Vorzüge
- einfache Organisation
- Erweiterter Stauraum für zusätzliches Equipment
- Bereit für Sauerstoffflaschen
Nachteile
- Leer



Rettungsnotdienste, Feuerwehr, Arztpraxen, aber auch Schulen und Firmen sind mit einem Notfallrucksack ausgestattet, der in einem ärztlichen Notfall alle Utensilien bereit hält, um Erste Hilfe leisten zu können. Sie erhalten einen Notfallrucksack befüllt oder können ihn selbst befüllen. Ein Notfallrucksack, der nach DIN-Norm befüllt ist, kann neben einer Basisausstattung Materialien und medizinische Geräte für Erwachsene, Kinder oder sowohl Erwachsene als auch Kinder beinhalten.
Das Material des Notfallrucksacks sollte wetterfest sein. Gleichzeitig sollte der Notfallrucksack robust und belastbar sein. Eine Polsterung fängt leichte Stöße ab. Reflektoren und auffällige Farben sorgen dafür, dass der Notfallrucksack bei jedem Licht gut erkannt wird. Sie finden in unserem Vergleich für Notfallrucksäcke 2025 auf BILD.de befüllte und leere Modelle von verschiedenen Marken und Herstellern. Wir informieren Sie in unserer Kaufberatung über Ausstattungen von Notfallrucksäcken und die wichtigsten Kaufkriterien.
Die DIN-Norm 13232 legt fest, welche Bestandteile in einer Notfall-Grundausrüstung, die zuvor als Notfallkoffer oder auch Notfall-Arztkoffer bezeichnet wurde, enthalten sein müssen. Die Norm legt eine Basis-Ausstattung, eine Ausstattung für Erwachsene und für Kinder fest und gliedert sich entsprechend in die Teile A, B und C. Die DIN-Norm soll sicherstellen, dass bei einem Notfall dem helfenden Notfallpersonal wie Ärzten und Sanitätern eine Ausrüstung zur Verfügung steht, die für die Erstversorgung eines Notfallpatienten ausreichend ist. Die Norm wird von dem DIN-Gremium “Verbandmittel und Behältnisse” definiert. Die Aufbewahrung der Ausrüstung erfolgt in Koffern, Taschen oder Rucksäcken.
Als Notfallrucksack wird ein Erste-Hilfe-Rucksack bezeichnet, der von Ärzten, Sanitätern und Rettungsdiensten verwendet wird, um im Notfall eine Erstversorgung von Notfallpatienten vornehmen zu können. Als medizinische Notfälle werden Unfälle, Verletzungen, Vergiftungen und akute Krankheiten bezeichnet. Der Standard-Notfallkoffer oder -rucksack sollte nach der DIN-Norm 13232 befüllt sein, damit im Notfall alle notwendigen Materialien zur Verfügung stehen. Ein Sanitäterkoffer wird nach der DIN-Norm 13155 bestückt und ist für den Katastrophen- und Zivilschutz vorgesehen. Ebenso gibt es erweiterte Vorschriften für die Feuerwehr.
Ein Notfallrucksack, der in Tests im Internet auch als Rettungsrucksack oder Notfallkit bezeichnet wird, gehört zur Sanitäterausstattung im Rettungsdienst, der DLRG, der Feuerwehr und in der Bergrettung. Er sollte zudem in Arztpraxen und als Erste-Hilfe-Ausrüstung in Firmen, Schulen, Universitäten und mehr vorhanden sein.
Hinweis: Von einem Notfallrucksack lesen Sie gelegentlich auch als Fluchtrucksack. Damit ist kein Rettungsrucksack gemeint, sondern eine Notfalltasche, die Ihre wichtigsten Dokumente sowie eine Ausstattung enthält, die Ihnen das Überleben für einige Tage gewährleistet. Dazu gehört Kleidung, Kochgeschirr und Lebensmittel sowie Kerzen, Lampen und Werkzeug.

Ein Notfallrucksack sollte bei jedem Wetter gut erkennbar sein.
Ein befüllter Notfallrucksacks sollte nach DIN-Norm ausgestattet sein. Der Notfallrucksack nach DIN-Norm ist modular aufgebaut. Er enthält immer eine Basisausrüstung, die sodann um eine Notfallausrüstung für Erwachsene oder Kinder oder für Erwachsene und Kinder ergänzt wird.
