Vorzüge
- Mit dabei: Sensenschutz
- Ab Werk scharf
- Effizientere Schneide
- Anleitung inkludiert
Nachteile
- Fehlende Klappmechanik



Sie haben einen Garten und möchten sich das Fitnessstudio sparen? Oder Sie haben einfach Spaß daran, alte Werkzeuge auszuprobieren? Dann ist eine Handsense genau das passende Tool für Sie, um das Gras in Ihrem Garten schwungvoll zu kürzen. Ganz nebenbei trägt die Arbeitsbewegung mit einer Sense zur körperlichen Fitness bei.
Handsense-Tests zeigen, dass sich viele Menschen gern in der Natur aufhalten und auch ihr Werkzeug auf die Gegebenheiten abstimmen. So lassen sich Gräser und Büsche wesentlich schonender mit einer Sense bearbeiten, als wenn Sie dafür einen elektrischen Rasenmäher nutzen.
Informieren Sie sich in unserem Sense-Vergleich 2025 auf BILD.de über die umweltfreundlichen Werkzeuge ohne Strom und ohne Benzin.

Wenn Sie eine Sense kaufen, achten Sie auf das Material des Stiels.
Während sich die wenigsten Menschen bei einem Rasenmäher für dessen Technik interessieren, geht bei alten Handwerkszeugen nichts ohne ein tieferes Verständnis davon.
Wer eine alte Sense im Schuppen hat, wird wissen, dass er diese nicht benutzen kann, ohne sie vorher zu schärfen.
Dieses spezielle Verfahren zum Schärfen einer Sense oder Sichel nennt man Dengeln. Daher wird diese Art von Handwerkszeug auch oftmals Dengelwerkzeug genannt. Damit die alte Sense wieder schneidet, ist es notwendig, die Sense zu schleifen.
Zuvor wird jedoch die stumpfe Kante, also der Dengel der Sense, so bearbeitet, dass sie wieder flacher wird. Das passiert in der Regel mit einem Dengelhammer und einem Dengelamboss. Ähnlich wie beim Schmieden eines Schwerts wird auch beim Dengel die Schneidkante verjüngt.
Das macht den Dengel der Sense wieder scharf genug für einen neuen Einsatz. Am Ende lässt sich die Sense schärfen, indem ein Wetzstein die Schneide nachbearbeitet. Somit erhält auch eine Sense, die alt ist, wieder ihre Schneidkraft zurück.
Einen Dengelhammer und einen Dengelamboss erhalten Sie meistens ebenfalls überall dort, wo Sie auch Sensen kaufen können.

Neben einer großen Sense gibt es noch kleine Sicheln mit einem kurzen Stiel.
Sense-Tests bestätigen, dass das Material einer Sense bedeutsam für ihre Qualität ist. Je nachdem, welche Art von Stiel Sie wählen, liegt die Sense gut in der Hand.
Auch beim Sensenblatt sollte ein hochwertiger Stahl verarbeitet sein. Dieser Abschnitt auf BILD.de stellt Ihnen Material und Verarbeitung von Sensen genauer vor.
Das Sensenblatt besteht in der Regel aus robustem Stahl, besser gesagt zu großen Teilen aus Eisen. Dieser Werkstoff hat den Vorteil, dass er kalt und heiß in Form gebracht werden kann. Egal ob durch Schmieden oder Walzen, Eisenlegierungen lassen sich sehr gut verformen.
Auch flüssig lässt sich Eisen in Form gießen und aushärten. Einziger Nachteil des Werkstoffs ist seine Anfälligkeit für Flugrost oder sonstige Rostentwickelungen. Gegen Rost wird bei vielen Sensen eine Rostschutzlackierung eingesetzt. So ist das Blatt der Sense vor Korrosionen geschützt.
Beim Stiel können Sie meistens zwischen zwei Kategorien wählen. So gibt es einerseits Sensen mit einem Stiel aus Holz, andererseits Sensen mit einem Stiel aus Metall. Ein Stiel aus Holz hat den Vorteil, dass es sich dabei um ein sehr griffiges Material handelt. Holz liegt angenehm in der Hand.
Dazu hat ein Stiel aus Holz meistens noch zusätzliche Griffe. Ein Stiel aus Metall ist eher glatt und kann beim schwungvollen Mähen mit der Sense rutschig sein. Auch fehlen bei Metallstielen oft extra Griffe, welche den Grip erhöhen würden.
Tipp: Wenn Sie im Umgang mit der Sense ganz sicher sein wollen, ziehen Sie Arbeitshandschuhe an. So erhöhen Sie die Griffigkeit der Sense.
Neben dem Material sollten Sie auf weitere Kaufaspekte achten, wenn Sie eine Sense kaufen. Ob eine teure Sense von Obi, eine Sense von Bauhaus oder eine günstige Sense von Aldi: Schauen Sie sich zuvor den jeweiligen Typ Sense genau an.
Auf BILD.de stellen wir Ihnen nachfolgend weitere Punkte vor, die beim Kauf einer Sense relevant sind.

