Vorzüge
- Exzellente Magnesium-Verwertung
- Abnahme von Erschöpfung
- Energieerzeugung unterstützen
Nachteile
- Magnesium in geringer Menge



Magnesium kennen viele hauptsächlich als Leichtmetall. Das chemische Element trägt das Symbol Mg. Es ist zwar eines der am häufigsten vorkommenden Elemente auf der Erde, doch tritt es nie in reiner Form auf, sondern in Verbindungen.
Magnesium ist außerdem ein lebenswichtiger Mikronährstoff für unseren Körper. Wir brauchen ihn für eine gesunde Muskulatur, einen intakten Energiestoffwechsel, ein gesundes Herz und das hormonelle Gleichgewicht.
Selbst herstellen kann unser Körper Magnesium aber nicht, wir müssen es also von außen zuführen. Wenn der Bedarf besonders hoch ist oder über die Nahrung nicht genügend Magnesium aufgenommen wird, können Sie Magnesium-Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel nehmen.
Diese gibt es, wie unser Magnesium-Tabletten-Vergleich 2025 zeigt, von vielen verschiedenen Marken und Herstellern in unterschiedlicher Dosierung. Die wichtigsten Aspekte zum Thema haben wir in dieser Kaufberatung zusammengefasst, damit Sie die besten Magnesium-Tabletten finden.

Schokolade, Bananen, Kakao, Nüsse, Avocados, Brokkoli und viele weitere Lebensmittel sind natürlich Magnesium-Quellen. Decken Sie den Bedarf nicht über Ihre Ernährung, hilft hochdosiertes Magnesium.
Magnesium spielt im Körper des Menschen eine große Rolle. Es ist an mehr als 300 Stoffwechselprozessen beteiligt, unter anderem an Prozessen der Muskelzellen, der Nervenzellen und des Immunsystems. Auch für die Herzgesundheit und das hormonelle Gleichgewicht ist Magnesium wichtig.
Mit anderen Worten: Für unsere Gesundheit brauchen wir ausreichende Mengen Magnesium. Der Körper kann Magnesium aber nicht herstellen, es muss also zugeführt werden. Der Tagesbedarf an Magnesium liegt bei einem Erwachsenen zwischen 300 und 400 mg. Da Magnesium in vielen Lebensmitteln enthalten ist, ist das auch normalerweise kein Problem.

