Vorzüge
- Bequemer Rennradsattel
- ausgesprochen bequem
Nachteile
- fehlende Farbauswahl
- Größenmangel



Damit Sie mit Ihrem Rennrad auch wirklich schnell und bequem unterwegs sind, zeigen wir Ihnen in unserem Rennrad-Sattel-Vergleich 2025 auf BILD.de, wofür die Rennrad-Sattel-Aussparung da ist und warum die passende Breite unverzichtbar für den besten Rennrad-Sattel ist.
Die Stiftung Warentest bietet ein umfangreiches Technik-Special zu Fahrrädern, allerdings lässt die Organisation dabei Sättel außen vor. Auch einen Rennrad-Sattel-Test gibt es bisher nicht. Ebenso wenig von Ökotest.
Damit Sie trotzdem Ihren persönlichen Rennrad-Sattel-Testsieger finden, stellen wir Ihnen bekannte Marken vor und erklären Ihnen, worauf es beim Gewicht ankommt.
Außerdem erfahren Sie in unserem Ratgeber auf BILD.de, welche Materialien es für den Sitzbezug gibt und auf welche Kategorien Sie achten müssen, bevor Sie Ihren Rennrad-Sattel kaufen.

Ein Rennrad-Sattel, der Schmerzen verursacht, ist natürlich kein perfekter Start für ein neu gekauftes Radsport-Zubehör. Trotzdem: Lassen Sie sich Zeit!
Bequem wird es in der Regel erst, wenn sich Ihre Sitzhöcker an die Form des Rennradsattels gewöhnt haben. Auch wenn Sie bei der ersten Tour eine gepolsterte Bike-Hose anhaben, wird das wahrscheinlich nicht gleich für Komfort sorgen.
Ein bequemer Rennrad-Sattel zeigt sich erst nach einigen Fahrten.
Der Grund für die Schmerzen ist übrigens die Knochenhaut auf den Sitzhöckern. Die entzündet sich aufgrund der Belastung durch den neuen Fahrradsattel fürs Rennrad. Allerdings bedeutet das nur, dass sich Ihr Körper an den Sattel gewöhnt.
Im Folgenden haben wir für Sie auf BILD.de die generellen Vor- und Nachteile von Rennrad-Satteln aufgelistet, bevor wir uns genauer mit den einzelnen Typen beschäftigen:
Achtung: Wenn der Sattel nach mehreren Fahrten immer noch eine Tortur ist, ist er der falsche. Übrigens kann es auch sein, dass der Sattel nach einer längeren Fahrpause (z.B. über den Winter) wieder Schmerzen verursacht. Allerdings nur so lang, bis Ihre Sitzknochen wieder an den Rennrad-Sattel gewohnt sind. Fahren Sie sehr häufig, kann es aber sein, dass der Sattel wirklich durchgesessen ist. Je nach Typ halten die Sättel bis zu 20.000 Kilometer.
Fahrradsättel für das Rennrad unterscheiden sich hinsichtlich des Bezugmaterials. Entweder sind die Sitze fürs Fahrrad aus Leder oder aus Kunststoff.
Falls Sie nicht lange auf ein bequemes Fahrgefühl warten wollen, ist ein Sattel aus Kunststoff oder Kunstleder eine gute Rennrad-Sattel-Empfehlung. Diese benötigen weniger Zeit als Ledersitze, um eingefahren zu sein.
Allerdings schmiegt sich ein Rennrad-Sattel aus Echtleder nach einiger Zeit noch passgenauer an Ihren Körper an.
Nachfolgend haben wir die Merkmale der einzelnen Rennrad-Sattel-Typen für Sie zusammengefasst:
| Rennrad-Sattel-Typ | Merkmale |
|---|---|
| Rennrad-Ledersattel |
|
| Rennsattel aus Kunststoff |
|
Nur selten können Sie vor dem Kauf einen ausführlichen Test von Fahrradsätteln fürs Rennrad machen. Auf jeden Fall sollten Sie aber zu Hause einen Rennrad-Sattel-Test durchführen, sobald Sie ein neues Produkt haben. Damit es dabei keine bösen Überraschungen gibt, zeigen wir Ihnen in unserer Kaufberatung worauf es ankommt, wenn Sie einen Sattel kaufen.