Sensenbäume und Sensenblätter gibt es in verschiedenen Größen.
Damit Sie bequem und sicher mit der Sense arbeiten können, verfügen einige Modelle über einen oder mehrere Griffe. In der Regel sind zwei extra Griffe Standard bei der Ausstattung vieler Sensen.
Diese erhöhte Anzahl Griffe ermöglicht ein sauberes Greifen und flüssiges Führen der Sense.
Außerdem sind die Griffe teilweise verstellbar. Auf diese Weise können Sie mit der Sense den Rasen mähen, ohne dabei Ihren Rücken unnötig zu belasten.
Ein aufrechtes Stehen beugt im Gegensatz zu einer stark gebückten Haltung auch Rückenschmerzen und anderen Problemen des Bewegungsapparates vor.
Zusammen mit den Griffen ergibt die Sensenbaum-Länge das richtige Maß der Sense, das auf Ihre Körpergröße zugeschnitten ist. Die meisten Sensenbäume haben dabei eine Länge von 1,40 m beziehungsweise 1,50 m. Die Länge des Sensenbaums, also die Länge des Stiels, ist dabei nicht verstellbar.
So sollten Sie schon vor dem Kauf genau ausmessen, welche Sensenbaum-Länge für Sie in Frage kommt. Eine Faustregel spricht davon, dass der Sensenbaum ungefähr bis zum Kinn reichen sollte. Ist das der Fall, besitzt der Stiel eine geeignete Länge, um im Stehen leicht gebückt, aber bequem arbeiten zu können.