Die meisten Magnesium-Tabletten sind nicht allzu groß und lassen sich darum einfach schlucken.
Folgende gängige Lebensmittel enthalten viel Magnesium:
Tipp: Dem Organismus steht nicht die gesamte zugeführte Magnesium-Menge zur Verfügung. Wenn Sie etwa 300 mg essen, stehen nur rund 100 mg zur Verfügung. Man muss also mehr als die Mindest-Tagesdosis von 300 mg aufnehmen.
Wenn Sie sich nicht ausgewogen ernähren, an bestimmten Krankheiten leiden oder unter Stress stehen, nehmen Sie möglicherweise nicht genügend Magnesium auf. Sie können dann einen Magnesiummangel bekommen.
Neben besonders jungen und alten Menschen und Schwangeren sowie stillenden Müttern sind vor allem Menschen gefährdet, auf die einer der folgenden Risikofaktoren zutrifft:
Wer an Untergewicht leidet, hat meist auch einen Magnesium-Mangel.Ärzte sprechen von einem Magnesiummangel, wenn weniger als 0,65 mmol Magnesium pro Liter im Blut enthalten ist. Ein ausgeprägter Mangel kann deshalb im Labor festgestellt werden. Ohne Laboruntersuchung, ist das schwierig.
Ein Magnesiummangel gibt sich erst nach längerer Zeit zu erkennen und das dann mit ganz unterschiedlichen Symptomen. Es müssen längst nicht immer die klassischen nächtlichen Wadenkrämpfe sein, die auf einen Magnesiummangel hindeuten.
Auch Rückenschmerzen, Nackenverspannungen, kalte Hände und Füße, Kribbeln in Armen und Beinen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Reizbarkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Durchfall oder Verstopfung, Magenkrämpfen, Übelkeit, Herzrhythmusstörungen, Asthma-Anfälle und weitere Symptomen treten bei Magnesiummangel auf.
In den USA leidet fast 80 Prozent der Bevölkerung an einen Magnesiummangel, in Deutschland sollen immerhin 10 bis 40 Prozent der Bevölkerung betroffen sein.
Mit Magnesium-Tabletten aus der Apotheke können Sie einem Mangel vorbeugen bzw. ihn bekämpfen. Wenn Sie Magnesium-Tabletten kaufen möchten, werden Sie heutzutage auch in Drogerien oder Onlineshops fündig.
Dabei gibt es sowohl Magnesium-Tabletten ohne Zucker als auch mit Zucker. Gerne gekauft wird auch Magnesium in Form eines leicht lösbaren Granulats. Da Magnesium kein Arzneimittel ist, ist es auch in Drogeriemärkten und sogar beim Discounter erhältlich.
Des Weiteren stehen Ihnen verschiedene Magnesiumpräparate in unterschiedlich hohen Dosierungen zur Verfügung.
Einen Unterschied gibt es in der Art der Tablette, die Sie einnehmen. Folgende Typen sind erhältlich:
| Art | Merkmale |
|---|---|
Magnesium-Dragees![]() |
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Magnesium-Kapseln![]() |
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Magnesium-Filmtabletten![]() |
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Magnesium-Tabletten zum Auflösen in Wasser![]() |
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Es gibt, alternativ zu Tabletten, auch noch Magnesiumpulver, das aber tendenziell schlechter zu dosieren ist.
Welcher Wirkstoff genau in den Tabletten enthalten ist, ist übrigens unterschiedlich. Man unterscheidet zwischen Anorganischen Magnesium-Verbindungen wie Magnesiumoxid, Magnesiumcarbonat (Auch als homöopathisches Mittel Magnesium carbonicum) oder Magnesiumphosphat (in Schüßler Salz Nr. 7: Magnesium phosphoricum) und organischen Verbindungen wie Magnesium-Citrat, Magnesium-Aspartat, Magnesium-Chelat, Magnesium-Malat oder Magnesiumglycinat.

Manchen Präparaten ist Vitamin C beigemengt. Die Inhaltsstoffe lassen sich leicht auf der Rückseite der Verpackung ablesen.
Lange Zeit ging man davon aus, dass die Aufnahme des Magnesiums im Körper nicht bei allen Formen gleich gut ist, was aber mittlerweile wiederlegt wurde. Fest steht aber, dass vor allem Magnesiumglycinat auch in höheren Dosen gut verträglich ist.
Einen weiteren Unterschied gibt es bei der sonstigen Zusammensetzung der Magnesium-Tabletten. Magnesium-Tabletten-Tests zeigen: Während einige Präparate pures Magnesium liefern, enthalten andere weitere Inhaltsstoffe, etwa Vitamin B.
Häufig sind auch Magnesium-Calcium-Tabletten, wie Lindens Magnesium-Calcium-Vitamin D-Tabletten. Ob und wie weit das sinnvoll ist, ist unterschiedlich. Lesen Sie hier, welche Vor- und Nachteile Kombipräparate haben.
Tipp: Häufig wird Magnesium zusammen mit Vitamin-D-Tabletten eingenommen. In diesem Fall soll das Magnesium die Aufnahme des Vitamin D verbessern.
Abgesehen von der Darreichungsform und weiteren Inhaltsstoffen ist die Dosierung in fast jedem Magnesium-Präparate-Test ein wichtiger Punkt. Zum einen macht die pro Tablette enthaltene Wirkstoffmenge oft einen großen Unterschied beim Preis.
Ein vermeintlich günstiges Produkt entpuppt sich oft als teuer, wenn sich herausstellt, dass Sie davon dreimal so viele Tabletten am Tag einnehmen müssen, wie von einem auf den ersten Blick teureren Präparat.