Um sicherzugehen, dass Druckstellen und Schmerzen nach der Einfahrzeit der Vergangenheit angehören, ist es unerlässlich, dass Sie vor dem Kauf auf die richtige Breite des Rennrad-Sattels achten.
Das entscheidende Kriterium ist der Abstand Ihrer Sitzbeinhöcker, die sich links und rechts im unteren Beckenbereich befinden. Sie bilden zusammen das Sitzbein.
Folgende Regel gilt für eine korrekte Sitzposition:
Beide Sitzhöcker müssen komplett auf dem Sattel aufliegen.
Der Abstand zwischen den Sitzknochen variiert von Mensch zu Mensch, weshalb auch die Breiten der Fahrradsättel fürs Rennrad unterschiedlich sind.
Die Breite von Rennrad-Sätteln liegt in der Regel zwischen 120 und 160 Millimetern. Hinsichtlich der Länge ergibt sich ein Bereich von ungefähr 270 bis 300 Millimeter. Diese Ausmessungen gelten für Damen-Rennrad-Sättel und Herren-Rennrad-Sättel gleichermaßen.
Ein Rennrad-Sattel-Test mit Probesitzen zeigt gleich, ob die Gesäßknochen auf den Hauptpolstern des Rennrad-Fahrradsattels aufliegen.
Erkennen lässt sich der richtige Sattel an einer aufgedruckten Kennzahl – sie gibt den Abstand zwischen den Polsterungen der Sitzfläche an. In einem Fachgeschäft wird dieser Abstand mit dem Ihrer Sitzbeinhöcker abgeglichen. Dazu müssen Sie sich auf einen speziellen Stuhl setzen.
Nehmen Sie einen robusten Eimer, einen Stuhl oder eine Holzbank und ein Stück weichen Karton. Die Pappe muss wirklich sehr weich sein, damit sich die Gesäßknochen darin auch eindrücken. Legen Sie das Stück Karton auf die Sitzfläche des Eimers, Stuhls oder der Bank. Setzen Sie sich darauf und verlagern Sie das Gewicht auf Ihre Sitzhöcker – also die Gesäßknochen. Dazu können Sie den Po anspannen. Stehen Sie anschließend auf und messen Sie den Abstand zwischen den Eindruckstellen im Karton.
Bevor Sie einen Fahrradsattel kaufen, ist auch die Entscheidung für ein bestimmtes Material nicht unwesentlich. Oben haben wir Ihnen die Materialarten – Leder und Kunststoff – bereits vorgestellt.
Die Sättel mit Synthetik- und Bauwollgewebe-Überzug sind sehr pflegeleicht, sind aber meistens sehr fest aufgespannt, wodurch sie recht hart sind.
Neben den reinen Ledersätteln gibt es Mischformen aus Wildleder und Microtex, die weicher sind, aber eben deutlich pflegeintensiver. Ledersättel schmiegen sich außerdem zwar gut an, Sie brauchen aber etwas Geduld, denn erst nach ungefähr 300 Kilometern haben sie sich endgültig an Ihr Gesäß angepasst.
Falls Sie einen bequemen, etwas weicheren Sattel wollen, der trotzdem pflegeleicht und im Gegensatz zu Echtleder witterungsbeständiger und auch noch günstiger ist, dann ist ein Sattel aus Mikrofaser oder Kunstleder die richtige Rennrad-Sattel-Empfehlung.
Polsterungsmaterial: Die Polsterung unterhalb des Bezuges besteht entweder aus Schaumstoff, Naturkautschuk oder Gel. Ein Rennrad-Sattel mit Gel-Polsterung zeichnet sich dabei durch eine sehr gute Druckverteilung aus. Die Einfahrzeit ist geringer und Sie bekommen höchstwahrscheinlich weniger Druckstellen.

Kommt es Ihnen beim Radsport auf die gefahrene Zeit an, weil Sie Wettkampf-Fahrer sind oder sich gerne mit anderen messen, dann ist ein Rennrad-Sattel aus Carbon die richtige Wahl.
Je leichter der Rennrad- oder MTB-Sattel nämlich ist, umso schneller fahren Sie in der Regel.
Federleichte Sättel sind meist aus Carbon, alternativ wird auch Titan verwendet. Carbon- und Titan-Fahrradsättel fürs Rennrad sind echte Leichtgewichte: Sie wiegen teilweise nur um die 60 Gramm!
Leider sind diese leichten Sättel auch sehr teuer und für Hobby-Fahrer kaum erschwinglich. Dennoch können Sie auch einen günstigen Rennrad-Sattel mit moderatem Gewicht von um die 150 Gramm für unter 80 Euro erhalten.
Für ganz normales Training, um fit zu bleiben, reicht jedoch ein günstigerer Rennrad-Sattel, der um die 200 bis 300 Gramm wiegt.
Vorsicht: Es gibt auch Modelle, die sogar über 400 Gramm wiegen. Da jedoch gilt: je leichter, umso besser, sollten Sie solche Sättel nicht kaufen.
Wie wir bereits angesprochen haben, gibt es von der Stiftung Warentest bisher keinen Test von Fahrradsätteln fürs Rennrad und so auch keine Produktempfehlungen. Deshalb wollen wir Ihnen einige Hersteller auf BILD.de vorstellen.
Besonders renommiert in Sachen Fahrradsattel ist zum Beispiel die Marke Selle Italia. Der Fahrradhersteller stammt aus Italien und wurde 1897 gegründet.
Ein Rennrad-Sattel von Selle Italia erfüllt höchste Ansprüche an Qualität und Verarbeitung. Es gibt Modelle über 100, aber auch um die 40 Euro. Viele Sättel von Selle Italia tragen den Beinamen Flow. Besonderen Sitzkomfort bieten dabei die Sättel der Superflow-Modellreihe. Neben dem Sattel sorgt auch der passende Reifen für den entsprechenden Fahrkomfort.
Selle SMP bietet eine Rennrad-Sattel-Auswahl für Triathlon ebenso wie für den gemütlichen Fahrradtourismus. SMP-Sättel überzeugen mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis.
Ein weiterer Premiumhersteller ist die englische Firma Brooks, die sogar noch älter ist als Selle Italia und 1866 gegründet wurde. Brooks-Rennrad-Sättel sind aus Leder. Sie werden noch heute in Handarbeit hergestellt.
Es gibt auch weniger bekannte Marken, die dennoch mit Qualität und fairen Preisen überzeugen. Dazu zählen Rennrad-Sättel von Fizik, Velo oder Outerdo.

