Vorzüge
- erfrischendes Prickeln
- Kaum Säure beim Abschluss
- Bauchige Flaschenform
Nachteile
- Keine Dessert-Kompatibilität
- Kein Korken



Wein gehört zu den beliebtesten alkoholischen Getränken in Deutschland sowie in weiten Teilen der Welt. Auch wenn der Weinkonsum in Italien, Spanien und Frankreich höher ausfällt, so sorgen edle Tropfen doch auch hierzulande für reichlich Begeisterung.
Neben Weißwein hat sich der Roséwein zu Geflügel oder anderen eher leichten Gerichten inzwischen etabliert. Besonders bei all jenen, denen Rotwein zu schwer ist, sind Roséweine gefragt.
Aber wie erkenne ich den besten Roséwein oder zumindest einen hochwertigen Roséwein? In unserer Kaufberatung auf BILD.de beschäftigen wir uns intensiv mit den verschiedenen Sorten, sodass es Ihnen schon bald leichtfallen sollte, Ihren persönlichen Roséwein-Testsieger zu bestimmen.
Sind Sie eher auf der Suche nach einem fruchtigen Roséwein oder aber bevorzugen Sie einen etwas herberen trockenen Roséwein, kann die Wahl jedoch sehr unterschiedlich ausfallen.
Um Ihnen die Auswahl etwas leichter zu machen, finden Sie daher in unserem Roséwein-Vergleich 2025 Angaben zum Geschmack, sodass Sie auf einen Blick wissen, ob Sie eine Roséwein-Box aus der richtigen Kategorie bestellen.

Bei Roséwein finden rote Trauben Verwendung.
Rotwein wird offenkundig aus roten Trauben hergestellt, während bei einem Weißwein weiße Trauben als Grundlage dienen. So weit so gut, doch wie sieht es denn nun mit Roséwein aus?
Auch wenn es naheliegend wäre, eine Mischung zu vermuten, so wird Roséwein doch ausschließlich aus roten Trauben hergestellt.
Im Gegensatz zu der Herstellung von Rotwein werden die Trauben in einem ersten Schritt nur leicht gequetscht, sodass helle Maische entsteht.
Die Maische bleibt nun für einige Zeit unberührt, sodass sich die Farbpigmente in den Schalen sammeln und nur noch zu einem Teil im späteren Wein zu finden sind.
Damit entspricht die Herstellung von Roséwein der Vorgehensweise bei Weißwein, während die Grundlage rote Trauben (wie bei Rotwein) bilden.
Wein erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Während Rotwein mit 48 % der verkauften Weine noch an der Spitze liegt, folgt Weißwein mit 42 % in geringem Abstand. Der Roséwein ist im Gegensatz zu diesen beiden zwar mit 10 % Marktanteil weit abgeschlagen, jedoch auf dem aufsteigenden Ast.
Insgesamt liegt der Weinkonsum pro Kopf im Jahr bei etwas über 20 Litern. Auf die obigen Daten übertragen, trinkt jeder Deutsche im Schnitt also etwa 3 Flaschen Roséwein im Jahr.
Während in der gehobenen Gastronomie so mancher Sommelier arbeitet, der den perfekten Wein zu den jeweiligen Gerichten auswählt, können auch ein paar einfache Tipps helfen, bei der Weinauswahl zumindest grundlegend alles richtig zu machen.
Als Faustregel gilt dabei, dass die Farbe des Gerichts der Farbe des Weins entsprechen sollte. Während es also typisch ist, zu hellem Fisch einen Weißwein zu servieren, sollte bei Wildgerichten, die eine sehr dunkle Färbung aufweisen, ein Rotwein gereicht werden.

