Vorzüge
- Erstklassige Bildqualität
- Bluetooth-fähig
Nachteile
- Feste Helligkeit



Eine Sofortbildkamera beschert Ihnen einen hohen Nostalgiefaktor zum moderaten Preis. Bei der Auswahl gilt es jedoch, einige Aspekte zu beachten, da sich mittlerweile auch unter diesem Urgestein der Fotografie von Modell zu Modell Unterschiede offenbaren. Wir klären in unserem Sofortbildkamera-Vergleich über die wichtigsten Punkte sowie Funktionsweisen auf und geben Ihnen Tipps und Tricks für die korrekte Benutzung.
Der große Unterschied einer modernen Sofortbildkamera zur typischen Kamera samt Polaroid-Technik verbirgt sich hinter dem thermischen Druckverfahren. Thermisch bedeutet so viel wie „wärmebehandelt“. Diese Behandlung erfolgt bei einer modernen Sofortbildkamera, indem verschiedenfarbige Kristalle übereinandergeschichtet und im weitesten Sinne verschmolzen werden. Hierdurch wird auch die typische Entwicklungsdauer erklärt: Das Foto nimmt erst nach und nach Gestalt an. Ein klarer Vorteil gegenüber dem früheren Sofortdruck macht neben einer kräftigeren Farbpalette und einem höheren Kontrastwert der Verzicht auf Tinte aus: Bei diesem sogenannten Zero-Ink-Verfahren muss keine Tinte nachgefüllt werden! Lediglich ein Film, welcher sich unproblematisch über eine Klappe einlegen lässt, wird benötigt.
Die Wurzeln der Sofortbildkamera reichen gut 150 Jahre in die Vergangenheit. Jules Andre Gabriel Bourdin entwickelte die erste Kamera dieses Typs und brachte sie 1860 auf den Markt. Doch erst im Jahre 1947 folgte die Premiere einer massentauglichen Sofortbildkamera auf diese Urform: Edwin Herbert Land konzipierte die erste Sofortbildkamera und löste die Stehbildkamera endgültig ab. Name der Firma, die dieses Wunder der Technik fabrizierte: Polaroid.
So werden auch heute noch viele Sofortbildkameras als Polaroid-Kamera beziehungsweise Polaroid-Sofortbildkamera bezeichnet, obgleich die Technik, die beim Erzeugen von Polaroid-Fotos genutzt wird, nur noch bedingt mit dem modernen „Komplettdruck“ zu vergleichen ist. Ein Sofortbildkamera-Test offenbart nämlich große Unterschiede zwischen einer „klassischen“ Sofortbildkamera, sprich Polaroid-Kamera, die zunächst lediglich in Sepia-Farben und zudem ohne Schutzschicht Bilder fertigte, und einer heutigen Sofortbildkamera, welche mittels Thermodruckverfahren Farben und Beschichtungen auf die Abzüge bringt.
Das Synonym hat sich dennoch gehalten und im Laufe der Jahre widmeten sich weitere Hersteller dem Komplettkameraspaß für den Privatgebrauch: Polaroid-Kameras (im weiteren Sinn) gibt es von Fujifilm & Co. in großen Mengen. Ihren Höhepunkt erlebte die Sofortbildkamera in den 70er-Jahren. Durch den Einsatz neuer, kompakterer, Bildformate und der letztendlichen Integration heutiger Standardtechniken wie des Autofokus (1978) wurde die Sofortbildkamera zur Grundausstattung eines jeden Technikliebhabers und Fotokünstlers. Doch mit dem Boom der Digitalkameras geriet der Alleskönner in den Hintergrund und immer weniger Menschen entschieden sich dafür, eine Polaroid-Kamera zu kaufen.
Um die Jahrtausendwende wurde zwar ein Versuch unternommen, mit Klapp- und Einweg-Sofortbildkameras für Anreize zu sorgen, etwa mit der Joy-Cam aus der Serie der Captiva-Kameras, doch die Speicherfunktionen auf digitalen Medien sowie Videooptionen der neuen Kompaktkameras verbannten die Sofortbildkamera in eine Nebennische. Seit ein paar Jahren erlebt die Sofortbildkamera jedoch ein kleines Revival: Im Zuge der Digitalisierung sehnen sich mehr und mehr Personen nach dem guten alten Kamerakonzept und nutzen hin und wieder auch solche Bildmeister.

