Vorzüge
- ECE-Freigabe
- kleine Größe & widerstandsfähig
Nachteile
- Helligkeit könnte verbessert werden



Mit LED-Lightbars, die Tests im Internet und Prüfverfahren standhalten konnten und dadurch entsprechend zertifiziert sind, dürfen Sie unter Einhaltung einiger Regeln ganz gewöhnlich am Straßenverkehr teilnehmen. Wann die LED-Bars auch ohne Test und Zulassung auskommen und welche Möglichkeiten Interessierte bei der Wahl und Montage eines passenden Zusatzleuchters haben, können Sie hier in unserem LED-Lightbar-Vergleich 2025 auf BILD.de herausfinden.
LED-Lightbars werden im Deutschen auch als LED-Lichtbalken bezeichnet. Der Begriff Lightbar lässt sich wortwörtlich mit Lichtriegel übersetzen, während LED für Licht Emittierende Dioden steht, die als Leuchtmittel darin eingesetzt werden. Nicht zu verwechseln sind LED-Lightbars mit LED-Lichtleisten, bei denen es sich meist um die fest installierten Lichtleisten in Innenräumen handelt, die in Möbeln oder Vorwand-Konsolen verbaut werden und oft per Fernbedienung gesteuert werden können.
LED-Lightbars sind eine Bauform von Zusatzscheinwerfern an Kraftfahrzeugen. Dem Namen entsprechend nehmen sie die Gestalt von flachen Riegeln in unterschiedlicher Länge an. Eine mehr oder weniger hohe Anzahl an einzelnen LED-Leuchten in Reihe angeordnet lassen nach vorn strahlen. Im Bereich des Tunings von Geländewagen – aber auch Sportwagen – werden LED-Lightbars gern verbaut, bewegen sich dabei aber häufig im Slalom an der Grenze der Legalität hin und her.

LED-Lightbars, wie sie LIVARNO vertreibt, finden ihren Einsatz in Pkws, Wohnmobilen oder beim Camping.
Ein weiterer Einsatzbereich von LED-Lightbars ist die Anbringung an Arbeitsfahrzeugen für nächtliche Einsätze verschiedener Art oder an Wohnmobilen, um beim Camping den Bereich vor dem Wagen abends auszuleuchten. Auch wer häufig im Dunkeln über abgelegene Landstraßen fährt, kann durch eine LED-Lightbar am Auto wesentlich entspannter und sicherer unterwegs sein.
Wer beim Tuning des eigenen Wagens in der Garage gern experimentiert und sich den Spaß dabei nicht von Gesetzen verderben lassen möchte, kann dies durchaus tun, muss dann aber vermutlich auf das Recht verzichten, das mit allerlei Zubehör beladene Auto im Straßenverkehr nutzen zu dürfen. Da Beleuchtung an Autos vor allem der Verkehrssicherheit dient, unterliegen selbst angebaute Zusatzbeleuchtungen aller Art an Fahrzeugen, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, strengen Vorgaben.

Statten Sie Ihr Fahrzeug mit einer hochwertigen LED-Lightbar aus.
Die Zulassung und damit legale Nutzung von jeglichen an Kraftfahrzeugen installierten Bauteilen, die genehmigungspflichtig sind, wird durch ein E-Prüfzeichen angegeben, das von der ECE (Economic Commision for Europe) ausgestellt wird. Hat eine LED-Lightbar eine solche ECE-Freigabe, genügt dies, um das Objekt ohne weitere Anmeldung beim TÜV oder sonstige Eintragung in die Fahrzeugpapiere an Ihrem Fahrzeug installieren zu dürfen.
Eine LED-Lightbar mit Zulassung hat neben dem „E“ übrigens noch eine Kennziffer, die auf das Land, in dem die Freigabe erteilt wurde, hinweist. Dies wirkt sich jedoch nicht auf die Nutzungserlaubnis aus, denn eine ECE-Zulassung gilt automatisch in allen am Prüfverfahren teilnehmenden Ländern.
» Mehr InformationenIst eine LED-Lightbar mit Zulassung durch das ECE-Prüfverfahren gekennzeichnet, bedarf es für die legale Verwendung zwar keiner weiteren Prüfung oder auch nur einer Eintragung in die Fahrzeugpapiere. Ist die Art der Montage bzw. die Position der LED-Lightbar jedoch nicht StVO-konform, darf sie im öffentlichen Straßenverkehr nicht verwendet werden, selbst wenn die Leuchte an sich eine Zulassung hat.
Wie sich eine LED-Lightbar anschließen lässt und wo die Montage sinnvoll ist, hängt von der geplanten Verwendung der LED-Lightbar ab. Das LED-Lightbar-Montieren auf dem Dach ist eine besonders häufig vorgenommene Variante, aber auch das Anbringen vorn am Kühlergrill ist möglich. Dies frei selbst zu entscheiden, ist jedoch nicht möglich. Wir klären Sie hier auf BILD.de über die Regelungen zu bestimmten Anbau- und Nutzungsweisen von LED-Lightbars auf:
| mögliche Einsatzbereiche | Eigenschaften |
|---|---|
| Arbeitsscheinwerfer |
|
| Fernscheinwerfer |
|
Worauf es beim Kauf einer LED-Lightbar laut verschiedenen Tests im Internet ankommt, hängt mit der gewünschten Nutzung zusammen. Die wichtigsten Kategorien, die in jedem Fall für die Entscheidung beachtet werden müssen, erklären wir Ihnen hier auf BILD.de.