Das Schärfen einer Sense wird auch Dengeln genannt.
Doch nicht nur die Länge des Sensenbaums, auch die Schneidenlänge ist von Bedeutung. Die Länge der Schneide entscheidet darüber, für welches Einsatzgebiet die jeweilige Sense geeignet ist. Eine Universalsense, die hauptsächlich für das Schneiden von Gräsern zum Einsatz kommt, weist meistens eine Schneidenlänge zwischen 0,60 m und 0,75 m auf.
Die Breite des Sensenblatts hängt dabei davon ab, wie dicht das Gras wächst. Mit einem breiten Blatt kommen Sie zum Beispiel gut durch eine Wildblumenwiese.
Dann gibt es noch drei weitere Arten von Sensen in Tests, die eine wesentlich kürzere Schneidenlänge aufweisen. Dazu gehören die Wildwuchssense, die Buschsense und die Freistellungssense. Die Wildwuchssense eignet sich für zum Schneiden von harten Gräsern und hat eine Länge von 0,50 m.
Eine Buschsense ist mit 0,45 m bis 0,50 m geringfügig kleiner, was die Schneidenlänge angeht. Sie wird vor allem für Schilf oder strohige Gräser sowie kleine Sträucher eingesetzt. Die Freistellungssense hat mit knapp 0,45 m die kürzeste Schneidenlänge und kommt dort zum Einsatz, wo große Schneidenlängen keinen Platz haben. Das ist vor allem zwischen dichtstehenden Büschen und Bäumen der Fall, wo oft Gestrüpp wächst.
Sie haben die Wahl, ob Sie eine Sense von Gardena kaufen, die Sie ohne Strom und Benzin bedienen müssen. Oder ob Sie eine Sense kaufen, die elektrisch ist.
Unsere Tabelle auf BILD.de stellt Ihnen noch einmal übersichtlich dar, worin die Unterschiede beider Sensen-Arten liegen.
| Merkmal | Kurzbeschreibung |
|---|---|
| Sense manuell |
|
| Sense elektrisch |
|
Falls Sie dennoch zu einem Rasenmäher tendieren, lesen Sie hier die Vor- und Nachteile:
Ob eine Profi-Sense, eine japanische Sense oder andere Sensen, bislang wurden die halbmondförmigen Schneidwerkzeuge noch keinem Sense-Test unterzogen.
Werfen Sie einen Blick in unsere Vergleichstabelle, dort finden Sie einige Sensen zur Auswahl.
Ob Sie eine Sense von Obi, von Bauhaus oder einem anderen Baumarkt kaufen oder im Onlineshop stöbern, bei diesen namhaften Herstellern und Marken wie zum Beispiel eine Gardena-Sense werden Sie sicherlich fündig:
Eine japanische Sense ist eine Art Sichel mit sehr kurzem Stiel, aber einem teilweise stark gekrümmten Sensenblatt.
Feuchtes Gras lässt sich am besten mähen. Dabei können Sie das Sensenblatt am besten schwingend und in weiten Bogen über die Erdoberfläche führen.
So schneiden Sie immer die Fläche, in deren Radius Sie sich gerade bewegen.
» Mehr InformationenWollen Sie eine Sense schleifen, müssen Sie sie zuerst dengeln.
Legen Sie das Sensenblatt auf einen Dengelamboss und klopfen Sie mit einem Dengelhammer die Schneide gleichmäßig ab, sodass sie sich zur Schneidkante hin verjüngt.
» Mehr InformationenGünstige Sensen erhalten Sie bereits für weniger als 20 Euro. Im mittleren Preisbereich kosten Sensen zwischen 30 und 100 Euro. Es gibt aber auch besonders hochwertige Modelle ab 150 Euro aufwärts.
» Mehr InformationenBevor es die Sense gab, nutzte man ein Schneidwerkzeug, welches noch vergleichsweise kurz war. Blatt und Stiel befanden sich auf einer Ebene. Dies sorgte dafür, dass Gräser und anderweitige Pflanzen gebückt geschnitten wurden. Mit der Entwicklung der Sense, so wie man sie heute kennt, ist hingegen ein Abschneiden der Pflanzen im Stehen möglich.
» Mehr InformationenAchten Sie als Anfänger darauf, dass die Sense ein Blatt hat, welches maximal 70 cm lang ist. Dadurch können Sie die Sense deutlich einfacher führen. Es gibt aber auch Sensen, deren Blatt 100 cm und mehr Länge beträgt. Solche Sensen sind aber eher für Personen mit Erfahrung geeignet.
» Mehr InformationenPlatzierung | Produktname | Bewertung | Schneide einklappbar | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | 59168 von SHW-FIRE | sehr gut | Mit dabei: Sensenschutz | ca. 125 € | ||
Position 2 | 705607 von Schröckenfux | sehr gut | Kraftvolle, reduzierte Schwertklinge | ca. 165 € | ||
Position 3 | Klappsense 50305 von Kerbl | sehr gut | Inklusive Schutz für Schneide | ca. 47 € | ||
Position 4 | Klappsense von Göbel | sehr gut | Fertig montiert | ca. 36 € | ||
Position 5 | ZJSJRJ von Schröckenfux | sehr gut | Ab Werk scharf | ca. 168 € |
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