Zum Rennrad-Sattel-Einstellen brauchen Sie einen Drehmomentschlüssel mit passender Nuss, eine Wasserwaage und einen Sechskant-Imbus.
Die Rennrad-Sattelstütze ist meistens so aufgebaut, dass Sie keine Teile des Rades komplett demontieren müssen.
Die Schritte im Einzelnen:
Es stimmt: Laut Rennrad-Sattel-Tests wirken die Kräfte bei der gestreckten, nach vorne geneigten Sitzposition auf dem Rennrad- oder Mountainbike-Sattel verstärkt auf das Schambein.
Mittlerweile verfügen moderne Sättel aber fast immer über eine Mittelrille, die bei einem Rennrad-Sattel für Männer dafür sorgt, dass die Hoden nicht zu stark gepresst werden.
Eine besondere Idee hatte die Marke SQlab. Bei einem SQlab-Sattel haben Sie die Möglichkeit, die Sitzhöcker zu erhöhen, sodass Damm- und Schambeinbereich weniger Kontakt zum Rennrad-Sattel haben. So ist für eine gute Durchblutung im Intimbereich gesorgt.
Andere Hersteller – wie Specialzied, Selle Italia, SMP oder Terry – verzichten ganz auf Material in der Sattelmitte und haben eine Schambeinaussparrung.
Übrigens sollten auch Rennrad-Sättel für Damen eine dieser Methoden nutzen, um den Intimbereich zu entlasten.
» Mehr InformationenEin Fahrradsattel muss individuell zum Fahrer passen. Entscheidend hierfür ist die Breite des Sattels. Die richtige Breite wählen Sie anhand des Abstandes Ihrer Sitzknochen zueinander aus.
» Mehr InformationenWer unter Rückenproblemen leidet, sollte auf einen Fahrradsattel mit guter Federung setzen. Gleiches gilt für das komplette Fahrrad. Gut gefederte Fahrräder können bis zu 40 Prozent der Stöße abfedern, die den Rücken belasten. Neben der Federung achten Sie zudem auf eine korrekte Sitzposition. Auch diese entlastet den Rücken deutlich.
» Mehr InformationenAuf Ihrem Rennrad nehmen Sie eine sportliche Sitzhaltung ein. Mit einem harten Sattel ist dies einfacher als mit einer weicheren Variante. Gleichzeitig sorgt der harte Sattel dafür, dass nur die Höcker der Sitzknochen belastet werden. Dadurch können Sie über einen langen Zeitraum und ohne Schmerzen im Sattel sitzen.
» Mehr InformationenIn diesem Video vergleichen wir den Brooks Cambium C17 Fahrradsattel mit einem klassischen Brooks Ledersattel. Wir schauen uns die Vor- und Nachteile beider Satteltypen an und untersuchen, welcher Satteltyp besser für welchen Fahrstil geeignet ist. Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Fahrradsattel sind, ist dieses Video definitiv ein Muss für Sie!
In diesem informativen Fahrradsattel-Guide dreht sich alles um die Wahl des perfekten Rennrad-Sattels. Egal, ob Sie ein Anfänger oder ein erfahrener Fahrer sind, dieser Clip gibt Ihnen wertvolle Tipps und Ratschläge, um den passenden Sattel für Ihre Bedürfnisse zu finden. Von der richtigen Breite über das Material bis hin zur optimalen Polsterung wird hier alles erklärt, damit Sie in Zukunft komfortabel und schmerzfrei auf Ihrem Rennrad unterwegs sind.
Platzierung | Produktname | Bewertung | Polsterung | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | SI504332 von Selle Italia | sehr gut | Bequemer Rennradsattel | ca. 127 € | ||
Position 2 | Argo R5-Tempo von fizik | sehr gut | Anpassungsfähige Seitenkanten an Beinen | ca. 98 € | ||
Position 3 | SLR Super Flow von Selle Italia | sehr gut | Bequemer Rennradsattel | ca. 150 € | ||
Position 4 | Sport Gel Flow von Selle Italia | sehr gut | Bequemer Rennradsattel | ca. 31 € | ||
Position 5 | Extra Color Edition von Selle SMP | sehr gut | ausgesprochen bequem | ca. 89 € |
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