Vorzüge
- Bildschirm verstellbar
- Ausgabe unkomprimierter Videos
Nachteile
- Keine NFC-Konnektivität
- Bluetooth nicht unterstützt



Fotografieren gehört zu den schönsten, wenn auch nicht ganz preiswerten Hobbys. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, die mit dem Fotografieren sogar ihr Geld verdienen. Ob Hobby oder Beruf – eine gute Kamera ist die wichtigste Ausstattung eines Fotografen. Sowohl Profis als auch Hobby-Fotografen setzen dabei gerne auf Nikon-Spiegelreflexkameras. Diese sind seit jeher für ihre hohe Qualität bekannt. Zudem sind die Kameras robust und es gibt umfangreiches Zubehör dafür, wie zum Beispiel eine Kamera inklusive Fernauslöser oder eine Kamera, die RAW-Format-fähig ist.
Auf BILD.de möchten wir Ihnen in dieser Kaufberatung einen Überblick über die verschiedenen Modellreihen und Typen von Nikon-Spiegelreflexkameras geben. Sie lesen zudem, worauf Sie beim Bildsensor achten müssen und warum eine hohe Auflösung allein noch keine perfekte Kamera macht.

Nikon gehört seit jeher zu den Top-Anbietern von Spiegelreflexkameras. Viele Profi-Fotografen – egal ob aus dem Kunstbereich, der Sportfotografie oder der Pressefotografie – setzen auf Nikon-Kameras. Das hat sich auch mit der Einführung der digitalen Spiegelreflexkameras nicht verändert. Diese werden übrigens international als DSLR abgekürzt (aus dem englischen von digital single lens reflex). Gemeint sind damit immer Kameras mit eingebautem Spiegel.
Im Gegensatz zu den alten, analogen Spiegelreflexkameras wird kein Film mehr belichtet, sondern das Bild wird digital gespeichert. Etwas schwierig ist bei Nikon die Modell-Benennung, beziehungsweise die Einteilung in Einsteiger und Profi-Modelle. Hier geht es ein wenig durcheinander. Die Kennzeichnung ist bei Nikon wie folgt:
Diese etwas chaotisch wirkende Nummerierung kam zustande, als Nikon vor zehn Jahren die bisherigen zweistelligen Einsteigermodelle durch vierstellige ersetzte.

Um gestochen scharfe und schöne Bilder zu schießen, ist eine Nikon-Spiegelreflexkamera eine gute Wahl.
Egal, ob Sie eine neue oder eine gebrauchte Nikon-Spiegelreflexkamera kaufen – Sie haben die Wahl zwischen zwei Sensor-Typen beziehungsweise Sensorformate: Nikon-Spiegelreflexkameras mit Vollformat oder Crop-Format, also APS-C-Sensoren. Um die technischen Unterschiede zwischen den beiden Arten zu verdeutlichen, haben wir Sie auf BILD.de in einer Tabelle gegenübergestellt.
| Art | Eigenschaften |
|---|---|
| Nikon-Spiegelreflexkamera mit Vollformat |
|
| Crop-Format (APS-C) |
|

