Vorzüge
- inklusive T-Tool
- flottes Fahren
Nachteile
- Gewicht zugunsten Konkurrenz



Vor allem in den Großstädten sieht man häufig Menschen mit ziemlich langen Skateboards durch die Gegend fahren oder ihre Tricks ausführen. Als überzeugter Boarder wissen Sie natürlich, dass es sich dabei um Longboards handelt, von denen es eine ganze Fülle an Modellen gibt.
Mit so einem Longboard kann man viel Spaß haben. Die Anschaffungskosten sind vergleichbar niedrig, hin und wieder müssen vielleicht die Rollen – oder Longboard-Wheels – getauscht werden, dazu kommt eine Longboard-Halterung. Ansonsten kann es aber gleich auf die Piste gehen.
Achtung: Das Bremsen auf dem Longboard sollte gelernt sein! Lassen Sie sich unbedingt 1-2 Tipps vor der Fahrt geben oder gucken Sie sich ein entsprechendes Tutorial an.
In unserem Longboard-Vergleich 2025 auf BILD.de stellt man schnell fest, dass sich nicht nur etliche Hersteller und Marken mit ihren Produkten auf dem Markt tummeln, sondern dass es auch viele verschiedene Longboard-Typen für unterschiedliche Zwecke gibt. Darüber hinaus gibt es jedoch noch einige wichtige Punkte, die Sie vor dem Kauf berücksichtigen müssen, wenn Sie das beste Longboard für sich selbst oder als Geschenk, wie ein Longboard für Kinder, finden möchten. Bestenfalls führen Sie einen eigenen Longboard-Test durch und fließen diesen in Ihre Kaufentscheidung mit ein und ehe Sie sich versehen, befinden Sie sich auf Ihrer ersten Longboard-Tour!
In dieser Kaufberatung auf BILD.de haben wir die wichtigsten Fakten zusammengefasst.
Mit dem Longboard lassen sich gute Geschwindigkeiten erreichen.Ein Longboard sieht einem Skateboard auf den ersten Blick sehr ähnlich. Nur die Abmessungen und auch der Aufbau des Korpus unterscheiden sich etwas. Aufgebaut ist ein Longboard ansonsten genauso.
Es besteht aus Korpus/Deck, Aluminium-Achsen, Rollen und dem Kugellager. Longboards sind mindestens 80 cm lang und 20 cm breit.
Im Vergleich zu einem Skateboard haben Longboard-Räder größer. Mit einem Rad-Durchmesser von 60 bis 70 mm können nämlich Bodenunebenheiten besser ausgeglichen werden und die Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten ist besser.
Gefahren wird das Longboard im Prinzip genauso wie das Skateboard. Man steht mit einem Bein auf dem Board und stößt sich mit dem anderen vom Boden ab. Ist die gewünschte Geschwindigkeit erreicht, kann man das Bein hinter das erste Standbein mit auf das Board stellen. Bei höheren Geschwindigkeiten sollte man in die Hocke gehen. Gelenkt wird durch eine Gewichtsverlagerung des Oberkörpers.
Die hauptsächlichen Unterschiede zwischen einem Longboard und einem Skateboard sind:
Die Wahl des richtigen Longboard-Typen hängt stark damit zusammen, was man später mit dem Longboard machen möchte. Deshalb hier zunächst eine Liste der gängigen Fahrtechniken:
Mit dem Longboard können Sie verschiedene Fahrweise ausüben.Für all diese Fahrtechniken gibt es passende Longboard-Typen, die sich in Länge und Breite des Boards sowie Material und Stärke des Decks unterscheiden. Sehen Sie hier, welche die wichtigsten sind:
| Art | Merkmale |
|---|---|
Downhill-Longboard![]() |
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Carving-Longboard![]() |
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Freerider-Longboard![]() |
|
Mini-Longboard![]() |
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Longboards machen Spaß – allein oder auch zu zweit.Beim Korpus oder auch Deck des Longboards geht es vor allem um die Flexibilität als die Stärke des Decks. Viele Hersteller haben verschiedene Flex-Stufen eingeführt, die etwas darüber aussagen, wie weit sich das Board bei Belastung durchbiegt.
Die Flex-Stufen können weitgehend nach dem eigenen Geschmack gewählt werden, hängen aber auch mit dem Fahrstil zusammen. Longboards mit viel Flex sind besser für eher langsame Fahrer und kommen besser durch Kurven.
Board mit einem härteren Deck sind dagegen eher für hohe Geschwindigkeiten. Außerdem spielt das Körpergewicht eine Rolle: Je mehr man wiegt, desto weniger Flex kann und sollte man verwenden. Das Material des Decks spielt hierbei eine große Rolle.
Der Korpus ist meist aus mindestens sechs Schichten Furniersperrholz hergestellt. Handelt es sich um Ahornholz, ist das Deck ohnehin recht steif. Oft wird etwas Bambus in Longboards verarbeitet: Bestehen die äußeren Schichten aus weicherem Bambus, ist die Flexibilität höher. Auch die Anzahl der Schichten beeinflusst die Flexibilität: Je weniger Schichten desto flexibler, je mehr Schichten, desto geringer der Flex.