Nicht alle Präparate sind gleich dosiert.
Günstige Magnesium-Tabletten – oft mit Magnesiumoxid – gibt es schon für etwa fünf bis zehn Cent am Tag. Teure Produkte kosten zwischen 60 Cent und einem Euro am Tag.
Wichtig ist aber auch, dass Sie auf der einen Seite genügend, auf der anderen Seite nicht zu viel Magnesium aufnehmen. Eine Untersuchung der Verbraucherzentralen ergab im Oktober 2016, dass 64 Prozent der untersuchten Magnesium-Präparate eine höhere Dosis enthielten, als die vom Bundesinstitut für Risikobewertung als Tageshöchstdosis empfohlenen 250 mg.
Auch wenn der Tagesbedarf etwas höher liegt, ist es nämlich nicht nötig, alles über Tabletten zuzuführen, da ein Minimum an Magnesium immer auch über die Nahrung aufgenommen wird. Magnesium-Tabletten mit 400 mg Tagesdosis sind daher im Normalfall schon zu hoch dosiert. Magnesium-Tabletten für Kinder müssten nochmal deutlich niedriger dosiert sein.
Die Verbraucherzentrale Sachsen klagte sogar gegen die Firma Klosterfrau, die das Präparat “taxofit Magnesium 600 Forte” verkaufte und eine tägliche Dosis von 600 mg empfahl.
Ohnehin benötigen Sie die Maximaldosis nur, wenn Sie unter einen Magnesiummangel leiden. Wenn Sie das Präparat vorbeugend einnehmen, genügt auch eine niedrigere Dosis von etwa 150 mg.