Der Inhalt eines befüllten Notfallrucksacks nach DIN-Norm 13232 enthält Ausrüstung für
Zur Absaugung und Beatmung finden Sie im Notfallrucksack unter anderem verschiedene Katheter, Beatmungsbeutel und Beatmungsmasken. Zur Intubation gehören beispielsweise verschiedene Typen eines Trachealtubus sowie eine Magillzange und ein Führungsstab. Blutdruckmessgerät, Fieberthermometer, Stethoskop, eine Leuchte und Teststreifen für Blutzucker gehören zum Beispiel in die Diagnostik-Ausrüstung.
Desinfektionsmittel, Kanülen und ein Infusionsgerät sind neben weiteren Teil der Ausrüstung zur Infusion. Ge- und Verbrauchsmaterial kennen Sie auch aus dem Erste-Hilfe-Kasten Ihres Autos. Dabei handelt es sich um Verbandsmaterial. Aber auch Pinzette, Schere, Nadel, Skalpell und Klemme sind mit dabei.
Tipp: Wenn Sie Ihren Notfallrucksack selbst befüllen möchten, finden Sie im Internet zahlreiche Checklisten für Notfallkoffer. Aktuelle Tests für Notfallrucksäcke weisen darauf hin, dass das DIN-Dokument zur DIN 13232 auf der DIN-Internetseite kostenpflichtig ist.
Ein Notfallrucksack kann mit einer Tasche oder einer Halterung für Sauerstoffflaschen ausgestattet sein oder bereits eine Sauerstoffflasche sowie Materialien zur Beatmung enthalten. Damit kann dem Notfallpatienten bereits bei der Erstversorgung mit Sauerstoff versorgt werden, was bei einer Erkrankung an Covid-19 überlebenswichtig sein kann. Kleine Sauerstoffflaschen sind ab 0,3 Liter erhältlich, eine große Sauerstoffflasche hat eine Füllmenge von 2 Litern. Der Druck beträgt in der Regel 200 bar.
Die Vor- und Nachteile von einem Notfallrucksack mit Sauerstoff zeigen wir Ihnen jetzt auf BILD.de:

Rettungskräfte müssen den Notfallrucksack bequem transportieren können.
Im Wesentlichen finden Sie robuste Notfallrucksäcke aus Plane oder aus einer Kunstfaser. Eine Plane besteht aus mit PVC beschichtetem Polyester oder aus Kunststoff. Die Oberfläche ist glatt, sodass Wasser abperlt. Das Material des Notfallrucksacks aus Plane ist wasserdicht und schützt vor UV-Strahlen. Aus Plane ist der Notfallrucksack robust und besonders reißfest.
Aus Kunstfaser besteht ein Notfallrucksack aus Polyester oder Nylon. Beide Fasern sind besonders belastbar, robust und reißfest. Besonders stabil sind Kunstfasern, die auch für Outdoorstoffe verwendet wird wie beispielsweise Oxford-Stoffe.
Aus Kunstfaser sind Notfallrucksäcke oft leichter, als Notfallrucksäcke aus Plane. Zudem ist aus Polyester der Notfallrucksack atmungsaktiv, sodass sich bei Wärme im Inneren des Rucksacks keine Feuchtigkeit bilden kann und das Material geschont wird. Aus Kunstfaser müssen die Notfallrucksäcke aber beschichtet sein, beispielsweise mit Teflon, damit der Notfallrucksack wetterfest ist.
Die Eigenschaften der verschiedenen Materialien von Notfallrucksäcken fassen wir jetzt auf BILD.de nochmal zusammen:
| Art des Materials | Eigenschaften |
|---|---|
| Plane (PVC-beschichtetes Polyester oder Kunststoff) |
|
| Kunstfaser (Polyester oder Nylon) |
|
Das Material und die Wetterfestigkeit des jeweiligen Notfallrucksacks können Sie aus unserer Produkttabelle aus den gleichnamigen Kategorien entnehmen.
