Vorzüge
- Eingebautes Labyrinth
- bietet viel Platz
- Geeignet für Winterschlaf
Nachteile
- Geringe Robustheit



Mit einem Igelhaus in Ihrem Garten unterstützen Sie die gestachelten Vierbeiner bei der Suche nach einem Quartier für die kalte Jahreszeit. Außerdem werden die Unterschlüpfe, diversen Online-Igelhaus-Tests zufolge, gerne auch von Igelweibchen genutzt, um ihren Nachwuchs aufzuziehen.
Damit Sie ein Igelhaus kaufen, das den Tieren auch wirklich einen ausreichenden Schutz bietet und optimal in Ihren Garten passt, möchten wir Ihnen in unserer Kaufberatung 2025 Informationen dazu liefern, wie groß ein Igelhaus sein sollte, um dem kleinen Gartenbewohner genügend Platz zur Verfügung zu stellen. Außerdem verraten wir, wie und womit Sie ein Igelhaus befüllen sollten und wo der perfekte Ort für den Unterschlupf ist.
Oft reicht es bereits aus, ab dem Spätsommer keine Schneckenbekämpfungsmaßnahmen mehr durchzuführen, sodass der Igel genügend natürliche Nahrung findet. Möchten Sie Ihrem neuen Mitbewohner dennoch etwas Gutes tun, können Sie Ihm hin und wieder Katzenfutter hinstellen. Dabei sollte es sich um möglichst proteinreiches Futter mit natürlichen und hochwertigen Inhaltsstoffen handeln. Milch ist für Igel übrigens tabu.
Der natürliche Lebensraum des Igels wird durch eine steigende Zahl an Baugrundstücken und Straßen stetig weiter eingeschränkt. Folglich finden sich immer mehr der kleinen stacheligen Säugetiere in unseren Gärten wieder.
Dort können sie jedoch nur einen Lebensraum finden, wenn Ihr Garten eher naturbelassen gestaltet wurde und Unterschlupfmöglichkeiten bietet. Neben Anhäufungen aus Pflanzen und Ästen bieten Igelhäuser aus Holz, Kunststoff oder Stein eine sehr gute Möglichkeit zur Überwinterung sowie zur Aufzucht der Jungigel.

Für ein Igelhaus können verschiedene Materialien verwendet werden. Diese Igelbehausung von NEUDORFF besteht aus Holz.
Mit dem Aufstellen eines Igelhauses in Ihrem Garten helfen Sie jedoch nicht nur dem Igel dabei, den Winter in geschützter Umgebung zu überstehen und seinen Nachwuchs gefahrlos aufzuziehen.
Auch für Ihren Garten können sich durch einen Igel als Mitbewohner Vorteile ergeben. So fressen die kleinen aktiven Säugetiere mit Vorliebe Schnecken, die sich sonst möglicherweise an Ihren Salatköpfen oder Ihrem Gemüse zu schaffen machen würden.
Darüber hinaus ist es immer wieder ein kleines Erlebnis, insbesondere für die Kinder, einen Igel bei seinen Streifzügen durch den Garten zu beobachten.
Damit sich ein Igel in Ihrem Garten wohlfühlt, sollten Sie ab Oktober idealerweise nicht mehr mähen, da sich Igel gerne in höherem Gras aufhalten. Auch eine eventuelle Schnecken- oder Insektenbekämpfung sollte spätestens jetzt eingestellt werden, da diese als wertvolle Nahrungsquellen für den Igel dienen. Auf den Einsatz von Pestiziden muss ebenfalls verzichtet werden.
Sie können aus verschiedenen Arten von Igelhäusern wählen, wobei sich insbesondere die Form und das Material der Häuser unterscheiden. Welche Igelhäuser zum Überwintern am besten geeignet sind, können Sie unserer folgenden Übersicht auf BILD.de entnehmen.
| Igelhaus-Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Eckiges Igelhaus |
|
| Kuppelförmiges Igelhaus |
|
| Schneckenförmiges Igelhaus |
|

Da ein Igelhaus von NEUDORFF und anderen Herstellern im Freien aufgestellt wird, achten wir im Vergleich besonders auf eine stabile und witterungsbeständige Abdeckung.