Tipp: Bekleben Sie Ihr Longboard mit Grip Tape für einen besseren Halt.
Longboards stammen aus der Surfer-Welt: In den 1960er-Jahre montierten Surfer Räder unter ihre Surfbretter, um damit auf Asphalt fahren zu können. Als in den 1980er-Jahren die kleineren Wakeboards die Surferwelt eroberten, wirkte sich das auch auf die Straßen-Variante aus. Die Longboards wurden kürzer und schließlich verdrängten die Skateboards die Longboards, die jedoch bis heute ihre Fans haben.
Größe und Form des Longboard-Decks sind weitere Punkt, die Sie beachten müssen. Insgesamt geht es immer darum, was Sie mit dem Longboard machen möchten. Downhill-Decks sind durch ihren niedrigen Schwerpunkt und einen geringen Flex für hohe Geschwindigkeiten gemacht. Es kann sich lohnen, ein Longboard als komplettes Set zum Zusammenbau zu kaufen.
Auch Freeride-Decks sind auf Geschwindigkeit optimiert, durch ihre spezielle Form aber auch für einfach Tricks und Kurvenfahrten geeignet. Carving-Decks sind gewöhnlich flexibler und für kurvenreiche Strecken geeignet.
Nahezu alle Longboards haben heutzutage Achsen aus Aluminiumdruckguss. Sie halten starke Belastungen gut aus und lassen sich prima lenken.
Aufwändiger ist die Herstellung der sogenannten Precision- oder CNC-Trucks, die als noch robuster und noch besser lenkbar gelten. Standardbreite für Longboard-Achsen sind 780 mm. Kleinere Achsen erlauben einen kleineren Wendekreis, sind aber für Anfänger nicht ideal.
Je schmaler die Longboard-Achsen, desto engere Kurven können Sie mit dem Board fahren. Je breiter die Achsen sind, desto weiter sind auch die Kurven.
Groß, klein, hart oder weich – auf die Rollen kommt es an.Ein besonders wichtige Kriterium für alle Longboarder sind die Rollen. Longboard-Rollen sind zumeist aus Polyurethan, also PU, hergestellt und in verschiedenen Durchmessern und Härtegraden erhältlich.
Die Härte der Rollen wird von den Herstellern in A angegeben und liegt standardmäßig zwischen 75A und 88A.
Dabei gilt: Mit weicheren Reifen hat man mehr Grip als mit härteren, sie nutzen sich aber schneller ab. Anfänger sollten erst einmal auf weichere Mischungen setzen. Eine gute, mittlere Härtestufe wäre 80-82A. Härtere Rollen sind schneller und kontrollierbarer, haben aber weniger Haftung.
Auch die Größe der Rolle wirkt sich auf das Fahrverhalten aus. Die Longboard-Räder sollten zum einen nicht so groß sein, dass sie das Deck berühren, allerdings auch nicht zu klein. Bei hohen Geschwindigkeiten sollte man generell eher zu großen Rollen greifen, da man damit Unebenheiten besser ausgleichen kann, für langsame Fahrten zu kleinen Rollen. Kleine Rollen sind besser abbremsbar. Für Einsteiger sind daher eher kleine Reifen ratsam.
Lesen Sie hier, welche Vor- und Nachteile ein Longboard mit kleinen Rollen hat:
Bei der Breite der Auflage der Rollen, die zwischen 43 und 65 mm variiert, gilt: Breitere Rollen laufen ruhiger und haben mehr Haftung. Sie sind gut für langsame Fahrten.
Tipp: Die Rollen eines Longboards können problemlos ausgetauscht werden. Ersatzteile gibt es im Internet recht günstig und die Montage ist leicht. Sie können also jederzeit auf andere Rollen wechseln.
Viele Menschen glauben, dass die ABEC-Zahl bei den Kugellagern wichtig ist. Viel bedeutender ist jedoch das Material. Longboard-Kugellager können aus Chrom, Eisen, Carbon oder Keramik bestehen. Chrom-Kugellager sind weiter verbreitet und sowohl für Einsteiger als auch für Cruiser empfehlenswert. Wenn Sie Wert auf Geschwindigkeit legen, sollten Sie auf Keramik-Kugellager setzen, die allerdings nicht so robust sind.
Die Vereinigung der amerikanischen Wälzlagerhersteller ABEC (Annular Bearing Engineering Committee) gibt für die Fertigung von Kugellagern die Toleranzklassen in Zahlen von drei bis neun an. Je größer die Zahl, desto geringer die Fehlertoleranz. Die ABED-Zahl gibt aber keinen Aufschluss über das Material, das Lagerspiel oder weiterer wichtige Merkmale.
Leider hat die Verbraucherorganisation keinen Longboard-Test durchgeführt und auch keine Skateboards unter die Lupe genommen. Wir können Ihnen deshalb an dieser Stelle auf BILD.de auch keinen Longoboard-Testsieger präsentieren. Doch können Sie sich im Internet nach diversen Longboard-Tests umschauen und sich eine eigene Meinung bilden.
