsweise das Display nach oben zeigt. Sitzt der Kopf, drehen Sie den Schraubring mithilfe einer Kombizange mit dem Uhrzeigersinn fest.
» Mehr InformationenAchtung: Ist der Heizkörperthermostat programmierbarer Art, müssen Sie im Vorfeld die Batterien einlegen und das Datum sowie die Uhrzeit richtig einstellen.
Zunächst müssen Sie den alten Thermostatkopf lösen. Dazu öffnen Sie den alten Heizkörperregler voll (Stufe 5) und lösen dann den Schraubring am Thermostatkopf mithilfe einer Kombizange. Drehen Sie die Zange einfach gegen den Uhrzeigersinn, bis der Thermostatkopf locker genug ist. Ziehen Sie im nächsten Schritt den Kopf vollständig ab. Das Demontieren des Kopfes geschieht im Handumdrehen.
» Mehr InformationenTipp: Manche Modelle besitzen eine Klemmvorrichtung. Ein kleiner Ruck genügt aber, um den Regler abzuziehen.
Der Testsieger der Stiftung Warentest: Homematic IP Heizkörperthermostat.In der Regel sind die Thermostatventile nach vorn ausgerichtet. Optimal ist diese Ausrichtung allerdings nicht, denn die Temperaturfühler messen in dieser Stellung oft die Wärme der Heizkörper mit. Die tatsächliche Temperatur im Raum wird so verfälscht.
Wenn möglich montieren Sie den Thermostaten nach oben oder zur Seite, weg vom Heizkörper ausgerichtet. Diese Regel gilt sowohl für den programmierbaren als auch für den manuellen Thermostat.
» Mehr InformationenDie Stiftung Warentest hat im Januar 2017 ganze 10 Heizkörperthermostate getestet. Darunter befinden sich unter anderem programmierbare Modelle wie zum Beispiel ein Danfoss Heizkörperthermostat mit Drehgriff sowie viele weitere Geräte unserer aufgelisteten Hersteller.
Die kompletten Testergebnisse, den Heizkörperthermostat-Testsieger und Tipps, um Ihr Heizverhalten nachhaltig zu optimieren, finden Sie direkt bei der Verbraucherorganisation.
» Mehr InformationenGrundsätzlich wird zwischen manuell und elektrisch betriebenen Thermostaten unterschieden. Darüber hinaus gibt es auch smarte Thermostate, die mit Ihrem Smart-Home-System verbunden werden können. Die manuellen, elektrischen und smarten Thermostate sorgen dafür, dass man deutlich mehr Energie einsparen kann.
» Mehr InformationenSmarte Thermostate können dafür sorgen, dass Sie weniger Energie verbrauchen. Es handelt sich hierbei um Thermostate, die via WLAN mit Ihrem Smart-Home-System verbunden sind. Dadurch ist es möglich, dass die Steuerung von Klimaanlagen, Heizungen oder auch Lüftungen komplett autonom läuft. Ein Vorteil besteht darin, dass das System selbst berechnet, wie stark geheizt, gelüftet oder gekühlt werden muss. Sie sparen damit am Ende nicht nur Energie ein, sondern auch Geld.
» Mehr InformationenIn diesem Video teste ich das brandneue FRITZ DECT 302 Heizkörperthermostat von AVM und teile meine Erfahrungen mit euch. Ich gehe auf Features wie die intelligente Zeitsteuerung und die App-Anbindung ein, um euch zu zeigen, wie einfach es ist, Energie zu sparen und den Komfort in eurem Zuhause zu verbessern. Lasst uns gemeinsam das neue AVM Heizkörperthermostat im Review erkunden und herausfinden, ob es seinen Preis wert ist!
Platzierung | Produktname | Bewertung | Fenster-Auf-Erkennung | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Model L von Eqiva | sehr gut | Display und Tasten sind groß | ca. 99 € | ||
Position 2 | 700200 Comet Wifi von Eurotronic | sehr gut | Fernsteuerung per Smartphone | ca. 95 € | ||
Position 3 | HT 2000 von Olympia | sehr gut | Flexible Montag-Sonntag-Einstellungen | ca. 64 € | ||
Position 4 | II + M von Bosch | sehr gut | Fernsteuerung per Smartphone | ca. 60 € | ||
Position 5 | Evo von Homematic IP | sehr gut | Fernsteuerung per Smartphone | ca. 70 € |
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