Einer der wichtigsten Punkte in Nikon-Spiegelreflexkamera-Tests ist neben der Displaygröße (in Zoll) der Bildsensor. Denn er entscheidet in hohem Maße über die Bildqualität. In diesem Punkt können Vollformat-Modelle punkten. Ist der Sensor größer, haben mehr Bildpunkte Platz und das Resultat ist ein schärferes Foto, vor allem auch bei schwierigen Lichtverhältnissen.
Ein guter Indikator für eine hohe Lichtempfindlichkeit des Sensors ist der ISO-Wert. Je höher, desto besser. Allerdings nur bei schlechtem Licht. Hohe ISO-Werte lassen das Bild nämlich „verrauscht“ wirken. Bei schönem Wetter sollte die ISO-Zahl daher so gering wie möglich eingestellt werden.
Der Bildsensor spielt auch eine Rolle für die Tiefenschärfe. Diese beschreibt, wie weit sich der scharfe Bereich vor und hinter dem eigentlichen Objekt ausdehnt. Eine geringe Tiefenschärfe ist beispielsweise bei Porträt-Aufnahmen oft Absicht: Nur das Gesicht ist richtig scharf, der Hintergrund leicht verschwommen. Je größer der Bildsensor ist, desto größer auch die Tiefenschärfe. Wird die Blende des Objektivs weiter geöffnet, verringert sich die Tiefenschärfe. Angezeigt wird dies in den Blendenwerten, die gemeinsam mit der Brennweite für ein ausgeglichenes Bild sorgen.
Hinweis: Einige Nikon-Modelle, beispielsweise die D5300, haben mittlerweile eine Wi-Fi-Funktion und GPS. Sie können dann eine direkte Verbindung zum Smartphone herstellen und die Bilder mit diversen Apps gleich freigeben und teilen.
Manche Nikon-Spiegelreflexkamera-Vergleiche aus dem Jahr 2025 lesen sich wie ein Wettlauf um die maximale Auflösung. Viele Autoren vergessen dabei, dass besonders hoch aufgelöste Fotos auch mehr Platz auf der Speicherkarte beanspruchen. Natürlich hat eine hohe Auflösung auch Vorteile: Sie können zum Beispiel kleinere Ausschnitte für die Bearbeitung wählen. Unser Tipp: Für den Anfang reicht ein Modell mit 20 Megapixel vollkommen aus.
Wenn Sie mit Ihrer Nikon nur gelegentlich aus Spaß mal eine Videoaufnahme machen, genügt ein Modell mit Full HD vollkommen aus, wie es beispielsweise die Nikon-Spiegelreflexkamera D3400 oder die Nikon-Spiegelreflexkamera D5300 sind. Wer die Kamera jedoch überwiegend zum Filmen nutzt und großen Wert darauf legt, sollte ein Modell mit Ultra HD-, also 4k-Videoqualität kaufen. 4k ist nicht nur achtmal detailreicher als Full HD, die Kontraste sind auch besser.
Von der Smartphone-Bedienung her sind wir mittlerweile alle an Touchscreens gewöhnt. Das heißt aber nicht unbedingt, dass ein Touchscreen auch bei einer DSLR-Kamera vonnöten ist. Längst nicht alle Nikon-Spiegelreflexkamera-Modelle haben einen Touchscreen. In allen Produktklassen – von Einsteigermodell bis Profi-Modell – gibt es Nikon-Kameras ohne Touchscreen. Andere Hersteller halten das übrigens genauso.
Auch die Canon EOS-Modelle haben nicht alle einen Touchscreen. Das hat gute Gründe. Die analoge Navigation über ein Drehrad an der Rückseite funktioniert teilweise noch einfacher und schneller. Somit ist sie für Einsteiger ohnehin besser. Auch Profi-Fotografen lehnen Touchscreens oft ab. Sie empfinden diese Technik möglicherweise als zu laienhaft oder stören sich an den Fingerabdrücken auf dem Screen.
Lesen Sie im Folgenden, welche Vor- und Nachteile Touchscreens an einer Nikon DSLR-haben.

Auch Hobbyfotografen können schnell den Umgang mit einer Nikon-Spiegelreflexkamera lernen.
Die Verbraucherorganisation hat schon des Öfteren Kameras unter die Lupe genommen. Dabei wurden auch immer wieder Nikon Spiegelreflexkameras einem Test unterzogen. Einen reinen Test von Nikon-Modellen gibt es aber nicht und somit wurde auch kein Nikon-Spiegelreflexkamera-Testsieger gekürt.
Auf einen interessanten Punkt weist die Stiftung aber bei ihrem letzten Kameratest hin: Ein Sucher ist für viele Menschen schon aus reiner Gewohnheit wichtig. Zudem ist das Bild dort auch bei Sonne klar erkennbar, anders als auf dem Monitor. Allerdings stimmt vor allem bei Kompaktkameras der Bildausschnitt im Sucher oft nicht mit dem späteren Bild überein. Die Tester raten daher zu einer Spiegelreflexkamera mit optischem Sucher, sodass schon beim Fotografieren der Ausschnitt genau festgelegt werden kann.