Im Falle eines Notfalls ist es notwendig, dass die Materialien des Notfallrucksacks übersichtlich gepackt und schnell entnehmbar sind. Dabei hilft ein Notfallrucksack mit vielen Modultaschen, die Sie auch einzeln herausnehmen können. Die Modultaschenanzahl sollte bei 5 oder höher liegen. Sind die Modultaschen mit einem Klarsichtdeckel versehen, können Sie auf einen Blick den Inhalt der Taschen erkennen. Mit einer Halterung für eine Sauerstoffflasche sowie mit weiteren Außentaschen lässt sich weitere Ausrüstung mit dem Notfallrucksack transportieren.
Ein Notfallrucksack sollte mit Reflektoren nicht nur an der Rückseite, sondern auch an den Seiten des Rucksacks ausgestattet sein. Reflektoren geben Licht, das auf sie trifft, beispielsweise durch Scheinwerfer zurück. Damit ist ein Notfallrucksack im Scheinwerferlicht besonders gut sichtbar, sodass Sie bei einem Unfall in der Dämmerung mit dem Notfallrucksack gut erkennbar sind. Die Farbe des Notfallrucksacks sollte auffällig sein, damit Sie damit bei Tageslicht gut zu erkennen sind wie bei einem Notfallrucksack in Rot oder in Gelb.

Die DIN-Norm 13232 legt fest, welche Materialien in einen Standard-Notfallrucksack gehören, um in einem Notfall eine medizinische Erstversorgung vornehmen zu können.
Ein gepolsterter Notfallrucksack sollte nicht nur an den Riemen gepolstert sein. Wenn der Korpus des Notfallrucksacks gepolstert ist, dann ist der Tragekomfort des Notfallrucksacks höher als bei einem ungepolsterten Modell, weil sich der Inhalt des Überlebensrucksacks nicht durchdrücken kann. Zudem ist das Notfallmaterial durch die Polsterung auch durch Einwirkungen von außen geschützt, beispielsweise bei Stößen.
Die Haupttasche, weitere Außentaschen als auch die Modultaschen sind mit Reißverschlüssen ausgestattet. Mit Reißverschlüssen können die Taschen rundum geschlossen werden, und auch kleine Utensilien können nicht verloren gehen. Sind die Reißverschlüsse an dem Zipper mit Schlaufen versehen, können Sie den Reißverschluss besonders gut greifen und aufziehen.
Zusätzliche Gurte am Notfallrucksack ermöglichen, Decken gerollt zu transportieren.
Die Maße eines Notfallrucksacks liegen etwa bei 45 bis 60 cm Höhe, 25 bis 50 cm Breite und einer Tiefe von 20 bis 40 cm. Wenn ein Notfallrucksack besonders kompakte Maße in der Höhe und der Breite hat, dann ist der Notfallrucksack in der Regel besonders tief, denn letztendlich muss ein nach DIN-Norm befüllter Notfallrucksack alle Utensilien fassen können.
Das Eigengewicht des Notfallrucksacks ist unter anderem abhängig von dem gewählten Material und der Anzahl der zur Verfügung stehenden Taschen. Ein leichter Notfallrucksack hat ein Eigengewicht von weniger als 1 kg. Die Maße in cm und das Gewicht in kg können Sie aus unserer Produkttabelle pro Modell ablesen.
Die weiteren Ausstattungsmerkmale eines Notfallrucksacks fassen wir noch mal übersichtlich auf BILD.de zusammen:
| Ausstattung | Merkmale |
|---|---|
| Taschen |
|
| Reflektoren und Erkennbarkeit |
|
| Polsterung |
|
| Verschluss |
|
| Maße und Gewicht |
|
Eine hochwertige Verarbeitung des Notfallrucksacks erkennen Sie unter anderem an sauber verarbeiteten Nähten, die auch unter Belastung nicht ausreißen. Die Reißverschlüsse sollten verdeckt sein. Beide Merkmale wirken sich auch auf die Wetterfestigkeit und die Stabilität des Notfallrucksacks aus. Damit der Notfallrucksack sehr stabil wird, können die Seiten des Rucksacks verstärkt sein – ähnlich wie bei einem Koffer.
