
Für das Laufen auf der Straße reichen Laufschuhe mit wenig Profil, joggen Sie auch auf Feldwegen, sollte das Profil etwas stärker ausgeprägt sein.
Laufschuhe werden immer besser und spezieller konzipiert, um Ihnen das beste Lauferlebnis zu bieten. Eine der wichtigsten Eigenschaften, auf die Sie in Ihrem persönlichen Herren-Laufschuhe-Test achten sollten, ist die Dämpfung. Warum das so wichtig ist? Eine Dämpfung in der Sohle mindert den Druck und die Vibration beim Aufsetzen des Fußes auf dem Untergrund. Sie mildert die Belastungen ab, die auf die Knie und die Gelenke beim Laufen übertragen werden. Eine gut ausgeprägte Dämpfung kann das Risiko von Verletzungen wie Verstauchungen, Rissen und Stressfrakturen verringern. Darüber hinaus kann eine gedämpfte Sohle dazu beitragen, dass sich die Füße und Beine weniger müde anfühlen, auch wenn Sie eine längere Strecke laufen.
Doch eine zu hohe Dämpfung kann auch gewisse Risiken mit sich bringen. Während der Trend vor einigen Jahren noch zu einer maximalen Dämpfung hinging, werden Laufschuhe für Herren zurzeit so wenig wie möglich, aber so sehr wie nötig gedämpft. Denn eine zu hohe Dämpfung kann unter anderem dazu beitragen, dass Sie Ihren Laufstil verändern und Ihre Muskeln sich nicht entsprechend weiterentwickeln. Herren-Laufschuhe mit hoher Dämpfung weisen folgende Vor- und Nachteile auf:
Vorteile- schützen Fußmuskulatur und Gelenke
- auch auf harten Untergründen wie Asphalt bequem tragbar
- für Laufanfänger empfehlenswert
Nachteile- natürliche Abrollbewegung kann leiden
- höheres Gewicht
Hinweis: Laufschuhe für Männer über 100 kg sollten über eine intensive Dämpfung verfügen. Zwar gibt es hinsichtlich der Sohlen keine Analysen der Stiftung Warentest, je höher aber das eigene Körpergewicht ist, desto stärker ist auch die Belastung auf die Fußmuskulatur und die Gelenke.