Nicht nur bei der Anwendung bei Kindern: Achten Sie darauf, Magnesium nicht allzu hoch zu dosieren.
Bei einer zu hohen Dosierung haben Magnesium-Tabletten Nebenwirkungen, die recht unangenehm sein können. So kann Magnesium zu Durchfall oder wenigstens einem weichen Stuhl führen. Ein Magnesium-Überschuss im Blut wird bei gesunden Nieren ausgeschieden bzw. gespeichert. Bei einer Nierenkrankheit besteht aber die Gefahr einer Überdosis Magnesium. Neben Durchfall kann eine Überdosierung zu Übelkeit und Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, einem abfallenden Blutdruck, Müdigkeit oder anderen Symptomen führen.
Damit Sie wissen, wie und ob sie auf die zusätzliche Zufuhr von Magnesium reagieren, empfehlen wir Ihnen, Ihren ganz persönlichen Magnesium-Tabletten-Test durchzuführen.
Achtung: Wenn Sie sich nach der Einnahme des Magnesiums unwohl fühlen und eine Überdosis befürchten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er kann Calcium spritzen – den Gegenspieler von Magnesium und wird möglicherweise ein Entwässerungsmittel verschreiben, um die Flüssigkeitsausscheidung und so den Magnesium-Verlust über die Nieren zu fördern.
Die Stiftung Warentest hat bisher leider keinen Magnesium-Tabletten-Test durchgeführt. Deshalb können wir Ihnen auch keinen Magnesium-Tabletten-Testsieger vorstellen.
Allerdings weist auch die Verbraucherorganisation in einem Bericht darauf hin, dass Nahrungsergänzungsmittel generell oft zu hoch dosiert seien. Die Stiftung rät dazu, vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit einem Arzt zu sprechen und die Notwendigkeit durch eine Blutuntersuchung zu klären.
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Fisch aus der Konserve kann die Magnesiumaufnahme hemmen.
Tatsächlich gibt es einige Stoffe, die die Wirkung von Magnesium-Tabletten mindern können. Dazu gehört tatsächlich auch Zink. Sie können zwar durchaus sowohl Zink- als auch Magnesium-Präparate zu sich nehmen, allerdings sollten dann mehrere Stunden zwischen den Einnahmen liegen, damit die Magnesium-Wirkung nicht beeinträchtigt wird.
Es gibt übrigens auch Lebensmittel, die die Magnesium-Aufnahme hemmen. Dazu gehören Gerbsäure, wie man sie in schwarzem Tee und Kaffee findet, phytinsäurehaltige Lebensmittel wie Samen, Getreide, Hülsenfrüchte und Nüsse, oxalathaltige Lebensmittel wie Mangold oder Blattgemüse oder phosphathaltige Lebensmittel wie Cola oder Fischkonserven.
» Mehr InformationenAls Entdecker des Magnesiums gilt der schottischer Chemiker und Physiker Joseph Black. Er untersuchte schon im 18. Jahrhundert systematisch Magnesium-Verbindungen. Allerdings gelang es ihm nie, reines Magnesium darzustellen. Das schaffte erst 1828 der französische Chemiker Antoine Bussy.
Die Schwangerschaft ist tatsächlich ein Risikofaktor, der zu einem Magnesiummangel führen kann. Während der Schwangerschaft steigt der Tagesbedarf an Magnesium nämlich auf 350 mg und in der Stillzeit sogar auf 390 mg an.
Es ist deshalb durchaus sinnvoll, Magnesium-Tabletten einzunehmen. Auch durch eine starke körperliche Betätigung kann übrigens ein höherer Magnesium-Bedarf entstehen, so dass es sinnvoll ist, bei intensivem Sport Magnesium-Tabletten einzunehmen.
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Nutzen Sie Magnesium-Tabletten z. B. bei Muskelkater, Verspannungen und Kopfschmerzen.
Um die Wirkung der Magnesium-Tabletten zu spüren, müssen Sie sie über einen längeren Zeitraum einnehmen. Vor allem bei einem richtigen Magnesiummangel reicht es nicht aus, nur hin und wieder eine Magnesium-Tablette einzunehmen.
Sie sollten das Präparat wie eine Kur mindestens vier Wochen lang täglich einnehmen. Teilweise wird sogar eine Einnahme über sechs Wochen empfohlen. So können sich die Magnesiumspeicher in den Knochen und Muskeln wieder auffüllen. Erst dann kommen Sie in den vollen Genuss der Wirkung des Magnesiums.
» Mehr InformationenEinen ausgeglichener Magnesium-Haushalt können Sie durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung erreichen. Magnesium ist unter anderem in diesen Lebensmitteln enthalten:
Allerdings kann es in bestimmten Situationen oder krankheitsbedingt trotz einer ausgewogenen Ernährungsweise zu einem Magnesium-Mangel kommen. Hier ist Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel durchaus eine Alternative. Bei gesundheitlichen Beschwerden sollten Sie aber dennoch stets einen möglichen Magnesium-Mangel medizinisch beurteilen lassen.
» Mehr InformationenMagnesium-Tabletten können als Nahrungsergänzungsmittel für einen besseren Magnesiumhaushalt im Körper sorgen. Dadurch werden mitunter Beschwerden und gesundheitliche Beeinträchtigungen reduziert.

Luftdichtverschlossen und versiegelt – die meisten Tabletten-Verpackungen folgen diesem Standard.
Bei einer Überdosierung von Magnesium-Tabletten kann es zu Nebenwirkungen und Beschwerden kommen. Hierzu zählen unter anderem:
Ein großes Problem beim Erkennen einer Überdosierung besteht darin, dass diese Symptome denen eines Magnesiummangels sehr ähnlich sind. Lassen Sie daher die Beschwerden auf jeden Fall medizinisch abklären.
» Mehr InformationenPlatzierung | Produktname | Bewertung | Menge Magnesium pro Tag | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Magnesium Synergy von Vitality Nutritionals | sehr gut | 300 mg | Exzellente Magnesium-Verwertung | ca. 27 € | |
Position 2 | Magnesium Caps von ESN | sehr gut | 194 mg | Deutsche Fertigung | ca. 30 € | |
Position 3 | Magnesium Komplex von PureNature | sehr gut | 400 mg | getestet im Labor | ca. 23 € | |
Position 4 | Magnesium von Greenfood | sehr gut | 360 mg | Keine unnatürlichen Zusätze | ca. 37 € | |
Position 5 | Magnesiumcitrat von Nu U Nutrition | sehr gut | 400 mg | Geschmacklich neutral | ca. 16 € |
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