» Mehr Informationen
Longboards können Sie in Fachgeschäften kaufen.In Sportfachgeschäften wie Decathlon können Sie sich hinsichtlich Ihrer Auswahl beraten lassen. Auch das Geschäft Titus bietet eine große Auswahl: Sie finden dort sicher ein Titus-Longboard, ein Apollo-Longboard, ein Globe-Longboard oder ein Madrid-Longboard oder aber ein Mike Jucker Hawaii, sowie viele andere Modelle. Einige große Läden haben sogar Indoor kleine Teststrecken, auf denen Sie die Boards ausprobieren können, was ein echter Pluspunkt ist. Bei Discounter wie Aldi und Lidl gibt es zwar ab und zu Angebote in diese Richtung, aber keine Auswahl.
Ein günstiges Longboard finden Sie daher eher im Internet. Longboard Zubehör, wie eine Longboard-Wandhalterung, Longboard-Helm, Schuhe und Longboard-Handschuhe oder ein Longboard Achsen-Set oder Protektoren bzw. Longboard-LED’s für die coole Beleuchtung finden Sie sowohl im Internet als auch im Fachgeschäft. Und falls Sie mal etwas anders ausprobieren möchten, gibt es dort auch normale Skateboards oder Snakeboards.
Weitere Longboard-Marken sind: Evolve, Arbor, Oxelo, Osprey, Hudora und Elixir.
Überlegen Sie zunächst welchen Fahrstil Sie aufprobieren möchten und finden Sie Step-by-step die Antwort auf die Frage: Welches Longboard passt zu mir?
» Mehr InformationenTatsächlich haben einige Erfinder ein Longboard mit einem Motor ausgerüstet. Mit Elektro-Longboards kann man ohne Muskelkraft fahren. Die Elektro-Longboards erreichen locker rund 2.000 Watt Leistung bzw. 2,5 PS. So kann man mit einem electic Longboard mit Elektroantrieb locker Anfangsgeschwindigkeiten von 30 – 40 km/h erreichen. Ist der Akku voll aufgeladen, kann man damit durchaus eine längere Longboard Tour machen.
» Mehr InformationenAm anschaulichsten kann man die Veränderung der Lenkung und andere wichtige Tricks durch ein Video erklären.
Herkämmliche Longboards sind bis maximal 110 bis 120 kg belastbar.
» Mehr InformationenFür ein günstiges Longboard geben Sie rund 60 Euro aus. Im mittleren Preisbereich kosten Longboards bis zu 150 Euro. Es gibt aber auch Modelle, die teurer sind als 200 Euro.
» Mehr InformationenDas Skateboard ist besser geeignet, wenn Sie mit ihm Tricks durchführen möchten oder in der Halfpipe fahren. Das Longboard ermöglicht höhere Geschwindigkeiten. Deshalb lohnt sich ein Longboard vor allem für das Geradeausfahren auf der Straße.
» Mehr InformationenDas Fahren auf dem Longboard ist vergleichsweise einfach. Es bietet einen stabilen Halt und eignet sich primär für das Fahren geradeaus. Deshalb ist ein Longboard für Einsteiger gut geeignet. Allerdings kommt es auch hier darauf an, dass Sie sich mit dem Longboard vertraut machen.
» Mehr InformationenIn diesem YouTube-Video erhalten Sie eine detaillierte Beschreibung und Bewertung des Longboards “Makaha” von Jucker Hawaii. Es wird gezeigt, wie das Board aussieht, welche Eigenschaften es hat und wie es sich für Anfänger eignet. Außerdem werden einige Tricks und Tipps für Anfänger gezeigt. Am Ende des Videos wird sogar eine Verlosung angekündigt, bei der Sie die Chance haben, ein Longboard von Jucker Hawaii zu gewinnen.
Das Youtube-Video handelt von einem Longboarder, der seine besten Tricks und Stunts auf verschiedenen Strecken präsentiert. Er zeigt beeindruckende Slide-Manöver und spektakuläre Sprünge, während er das Longboard mit großer Finesse beherrscht. Das Video liefert nicht nur spannende Aufnahmen von atemberaubenden Boarding-Momenten, sondern gibt auch wertvolle Tipps und Tricks, um erfolgreich Longboard fahren zu lernen.
Platzierung | Produktname | Bewertung | max. Benutzergewicht | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | 11046 von Apollo | sehr gut | 130 kg | inklusive T-Tool | ca. 109 € | |
Position 2 | 11053 Longboard Savaii von Apollo | sehr gut | keine Herstellerangabe | erhöhte Stabilität | ca. 89 € | |
Position 3 | Longboard von Sporterra | sehr gut | 100 kg | Anpassungsfähiges Lenkgefühl | ca. 99 € | |
Position 4 | Longboard Hoku V2 von Jucker Hawaii | sehr gut | 110 kg | 50° Multifunktions-Trucks | ca. 199 € | |
Position 5 | Longboard Special Edition von Apollo | sehr gut | 80 kg | Erstklassige Herstellung | ca. 79 € |
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