Wie unsere Recherchen ergeben, sind ist die Traubensorte Primitivo wie von diesem Doppio Passo Rosato Puglia sehr früh im Jahr reif.
Sind Sie jedoch kein Fan von Rotwein, so können Sie zu einem Steak auch Roséweine reichen, obwohl eigentlich ein Rotwein die erste Wahl sein sollte.
Ideal eignet sich ein Roséwein hingegen bei Lachsgerichten, Meeresfrüchten, Grill-Spezialitäten und Antipasti.
Tipp: Lesen Sie das Etikett des Weins aufmerksam, denn hier erfahren Sie (zumindest zum Teil) ein paar Details über das Aroma des Weins und können eher ablesen, ob es sich um einen sehr leichten oder etwas schwereren Wein handelt.
Wenn Sie einen Roséwein kaufen möchten, so lohnt es sich, genau auf die jeweilige Bezeichnung zu achten, denn anhand dieser lässt sich bereits eine grundlegende Einschätzung hinsichtlich des Geschmacks ablesen.

Der Zuckergehalt eines Roséweins lässt sich von außen nicht erkennen.
Folgende Unterscheidungen sind dabei gängig:
| Roséwein-Typ | |
|---|---|
| trockener Roséwein |
|
| halbtrockener Roséwein |
|
| lieblicher Roséwein |
|
| süßer Roséwein |
|
Die Grundeinteilung der Weine findet also, wie Sie in unserer Tabelle hier auf BILD.de sehen, stets anhand des Zuckergehalts statt. Je mehr Zucker der Wein enthält, desto höher fällt auch die Anzahl an Kalorien im Roséwein aus.
Tipp: Wenn Sie anstelle eines Roséweins einen Sekt auswählen, können Sie sich auch an diesen Bezeichnungen orientieren, wobei süßer Sekt typischerweise als mild vermarktet wird. Im Gegensatz zum Roséwein ist in Sekt jedoch grundsätzlich mehr Zucker enthalten, da Kohlensäure dazu führt, dass die Süße weniger intensiv wahrgenommen wird.
Die Wahl der passenden Rebsorte hat entscheidenden Einfluss auf den jeweiligen Wein.

Kräftige Roséweine weisen tendenziell eine dunklere Färbung auf.
Die vielfach bei Roséwein verwendeten Sorten haben wir daher in der folgenden Tabelle hier auf BILD.de kurz für Sie zusammengestellt:
| Sorte | wichtigste Merkmale |
|---|---|
| Pinot Noir Roséwein |
|
| Grenache Roséwein |
|
| Sangiovese Roséwein |
|
| Tempranillo Roséwein |
|
| Syrah Roséwein |
|
| Cabernet Sauvignon Roséwein |
|
| Dornfelder Roséwein |
|
Neben der Rebsorte haben auch das Alter der Weinreben sowie der Erntezeitpunkt einen entscheidenden Einfluss auf den Geschmack des Weins. Bei jungen Reben fällt der Ertrag an Trauben sehr hoch aus. Diese eignen sich bestens, um eher leichte Sommerweine zu kreieren.

Dieser Doppio Passo Rosato Puglia hat einen Alkoholgehalt von 13 %, was wir bei einem Roséwein relativ viel finden.
An älteren Weinreben sind hingegen weniger Trauben zu finden. Das Aroma nimmt jedoch zu. Werden diese Trauben zudem noch eher spät im Jahr geerntet, nimmt der Zuckergehalt zu und es entstehen sehr kräftige, geschmacksintensive Roséweine.
Sollte ich also einen leichten einem schweren Roséwein vorziehen? Diese Argumente sprechen dafür und dagegen:

Roséwein sollte kühl, jedoch nicht zu kalt serviert werden.
Die ideale Trinktemperatur für Roséwein hängt von dem jeweiligen Charakter des Weins ab. Leichte Roséweine, die eher fruchtig sind und auch anstelle eines Weißweins verwendet werden können, genießen Sie am besten bei etwa 10 Grad Celsius. Das passende Glas zum Roséwein fällt dabei eher schmal aus.
Es gibt jedoch auch kräftige Roséweine, bei denen sich das Aroma besser entfaltet, wenn Sie sie nicht ganz so kalt servieren. Ideal ist eine Temperatur von etwa 14 Grad Celsius. Hier kann auch gern ein breiteres Roséwein-Glas verwendet werden, welches auch bei Rotweinen genutzt wird.
» Mehr InformationenTipp: Sofern Sie keinen speziellen Weinkühlschrank besitzen, bietet es sich an, den Roséwein vor dem Servieren in der Tür des Kühlschranks aufzubewahren.
Nicht nur Rot- und Weißwein, sondern auch Roséwein sollte am besten kühl und dunkel gelagert werden. Ein Keller mit gleichbleibender Temperatur bietet sich also bestens zur Lagerung von Roséwein an.
» Mehr InformationenAuch wenn es vielleicht überraschend sein mag, so gibt es bislang keinen Roséwein-Test der bekannten Verbraucherorganisation. Auch das Institut Öko-Test hat bislang noch keine entsprechende Untersuchung durchgeführt.
» Mehr Informationen
Der Markt für Roséwein ist sehr groß.
Es gibt viele Marken, die sich auf teils hochpreisigen oder aber eher günstigen Roséwein spezialisiert haben. Zu den bekannten Marken zählen beispielsweise Bree, Maybach, Schloss Sommerau, Miamee Rouge, Belsazar, Rasgon, Sant’orsola und Dopio Passo.
Ob Ihnen der Roséwein aus der Provence oder aber die Sauvignon Blanc Traube aus der Pfalz besser schmeckt, müssen Sie letztlich selbst entscheiden. Das Herkunftsland ist dabei sicherlich nicht entscheidend, auch wenn Weine aus Italien, Spanien und Frankreich neben deutschen Weinen hierzulande sehr beliebt sind.
Sofern Sie jedoch einen Roséwein mit wenig Säure bevorzugen, so bietet es sich tendenziell an, zu Sorten zu greifen, die aus eher warmen Regionen stammen.
» Mehr InformationenAchten Sie bei der Auswahl nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Menge in ml, denn während die Standard-Flasche 0,7 l bzw. 0,75 l beinhaltet, vertreiben einige Winzer ihre Roséweine auch in 1-Liter-Flaschen.
Generell sind alkoholfreie Roséweine nur selten zu finden. Dies liegt daran, dass der Alkohol nachträglich entzogen wird, wodurch sich das Aroma des Weins zwangsläufig verändert.
Am besten probieren Sie jedoch selbst, ob Ihnen die alkoholfreie Variante zusagt.
Neben alkoholfreien bieten einige Hersteller auch histaminarmen Roséwein an. Auf dem Etikett wird dies durch den Begriff „histamingeprüft“ angegeben. Teils sind die Werte auch aufgedruckt.
» Mehr InformationenRotwein und Roséwein werden gleichermaßen aus roten Weintrauben hergestellt. Die hellere Farbe beim Roséwein kommt dadurch zustande, dass dieser nur für kurze Zeit oder gar nicht zusammen mit den roten Schalen in der Maische liegt.

Die helle Farbe des Roséweins (hier Doppio Passo Rosato Puglia) lässt auf eine kurze Maischegärung schließen, wie wir erfahren.
Roséweine werden in Deutschland häufig aus einem Spätburgunder gekeltert. In Frankreichs schätzt man auch den Mourvèdre oder Syrah. Ferner sind Cuvées beim Roséwein keine Seltenheit.
» Mehr InformationenEin Roséwein schmeckt oftmals eher fruchtig und frisch. Er ist durch eine milde Säure gekennzeichnet und ein idealer Begleiter für kalte Vorspeisen und Entrées.
» Mehr InformationenPlatzierung | Produktname | Bewertung | Rebsorte | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Rosé Original von Mateus | sehr gut | Baga, Rufete, Tinta Barroca, Touriga Franca | erfrischendes Prickeln | ca. 32 € | |
Position 2 | Portugieser Rosé süss und fruchtig von Maybach | sehr gut | Portugieser | Aperitif-freundlich | ca. 23 € | |
Position 3 | Dornfelder Rosé von Rotwild | sehr gut | Dornfelder | Genuss zu Obst & mildem Käse | ca. 23 € | |
Position 4 | Mederano Rosado Wein von Freixenet | sehr gut | Cuvée | Geeignet für Aperitif und abschließende Käseplatte | ca. 35 € | |
Position 5 | Lancers Rosé von José Maria de Fonseca | sehr gut | Alfrocheiro Preto, Castelao | Leicht im Geschmack, wenig süß | ca. 5 € |
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