Ein Notfallrucksack mit hohem Tragekomfort lässt sich über einen längeren Zeitraum oder eine weitere Strecke bequem tragen, ohne dass Sie übermäßig daran ermüden. Dafür hilfreiche ist nicht nur ein gepolsterter Korpus des Rucksacks, sondern auch gepolsterte Trageriemen, sodass der Rucksack mit einem höheren Gewicht nicht in Ihre Schultern schneidet.
Der Notfallrucksack mit einem Schnellverschlussgurt als Bauchgurt lässt sich mit einem Handgriff öffnen. Einen Schnellverschlussgurt können Sie sich ähnlich wie einen Anschnallgurt im Flugzeug vorstellen, den Sie mit einer Schnalle schließen und festziehen, aber einhändig öffnen können. Im Notfall benötigen Sie somit nur eine freie Hand für das Ablegen des Rucksacks.
Der Notfallrucksack mit Tragegriff kann wie eine Tasche gehalten werden. Mit einem Tragegriff lässt sich der Notfallrucksack zum Beispiel schnell aus einem Auto herausnehmen. Ideal ist es, wenn der Überlebensruck über einen Tragegriff oben und an der Seite verfügt. Der Tragegriff sollte ergonomisch sein, also eine natürliche Hand- und Körperhaltung beim Tragen unterstützen. Für einen hohen Tragekomfort ist zudem ein leichtes Eigengewicht hilfreich sowie ein Inhalt, der gut verpackt ist und nicht verrutscht.

Eine Sauerstoffversorgung ist in einem Notfall mit einer medizinischen Sauerstoffflasche und einem Druckminderer möglich.
Aktuelle Tests von Überlebensrucksäcken geben an, dass jährlich der Inhalt des Notfallrucksacks auf seine Vollständigkeit überprüft werden sollte, in jedem Fall aber nach Verwendung des Notfallrucksacks. Bei Nichtverwendung sollten Sie im Notfallrucksack enthaltene Medikamente und Materialien alle drei Monate auf ihre Haltbarkeit überprüfen.
» Mehr InformationenLeider haben weder Öko-Test noch die Stiftung Warentest Notfallrucksäcke getestet, sodass wir Ihnen für Notfallrucksäcke leider keinen Testsieger nennen können. Wie empfehlen Ihnen aber sehr gerne unseren Vergleichssieger aus unserer Produkttabelle.
» Mehr InformationenWir nennen Ihnen gerne beispielhaft verschiedene Marken und Hersteller für Notfallrucksäcke, etwa unter anderem:
Einen Notfallrucksack erhalten Sie mit und ohne Befüllung im Internet. Ebenso können Sie den Notfallrucksack im Fachgeschäft für medizinische Ausrüstungen kaufen. Das Material für die Befüllung erhalten Sie auch in einer Apotheke.
» Mehr InformationenDer Preis des Notfallrucksacks ist von dem Material, der Ausstattung und einer eventuellen Befüllung abhängig. Günstige Notfallrucksäcke erhalten Sie unter 50 Euro, ein professioneller Notfallrucksack als Sanitäterausstattung kann aber mehrere hundert Euro kosten.
» Mehr InformationenDer Fluchtrucksack zählt zu den Notfallrucksäcken. In diesem bringen Sie Dinge unter, die Sie im Falle einer Flucht dringend benötigen. Hierzu zählen unter anderem:
Selbst für einen günstigen Fluchtrucksack sollten Sie rund 200 bis 250 Euro einkalkulieren. Oftmals kosten solche Rucksäcke sogar eher zwischen 400 und 600 Euro.
» Mehr InformationenPlatzierung | Produktname | Bewertung | Reflektoren | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | ProEMS PXLC1 von Aero Case | sehr gut | einfache Organisation | ca. 219 € | ||
Position 2 | Notfallrucksack von EB Supporter | sehr gut | Erstklassige Qualität | ca. 139 € | ||
Position 3 | Notfallrucksack von PULOX | sehr gut | Besitzt Reflektoren | ca. 138 € | ||
Position 4 | PARAMED'S XL Notfallrucksack von EB | sehr gut | einfache Organisation | ca. 289 € | ||
Position 5 | Supporter von ELITE BAGS | sehr gut | Belüftet | ca. 101 € |
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