Im Winter können Sie das Igelhaus zusätzlich mit Laub oder kleinen Pflanzenteilen isolieren.
Bevor Sie sich für ein Igelhaus von Neudorff, Dehner oder Schwegler entscheiden, sollten Sie einige Merkmale der Häuschen genauer prüfen. Dazu gehören insbesondere:
Der Igel sollte in seinem Haus genügend Platz finden. Dazu empfiehlt sich eine Grundfläche von etwa 30 x 40 cm bei rechteckigen Unterschlüpfen. Kuppel- und schneckenförmige Häuser sind meist ebenfalls ausreichend groß dimensioniert, um einen ausgewachsenen Igel zu beherbergen.
Der Eingang des Igelhauses sollte circa 10 x 10 cm groß sein. Auf diese Weise gelangen Igel, aber keine größeren Tiere wie Katzen oder Hunde, in das Igelhaus. Ist der Eingang größer, ist eine enge 90 Grad-Biegung am Ende desselben besonders wichtig, die Katzen nicht bewältigen können, Igel jedoch durchaus. Doch nicht nur vor größeren Angreifern sollten Sie Ihren Igel schützen.

Ein Igelhaus können Sie an einem ruhigen Platz in Ihrem Garten aufstellen.
Ratten und Mäuse können sich ebenfalls in das Domizil verirren. Um das zu verhindern, werden viele Igelhäuser mit Rattenklappen angeboten. Darunter sind kleine an den Eingängen angebrachte Bretter zu verstehen, die durch den eher kräftigen Igel problemlos bewegt werden können. Kleinere und schwächere Tiere, wie etwa Ratten, können die Klappe hingegen nicht öffnen.
Das Dach des Igelhauses sollte wetterfest sowie abgeschrägt sein und möglichst an allen Seiten ein wenig überstehen, um zu vermeiden, dass Regenwasser direkt am Haus nach unten läuft und damit gegebenenfalls das Eindringen von Feuchtigkeit begünstigt wird.
Hinweis: Des Weiteren ist es praktisch, wenn sich das Dach öffnen lässt, sodass Sie nach Auszug des Igels im Frühjahr eine Grundreinigung des Häuschens durchführen können.
Hinsichtlich des Materials können Sie zwischen einem Igelhaus aus Stein, Holz oder Holzbeton wählen. Auch einige Kunststoff-Varianten werden angeboten. Holzbeton ist dabei besonders langlebig, jedoch nicht uneingeschränkt wasserdicht. Daher empfiehlt sich ein zusätzlicher Wetterschutz-Anstrich.
Zudem können Sie sich für ein Igelhaus mit oder ohne Boden entscheiden. Welche Vor- und Nachteile die Haus-Typen mit integriertem Boden aufweisen, haben wir für Sie in unserer Kaufberatung auf BILD.de kurz und knapp zusammengetragen:
Igelhäuser können Sie, Tests im Internet zufolge, von verschiedenen Marken kaufen. Zu den beliebtesten gehören neben Igelhäusern von Dehner auch Modelle von:

Damit ein Igelhaus von NEUDORFF und weiteren Marken möglichst lange hält, sollten die Einzelteile stabil miteinander verbunden sein.
Sie möchten noch mehr zu Igelhäusern zum Selbst-Bauen sowie zu den Fertigmodellen erfahren? Auf BILD.de beantworten wir Ihnen einige oft gestellte Fragen zu den praktischen Unterschlüpfen, sodass Sie das beste Igelhaus für Ihren Garten auswählen können.
Idealerweise sollte ein Igelhaus das ganze Jahr über in Ihrem Garten stehen. Hat nämlich beispielsweise ein Igelweibchen ihren Winterschlaf in Ihrem Domizil verbracht, kann es gut sein, dass sie auch die Pflege ihrer Jungtiere dort vornimmt.
Stellen Sie das Igelhaus deshalb im späten Herbst und noch vor dem Oktober an seinen Platz, wenn Sie einem Igel helfen möchten, ein Winterquartier zu finden. Im Sommer, nämlich von Juni bis August, kommen die kleinen Igel zur Welt und werden dann für etwa 40 Tage gesäugt.
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Wenn die Größe des Igelhauses es zulässt, können Sie neben Nistmaterial auch Futter hineingeben.
Sie sollten davon absehen, Futternäpfe oder gar Spielzeuge in das Igelhaus zu integrieren, um den Platz nicht unnötig einzuschränken. Lediglich Laub und gegebenenfalls kleine Äste, die der Igel als Nistmaterial verwenden kann, eignen sich zur Ergänzung. Futternäpfe können eingebracht werden, wenn sich ein kleiner Vorraum im Igelhaus befindet.
Da Igel auch während ihres Winterschlafs immer mal wieder kurz aufwachen, um ihr Geschäft zu verrichten, ist eine kleinere Vertiefung in einer der Hausecken, in der Kies und Sand zur Drainage und Abdichtung aufgefüllt wurde, ebenfalls eine gute Idee.
Besonders im Winter können Sie die Wände des Häuschens zusätzlich mit Reisig-Ästen und Laub umlegen. Damit schaffen Sie eine zusätzliche Isolierung, die Ihren Igel vor dem Frieren bewahrt.
» Mehr InformationenVor allem Igelhäuser aus Holz werden häufig in Einzelteilen angeboten. Anhand einer im Set enthaltenen Bauanleitung kann das Igelhaus dann alleine oder vielleicht sogar mit den Kindern aufgebaut werden.
Selbstverständlich können Sie ein Igelhaus auch selber bauen. Dabei sollten Sie jedoch besonders darauf achten, unbehandeltes Holz zu verwenden, keine scharfen Kanten an Eingängen oder Hausecken zu übersehen und den Eingang groß genug zu gestalten.
Entsprechende Anleitungen zum Bau eines Igelhauses stellt der NABU oder das Igelhaus Laatzen zur Verfügung. Da Sie jedoch auch beim Kauf der einzelnen Materialien oft nichts oder nur wenig sparen und zudem deutlich mehr Zeit benötigen, kann der Kauf eines Igelhaus-Bausatzes oder eines fertigen Modells die bessere Wahl sein. Eine simplere Alternative wäre ein natürlicher Igelunterschlupf in Form eines Laub- oder Ästehaufens.
Bauen Sie ein Igelhaus aus Ästen und Laub selbst, sollten Sie auch dieses möglichst wetterfest gestalten – etwa indem Sie eine Plane knapp darüber spannen, um zu vermeiden, dass Regen oder Schnee in den Unterschlupf dringen.
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Der Eingang des Igelhauses sollte nicht zu groß sein, um das Eindringen größerer Tiere wie Katzen zu vermeiden.
Das Igelhaus sollte vor allem sicher vor Witterungseinflüssen sein. Das bedeutet, dass Sie es idealerweise geschützt, also zum Beispiel unter einer Hecke, einem Busch oder einem niedrigen Baum, platzieren sollten. Zudem sollte sich das Häuschen nicht in einer Vertiefung befinden, sodass sich starker Regen nicht darin sammelt.
Doch auch Sonne sollte nicht frühzeitig auf das Igelhaus treffen, da sie dieses erwärmen und damit dafür sorgen kann, dass der Igel zu früh aus dem Winterschlaf erwacht.
Der Eingang des Igelhauses sollte nach Süd-Osten zeigen. Von dort regnet oder stürmt es nicht in das Igelhäuschen. Wichtig ist auch, dass eventuell dennoch eingedrungene Feuchtigkeit das Igelhaus wieder verlassen kann. Dazu sollte unter einem trittfesten Boden idealerweise Sand und Kies geschichtet werden, die ein Ablaufen des Wassers ermöglichen.
» Mehr InformationenVon Stiftung Warentest wurde bislang kein Igelhaus-Test unternommen. Auch Öko-Test bestimmte keinen offiziellen Testsieger unter den Igelhäusern, gibt jedoch einige Tipps dazu, wie man Unterschlupfmöglichkeiten für Igel im eigenen Garten schafft, ebenso wie das Igelhaus Laatzen. Dazu verweist Öko-Test unter anderem auf die Bauanleitungen des NABU für Igelhäuser.
» Mehr InformationenWem kein Garten zur Verfügung steht, der kann beispielsweise ein Vogelhäuschen auf dem Balkon aufstellen und profitiert dabei von dem fröhlichen Gezwitscher der Tiere. Einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz können Sie aber ebenso durch das Aufstellen eines Insektenhotels leisten.
» Mehr InformationenPlatzierung | Produktname | Bewertung | Material | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | XXL Igelhaus von N / A | sehr gut | Fichtenholz | Eingebautes Labyrinth | ca. 72 € | |
Position 2 | 10220 Igelhaus „Family“ von Elmato | sehr gut | Multiplex | Eingebautes Labyrinth | ca. 69 € | |
Position 3 | Igelhaus von ARBRIKADREX | sehr gut | Fichtenholz | Gewundener Eingangsbereich | ca. 55 € | |
Position 4 | XXXL Premium Igelhaus von Woid Herz | sehr gut | Kiefernholz | Eingebautes Labyrinth | ca. 64 € | |
Position 5 | Igelschlafhaus von ERDENFREUND | sehr gut | Massivholz | Fertigung aus einheimischen Waldmaterialien | ca. 69 € |
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