Über das Display sehen Sie bei einer Nikon-Spiegelreflexkamera Ihre Bilder gleich nach der Aufnahme.
Einsteigern raten wir auf BILD.de dringend dazu, ihre Nikon-Kamera in einem Fotofachgeschäft zu kaufen. Die Beratung dort wird Ihnen bei der Auswahl helfen und Sie können auch gleich das passende Zubehör bekommen. Zudem können Sie eine Art oberflächlichen Nikon-Spiegelreflexkamera-Test durchführen und die verschiedenen Modelle zumindest im Hinblick auf das Handling vergleichen.
Wenn Sie eine günstige Nikon-Spiegelreflexkamera suchen, können Online-Shops eine gute Alternative sein. Oder Sie suchen nach einer gebrauchten Nikon-Spiegelreflexkamera. Dann sollten Sie aber zumindest ein rudimentäres Wissen über die wichtigsten Funktionen und Ausstattungsmerkmale haben, da Sie sonst die Qualität des angebotenen Produkts nicht einschätzen können. Das gleiche gilt für den Fall, dass sie eine Nikon-Spiegelreflexkamera bei Aldi oder bei Tchibo kaufen möchten.
» Mehr InformationenAchten Sie vor dem Kauf auch auf die Maße in cm und das daraus resultierende Gewicht in g. Ist die Kamera zu schwer, macht das Fotografieren keinen Spaß. Auch die Anschlüsse sollten stimmen, damit Sie die Kamera mit Ihrem Laptop oder Computer verbinden können.

Die perfekte Nikon-Spiegelreflexkamera für Einsteiger hat eine vierstellige Modellnummer zwischen 3000 und 7000. Anfänger können beispielsweise eine Nikon-Spiegelreflexkamera D3400 oder eine Nikon-Spiegelreflexkamera D5300 kaufen. Was zur Ausstattung gehören sollte: Minimum 14 Megapixel, ein Schwenk-Display und Full-HD-Videoaufnahmen. Die verschiedenen Motivprogramme erleichtern dem Einsteiger das Fotografieren. Tests neuerer DSLR-Kameras von Nikon zeigen, dass diese oft sogar eine Guide-Funktion haben. Diese führt schrittweise zu professionellen Bildern. Beliebt bei Einsteigern sind die Artikel D780 und D 7500, da die Bedienung benutzerfreundlich ist.
Für Anfänger macht es zudem wenig Sinn, einen reinen Nikon-Spiegelreflexkamera-Body zu kaufen. Stattdessen sollten Sie auf ein Nikon-Spiegelreflexkamera-Set zurückgreifen, dass bereits ein Objektiv enthält. Für den Anfang sinnvoll ist ein solides 18-55 Millimeter-Objektiv. Später können Sie weitere Nikon-Objektive dazu kaufen.
» Mehr InformationenViele professionelle Fotografen halten ihr Leben lang an einer Marke fest. Bei manchen ist das eine Canon-Spiegelreflexkamera, bei vielen jedoch ein Modell von Nikon. Wir möchten Ihnen jedoch nicht vorenthalten, welche anderen, etablierten Hersteller es in diesem Bereich gibt:
Eine SD-Karte für die Spiegelreflexkamera sollte min. 32 GB haben. Wenn Sie Full-HD-Videos mit der Kamera aufzeichnen möchten, brauchen Sie eine Karte mit einer Schreibgeschwindigkeit von 10 Megabyte in der Sekunde. Das neue Kartenformat XQD von Sony ist so konzipiert, dass sich der Zwischenspeicher schnell leert. Die XQD-Karte kommt unter anderem in der Nikon D850 SLR und der Nikon D500 SLR zum Einsatz und ist teurer als normale SD-Karten.
In diesem YouTube-Video wird der Nikon D7200-Nachfolger, die D7500, ausgiebig getestet. Die Kamera beeindruckt durch die Implementierung vieler Technologien aus der beliebten D500. Der Test liefert Einsichten in die Leistungsfähigkeit, Bildqualität und Funktionalität der D7500. Eine Must-Watch für Fotografie-Enthusiasten und Nikon-Fans.
Platzierung | Produktname | Bewertung | Videoqualität | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | D750 von Nikon | sehr gut | Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) | Bildschirm verstellbar | ca. 1.142 € | |
Position 2 | D780 von Nikon | sehr gut | Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) | Erstklassige Bildqualität | ca. 2.400 € | |
Position 3 | D610 von Nikon | sehr gut | Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) | Erstklassige Bildqualität | ca. 929 € | |
Position 4 | D850 von Nikon | sehr gut | 4K (3.840 x 2.160 Pixel) | erstklassige Bauweise | ca. 2.885 € | |
Position 5 | D5100 von Nikon | gut | Full HD (1.920 x 1.080 Pixel) | Integriertes Wi-Fi | ca. 391 € |
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