- Geringes Tragegewicht
- Direkter Einsatz ohne Installation
- Einschub für MicroSD
- Begrenzter Anschluss von Geräten möglich

Gibt es im Lieblingscafé kein WLAN oder muss das wichtige Projekt noch auf der Bahnfahrt zum Meeting fertiggestellt werden, ist ein LTE-Stick die Rettung, denn er ist genauso bequem zu transportieren wie ein USB-Stick und kinderleicht einzurichten. Wie Sie mit einem LTE-Stick Ihr Notebook mit Internet versorgen und wofür es die praktischen Geräte noch gibt, erfahren Sie hier in unserem LTE-Stick-Vergleich 2025 auf BILD.de.
Die Bezeichnung LTE steht für Long Term Evolution, was zu Deutsch „langfristige Entwicklung“ bedeutet. Dieser Mobilfunkstandard der vierten Generation wird auch als 4G bezeichnet und ersetzte ab Ende 2009 nach und nach den bis dahin etablierten Mobilfunkstandard UMTS, der 3G genannt wurde. Heute lässt sich mit 5G so langsam ein Ende der LTE-Ära absehen, noch ist das schnellere Netz aber längst nicht so stark ausgebaut, dass sich ein Umstieg lohnen würde.
Als LTE-Stick oder LTE-Surfstick werden die als eine Art mobile Mini-Router eingesetzten USB-Geräte bezeichnet, die einem Notebook über den USB-Slot den Zugang zum mobilen Netzwerk ermöglichen. Sie funktionieren wie ein DSL-Router für WLAN, nur in Kombination mit einem Vertrag bei einem Mobilfunkanbieter bzw. einem Mobilfunktarif, und bilden die Hardware, mit der der Zugang zu einem Netz aufgebaut wird.

Greifen Sie mit Ihrem Laptop dank eines LTE-Sticks auch von unterwegs aus auf das Internet zu.
Ein wichtiger Unterschied zum WLAN-Router ist der, dass ein LTE-Stick immer eine USB-Verbindung zum Gerät benötigt, das ihn nutzen soll und er nur über Umwege für mehrere Geräte gleichzeitig Internet bereitstellen kann. Allgemein stellen die LTE-Sticks aber die günstigste Variante von Hardware für mobiles Internet dar.
Ein LTE-Stick wird wie ein Smartphone mit einer SIM-Karte versehen, auf der ein Internetzugang freigeschaltet ist. Dies kann auf verschiedene Weise erfolgen: So kann ein LTE-Stick beispielsweise mit Prepaid-Tarif ohne Vertragsbindung oder in Kombination mit einem Mobilfunkvertrag genutzt werden. Wir möchten die wichtigsten Unterschiede dieser beiden Optionen an dieser Stelle etwas näher erläutern.
| Tarifoptionen bei LTE-Sticks | Eigenschaften |
|---|---|
| LTE-Sticks mit Flatrate |
|
| Prepaid-LTE-Sticks |
|
Übrigens können Sie einen LTE-Stick natürlich auch ohne Vertrag kaufen und einen Mobilfunkvertrag separat abschließen bzw. reine Prepaid-Tarife nutzen. Die meisten LTE-Sticks sind heute auf Mini-SIM ausgelegt, bei älteren Modellen für einen anderen Kartentyp kann dies angepasst werden.
Achtung: Wenn Sie einen LTE-Stick ohne Vertrag kaufen oder ihn bei Vertragsabbruch oder Auslaufen der Vertragsbindung noch nutzen möchten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass kein Simlock vorhanden ist. Dieser verhindert beim LTE-Stick die Nutzung von Simkarten anderer Netzbetreiber und kann bei Surfsticks, deren Hersteller gleichzeitig auch Mobilfunk-Betreiber ist, vorkommen. Unter anderem bei den Speedsticks der deutschen Telekom ist dies teilweise der Fall.

LTE-Sticks bieten sich z. B. auf Reisen, in der Bahn und im Urlaub an.
Nicht nur bezüglich der unterschiedlichen Tarife und Netzanbieter, sondern auch bezogen auf die möglichen Einsatzbereiche gibt es wichtige Unterschiede, da nicht alle Typen von Surfsticks für jede Anwendung ausgelegt sind. Wir stellen Ihnen hier auf BILD.de die wichtigsten Nutzungen vor und erläutern, was es damit auf sich hat.
Besonders populär sind die kleinen LTE-Sticks für ihre ortsunabhängige Bereitstellung von mobilem Internet und sind daher häufig ein wichtiger Teil von Reisevorbereitungen. Egal, ob es um Arbeiten im Zug oder um die Nutzung sozialer Medien im Campingurlaub geht, LTE-Sticks mit ausreichend Datenvolumen lassen Sie unterwegs fast genauso frei im Internet surfen, wie es zuhause im WLAN möglich ist.
LTE-Sticks speziell fürs Auto sind noch etwas anders gebaut als gewöhnliche USB-Surfsticks. Hier ist ein USB-Anschluss höchstens für die Kabelverbindung mit Endgeräten vorhanden, der eigentliche Geräteanschluss erfolgt aber über den Zigarettenanzünder. Die Nutzung solcher Auto-Dongles ist zudem ebenso als LTE-Hotspot möglich, wodurch alle im Auto genutzten Geräte mit WLAN versorgt werden können.
Die Kombination von einem DSL-Router wie einer Fritz!Box mit einem LTE-Stick kann aus verschiedenen Gründen praktisch sein. Sie ersetzt einerseits den wesentlich teureren LTE-Router und es ist kein mobiler Hotspot nötig, wenn mehrere Geräte mit derselben mobilen Internetverbindung versorgt werden sollen. Die Fritz!Box mit einem Surfstick zu kombinieren, kann die Zeit bis zur WLAN-Freischaltung überbrücken oder einen WLAN-Anschluss komplett ersetzen, sofern Sie mit dem meist geringeren Datenvolumen auskommen.