LED-Lightbars ermöglichen eine bessere Ausleuchtung der Umgebung, z.B. abseits der Straße im Gelände.
Wie hell eine LED-Lightbar leuchtet, hängt mit der Anzahl an LED-Lampen, die darin verbaut sind, aber auch mit deren jeweiliger Leuchtkraft zusammen. Die Helligkeit einer LED wird nicht in Watt, sondern in Lumen angegeben (Kürzel lm) und bezeichnet den Lichtstrom. Je mehr Lumen gewünscht sind, desto höher wird allerdings auch der Preis: So können bei LED-Lightbars von Hella mit 2200 bis 5500 Lumen mit einem Kaufpreis von etwa 150 Euro gerechnet werden, während eine 14.400-Lumen-LED-Lightbar von OSRAM rund das Doppelte kostet.
Achtung: Je heller eine LED-Lightbar leuchtet, desto weiter strahlt der Zusatzscheinwerfer. Dies kann für den Fahrer höhere Sicherheit bedeuten, weil er selbst mehr sieht und besser gesehen wir. Es muss aber auch beachtet werden, dass es zu vermeiden gilt, dass das ansonsten regelkonform positionierte und installierte Zusatzlicht nicht zu Belästigung oder sogar zur Blendung und Gefährdung anderer Menschen führt.

Besteht eine LED-Lightbar, wie dieses Modell von LIVARNO, aus Aluminium, überzeugt die Leuchte durch ihr geringes Gewicht.
Ein hochwertig und fehlerfrei verarbeitetes Produkt ist in jedem Fall wichtig. Das Material einer LED-Lightbar ist dabei in den meisten Fällen das sowohl leichte als auch langlebige Aluminium. Soll die LED-Lightbar für Offroad-Nutzung Geländewagen- oder Motorradfahrern bei allerlei Abenteuern behilflich sein, ist zudem eine IP-Schutzklasse wichtig, die mindestens Staubdichtigkeit und Spritz- und Sprühwasserschutz zusichert, im besten Falle jedoch wirkliche Wasserdichtigkeit, da diese auch Starkregen und Schnee beinhaltet.
Auch die vom Hersteller angegebene Lebensdauer der LED-Lampen ist vor dem Kauf in Erfahrung zu bringen, um abschätzen zu können, ob Sie mit dem gewählten Artikel eine LED-Lightbar kaufen, von der Sie möglichst lange profitieren und die ihren Preis auch wert ist. Einige Hersteller wie OSRAM geben auf LED-Lightbars eine 5-jährige Garantie. Ein Detail, auf das ebenfalls geachtet werden sollte.

LED-Lightbars gibt es in unterschiedlichen Größen, Helligkeitsstufen und Schutzklassen.
Die Breite einer LED-Lightbar wird je nach Herstellungsland in Zoll oder in Zentimetern bzw. Millimetern angegeben und ist maßgeblich für den möglichen Einsatzbereich verantwortlich, da eine LED-Lightbar für einen LKW natürlich nicht auf einem Motorrad installiert werden kann. So können kleinere LED-Lightbars fürs Motorrad nur rund 18 bis 20 cm breit sein, während Leuchten für den LKW oder Traktor meist mindestens 1 Meter breit sind.
Weiterhin bestimmt die Breite der LED-Lightbar auch zu einem großen Teil die Anzahl an LEDs, die darin unterkommen und somit die Helligkeit und die Eignung für verschiedene Nutzungen. Dies steht aber nicht zwingend im Zusammenhang, da auch in kleinen Zusatzscheinwerfern sehr viele und vor allem sehr helle LEDs verbaut sein können und andersherum.
Zudem gibt es LED-Lightbars auch Curved, also als gekrümmte Variante. Was dafür und was gegen diese Bauform spricht, lässt sich mithilfe der folgenden Gegenüberstellung herausfinden.
Einige besonders renommierte Hersteller und Marken zeichnen sich dadurch aus, dass sich regelmäßig Beststeller und Testsieger in ihren LED-Lightbar-Produktpaletten finden. Wir haben Ihnen die wichtigsten Firmen hier einmal zusammengefasst:

Achten Sie darauf, dass Ihre LED-Lightbar für die Nutzung im Straßenverkehr zugelassen ist.
Die Bestellung direkt beim Hersteller oder generell online ist bequem, das Warten auf den Versand und der Verzicht auf eine persönliche Kaufberatung können jedoch umgangen werden, indem Sie ein Fachgeschäft für Fahrzeugbeleuchtung, Tuning, Rennsport und dergleichen besuchen.
Weitere Kundenfragen, die zum Thema LED-Lightbar bereits häufig gestellt wurden, haben wir hier noch einmal aufgegriffen und beantwortet.
Schlecht müssen günstige LED-Lightbars für teils weit unter 50 Euro keineswegs sein. Auch hohe Lichtleistung, Garantie und Wasserdichtigkeit können Sie in diesem Preisbereich erwarten. Einzig eine ECE-Zulassung und damit Straßenzulassung ist in dieser Preisspanne sehr unwahrscheinlich. Daher ist die LED-Lightbar nur im Offroad-Bereich als Arbeitsscheinwerfer möglich.
» Mehr InformationenLED-Lightbars sind laut Tests besonders flexibel nutzbar, wenn sie über ein Standlicht bzw. Positionslicht verfügen. Dadurch bleibt das Gefährt auch im Stand gut erkennbar. Diese Variante gehört jedoch nicht bei allen Anbietern zum Standard. Häufig – wie bei Geräten von Hella – können zu LED-Lightbars auch kleine Standlichter separat dazugekauft werden.

Nicht nur am Auto, sondern auch am Motorrad können Sie passende LED-Lightbars befestigen.
LED-Lightbars können auf verschiedene Weise montiert werden, sollten dann aber zumindest fest sitzen. Eine Lockerung der Halterung zur Korrektur der Position ist möglich, ein dauerhaft beweglicher Zusatzscheinwerfer ist aber nur dann möglich, wenn es sich um einen Suchscheinwerfer oder einen absichtlich drehbaren Arbeitsscheinwerfer handelt.
Justieren können Sie bei vielen Modellen hingegen die Art der Beleuchtung, indem Sie von breitem, gleichmäßigem Leuchten zu konzentriertem Spotstrahler umschalten.
» Mehr InformationenDie meisten für Kraftfahrzeuge hergestellten LED-Lightbars sind für 12 V Nennspannung konstruiert, da LED-Lightbars für den Zigarettenanzünder-Anschluss ausgelegt sind. Viele haben dabei jedoch einen gewissen Toleranzbereich. Achten Sie beim Vergleich verschiedener in Frage kommender LED-Lightbar-Typen am besten auf Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV), die die Toleranz von Eingangsspannungen im Bereich 10 bis 30 V zusichert.

LED-Lightbars von LIVARNO und anderen Marken sind handlich und bringen wenig Gewicht mit.
Mit den Zusatzscheinwerfern für Fahrzeuge hat sich das Testinstitut Stiftung Warentest bisher noch nicht beschäftigt. Jedoch wurde in einigen anderen Meldungen, Specials und Tests zwar nicht LED-Lightbars, wohl aber den darin verbauten LED-Leuchtmitteln auf den Zahn gefühlt, besonders bezüglich der Ökobilanz, des Stromverbrauchs und der Entwicklung des Angebots seit ihrer Einführung.
Noch genauer in dieser Hinsicht wird dabei das Magazin Öko-Test: Hier wurden LED-Leuchtmittel verschiedener namhafter Hersteller in besonders vielen Kategorien strengstens geprüft.
» Mehr InformationenGenerell ist es in Deutschland erlaubt, Zusatzscheinwerfer am Fahrzeug zu montieren. Sie müssen aber verschiedene Vorgaben beachten. So können Sie insbesondere Nebelschlussleuchten nur bei Sichtweiten unter 50 m einsetzen.
Generell gilt, dass Sie maximal vier Scheinwerfer pro Fahrzeug zusätzlich montieren dürfen. Achten Sie darauf, dass Sie diese nur an der Fahrzeugfront oder auf dem Dach anbauen.
» Mehr InformationenIn diesem aufregenden YouTube-Clip präsentiert ItsMarvin die brandneue LED-Lightbar für den Amarok, die das Vanlife-Erlebnis auf ein ganz neues Level bringt. Erlebe mit, wie die atemberaubende Lightbar installiert wird und den Geländewagen in ein beeindruckendes Lichtspektakel taucht. Lass dich von den leuchtenden Farben und der innovativen Technologie begeistern – ein absolutes Must-Have für alle Vanlife-Enthusiasten!
Platzierung | Produktname | Bewertung | Fluter | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Valuefit Lightbar LBX-380 von Hella | sehr gut | ECE-Freigabe | ca. 113 € | ||
Position 2 | LED-Lightbar von SKYWORLD | sehr gut | Resistent gegen Wasser und Staub | ca. 108 € | ||
Position 3 | LEDriving LEDDL118-CB von OSRAM | sehr gut | keine Herstellerangabe | Bruchsicheres Polycarbonatglas für hohe Belastung | ca. 109 € | |
Position 4 | LEDDL120-CB SM von OSRAM | sehr gut | keine Herstellerangaben | ECE-genehmigt | ca. 234 € | |
Position 5 | LEDriving FX250-CB von OSRAM | sehr gut | ECE-Freigabe | ca. 133 € |
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