Das Internet über LTE-Stick auf Ihrem Notebook einzurichten, ist im Normalfall einfach und intuitiv.
Nicht alle, aber die meisten empfehlenswerten LTE-Sticks können als USB-Stick genutzt werden, indem ein zusätzlicher Slot für eine SD-Karte, meist durch eine abnehmbare Kappe verdeckt und geschützt, vorhanden ist. Meist beschränkt sich dieser Speicherplatz auf maximal 32 GB. Vorteil dieser Bauweise ist ganz klar, dass weder ein zusätzlicher USB-Port am Endgerät für einen Speicherstick verwendet werden muss noch, dass ein weiteres Kleinstgerät potenziell verloren gehen kann. Eine (sehr geringe) Auswirkung auf das Gewicht hat ein eingebauter SD-Slot jedoch meist schon.
Ob der LTE-Stick blau, weiß oder schwarz ist, ist zwar Kunden meist nicht egal, die Farbe und das Design gehören aber nicht zu den wichtigsten Kaufkriterien. Anders sieht es mit Themen wie verfügbarem Datenvolumen, zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten und anderen funktionalen Faktoren im Bereich Software und Hardware aus. Wir stellen Ihnen einige wichtige Punkte im Folgenden vor.

Einen LTE-Stick stecken Sie zum Betrieb in einen USB-Slot Ihres Endgerätes.
Die maximal mögliche Leistung bzw. Geschwindigkeit eines LTE-Sticks im Download und Upload hängt mit der verwendeten LTE-Version zusammen. Die meisten leistungsfähigen und dennoch relativ günstigen LTE-Sticks laufen mit der LTE-Version Cat-4. Doch auch innerhalb dieser gibt es noch Unterschiede. Während die Upload-Geschwindigkeit in dieser Kategorie bei maximal 50 Mbit/s liegt, kann die Download-Geschwindigkeit zwischen bis zu 100 Mbit/s bei langsameren und 150 Mbit/s bei schnellen LTE-Sticks variieren.
Wie sieht es mit der Gestalt, Größe und konkreten Form des LTE-Sticks aus? Wie viel Platz benötigt er und wie ist sein Gewicht in Gramm? Ein besonders schwerer LTE-Stick kann an die 80 Gramm wiegen, ein sehr leichter LTE-Stick hingegen teilweise nur rund 10 Gramm. All diese Faktoren sind je nach Modell unterschiedlich und können sich aus funktionalen Gründen oder rein geschmacklich auf die Entscheidung auswirken.
Nicht bei allen LTE-Sticks kann eine Antenne angeschlossen werden. Diese kann aber beim LTE-Stick als wichtiger Verstärker dienen, falls der Empfang an einem Ort beispielsweise nicht gut ist. Wir nehmen mithilfe der folgenden Pro-Contra-Tabelle einmal auseinander, welche Vor- und Nachteile es hat, einen LTE-Stick mit Antenne zu kombinieren.
Unser Fazit: Den einen besten LTE-Stick gibt es nicht, da je nach persönlicher Präferenz und Art des Einsatzes unterschiedliche Faktoren und Kriterien von Bedeutung sind. Wir haben Ihnen jedoch an dieser Stelle eine Liste einiger Marken und Hersteller von LTE-Surfsticks zusammengetragen, die Tests und Vergleiche allgemein für gut befinden und die wir Ihnen deshalb guten Gewissens empfehlen können.

LTE steht für Long Term Evolution und ist ein Breitband-Mobilfunkstandart, der in Deutschland nahezu flächendeckend verbreitet ist.
Die folgenden Antworten auf Fragen, die zu LTE-Sticks häufig von Kunden gestellt werden, haben wir für Sie gesammelt und möchten Sie zum Abschluss unserer Kaufberatung auf BILD.de zur Verfügung stellen.
Der letzte Test zu LTE-Surfsticks von der Stiftung Warentest ist leider bereits nicht mehr der aktuellste, denn er stammt aus dem Jahr 2012. Wer sich hier stattdessen nach TV-Sticks umschauen möchte, findet einen Test von 2017. Unter unseren hier behandelten LTE-Sticks einen Testsieger dieses renommierten Verbraucherinstituts präsentieren können wir jedoch an dieser Stelle leider nicht.
» Mehr InformationenBluetooth-Verbindungen bei LTE-Sticks sind eher schwierig zu finden. Schließlich sind die Surfsticks grundsätzlich für den Direktanschluss an einen USB-Port gedacht und bei der Drahtlos-Variante eines LTE-Sticks an der Fritz!Box kümmert sich diese um die kabellose Signalverteilung an Endgeräte.
» Mehr InformationenBei der Bezeichnung CSV handelt es sich im Zusammenhang mit Surfsticks und Telefonie um „Circuit Switched Voice“, was einen LTE-Stick für die sogenannte VoLTE-Funktion ausrüstet. VoLTE ist die Abkürzung für Voice over LTE, bei dem das Telefonieren über das LTE-Netz möglich ist. Soll beispielsweise ein LTE-Stick sowohl einen DSL-Anschluss als auch einen Anschluss ans Telefonie-Festnetz ersetzen, muss er CSV-fähig sein.
» Mehr InformationenHäufig sind LTE-Sticks nicht mit Android, sondern nur mit Windows und iOS kompatibel, denn schließlich setzt die Bauweise als USB-Stick einen entsprechenden USB-Anschluss am Gerät voraus und die Auslegung auf Betriebssysteme, die auf Notebooks und Computern laufen, ist deshalb nur logisch. Seit kurzem sind aber auch immer mehr LTE-Sticks für Android-Tablets nutzbar bzw. können mithilfe eines Adapters auch an ein Smartphone angeschlossen werden.
» Mehr InformationenWie diverse Tests zeigen, sind LTE-Sticks auch unabhängig von Vertragsoptionen unterschiedlich leistungsfähig und nicht alle gleich umfangreich ausgestattet. Die Preise für LTE-Sticks variieren dementsprechend und können sich zwischen 20 und ca. 75 Euro ansiedeln.
» Mehr InformationenDer Surfstick dient primär dazu, den Laptop oder ein anderes mobiles Endgerät mit dem Internet zu verbinden. Es handelt sich hierbei meistens um einen USB-Stick, den Sie zusammen mit einer SIM-Karte nutzen.
» Mehr InformationenEin LTE-Stick sorgt dafür, dass Sie Ihren Laptop oder das Netbook mit dem Internet verbinden. LTE bietet dabei höhere Geschwindigkeiten und ist mittlerweile auch in vielen Bereichen hervorragend empfangbar. Von Vorteil beim LTE-Stick ist, dass er aufgrund seiner kompakten Größe in jede Hosentasche passt.
» Mehr InformationenDie reinen Kosten für einen Internet-Surfstick liegen zwischen zehn und 50 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die SIM-Karte und dem möglichen Vertrag. Alternativ dazu nutzen Sie bei einem Internet-Surfstick einen Prepaid-Tarif.
» Mehr InformationenIn diesem Test-Video präsentieren wir den Huawei E3372 LTE USB Stick, ein leistungsstarkes und kompaktes Produkt, das eine schnelle und zuverlässige Internetverbindung ermöglicht. Wir zeigen Ihnen, wie einfach es ist, den Stick einzurichten und zu verwenden, und geben Ihnen einen umfassenden Überblick über die Funktionen und Vorteile dieses beeindruckenden Geräts. Bleiben Sie dran, um herauszufinden, warum der Huawei E3372 die perfekte Wahl für Menschen unterwegs ist, die eine zuverlässige Verbindung benötigen.
Das YouTube-Video handelt von LTE-Sticks und deren Funktionsweise. Es zeigt eine detaillierte Erklärung, wie man einen LTE-Stick richtig einrichtet und verwendet, um mobiles Highspeed-Internet zu bekommen. Zudem werden die unterschiedlichen Vorteile und Nachteile verschiedener LTE-Sticks und Tarife erklärt, um den Zuschauern bei der Auswahl des besten Produkts zu helfen.
Platzierung | Produktname | Bewertung | Antennenanschluss für externe Antennen | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 |
DWM-222W von D-Link
| sehr gut | Geringes Tragegewicht | ca. 43 € | ||
Position 2 |
E3372-325 von Huawei
| sehr gut | Geringes Gewicht | ca. 41 € | ||
Position 3 |
USB Dongle von EIOTCLUB
| sehr gut | Integrierte SIM-Karte im Lieferumfang | ca. 36 € | ||
Position 4 |
MF79U von ZTE
| sehr gut | Freigabe für alle Netze | ca. 34 € | ||
Position 5 |
D200 von Calonny
| sehr gut | Prompt verwendbar | ca. 37 € |
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