Die Kodak Printomatic Digital Instant Print Camera kann nicht nur Bilder sofort ausdrucken, sondern dank MicroSD die Aufnahmen auch speichern und für eine Übertragung auf PC oder Smartphone nutzbar machen.
Mit der Renaissance der Polaroid-Kamera ging ein deutlicher Zuwachs an Modellen einher: Sowohl alteingesessene Polaroidtechnik-Spezialisten wie Kodak und Fujifilm als auch Neulinge widmen sich dem mobilen Fotospaß. Impossible und Leica etwa stellen ebenfalls gefragte Produzenten im Sofortbildkamerasegment dar, wenn auch Kodak und Fujifilm die unangefochtenen Platzhirsche darstellen. Marken spielen jedoch nur bedingt eine Rolle und haben vielmehr eine symbolische Funktion, denn einige Modelle des namensspendenden Polaroid-Konzerns beispielsweise werden fremd gefertigt und weisen etliche Fortschritte sowie Besonderheiten auf.
Die Polaroid 600 ist äußerlich betrachtet stark der althergebrachten Polaroidkamera angepasst, wird jedoch von Impossible gefertigt, führt neue Techniken wie ein Blitzlicht mit sich und arbeitet per Zero-Ink-Druck.Den zentralen Unterschied zwischen einer „alten“ Polaroid- und einer „neuen“ Sofortbildkamera verkörpert deren digitale Komponente. Hiermit sind hauptsächlich zwei Elemente gemeint: die Druckeinheit und der Bildschirm. Auf letzteres „Highlight“ musste der Nutzer einer klassischen Polaroid-Kamera durchweg verzichten, hatte also keine Wahl, ob er die Fotos entwickeln lassen wollte oder nicht: Einmal auf den Auslöser gedrückt, schon machte sich die Kamera an die Arbeit.
Dieser Typ wird auch als Instant-Sofortbildkamera bezeichnet. Bei einer digitalen Sofortbildkamera thront wiederum ein Bildschirm auf der Hinterseite: Meist um die 3 Zoll groß, wahlweise mit Touchscreen-Funktion und Sucher ausgestattet, offenbart der Bildschirm eine Vorschau auf die Schnappschüsse. So dürfen die Kosten für den Bilderdruck gesenkt und je nach Modell sogar einzelne Ausschnitte vergrößert oder vom Druck ausgeschlossen werden.
Der Druck beziehungsweise die Druckeinheit macht auch die zweite große Neuerung aus, mit der moderne Sofortbildkameras versehen sind: Im Gegensatz zur althergebrachten Polaroid-Kamera fertigt die Sofortbildkamera von heute ihre Bilder in einem Thermo-Druckverfahren an. Dies bringt kräftigere Farben und höhere Kontraste mit sich. Allerdings: Wer Schwarz-Weiß-Aufnahmen wünscht, muss etwas tiefer in die Tasche greifen, da diese nur mit einer zusätzlich beschichteten Filmrolle erreicht werden können.
Je nach Kategorie beziehungsweise Hersteller, Modell und Preis kann eine Sofortbildkamera etliche Extras mit sich führen – oder auf diese verzichten. So kommen trotz der Digitalisierung einige Sofortbildkameras immer noch ohne Bildschirm daher: Hier steht der Retro-Gedanke im Vordergrund. Ist ein Bildschirm vorhanden, gelangen mit dem „Vorschaumodus“ allerdings weitere Gimmicks auf die Kamera.
So sind in einigen Modellen Speicherkarten vorhanden, die nicht nur einen Blick auf die Schnappschüsse per Bildschirm, sondern auch den Einschub in PC und externen Druckeranlagen erlauben. Per Bildbearbeitungsprogramm dürfen Sie dann sogar Optimierungen vornehmen und auch Bilder in größeren Formaten drucken. Modelle wie die Polaroid Snap beziehungsweise Polaroid Snap Touch gehen über das Fotoprinzip sogar hinaus: Auch Videos werden von diesen Plattformen unterstützt.
Weitaus häufiger sind jedoch Blitzlicht, Sucher und Zoom an Bord. Letzterer sollte allerdings nicht nur von digitaler Natur sein, denn dieser beeinträchtigt die Bildauflösung. Beachtung verdient zudem die Stromversorgung. Eine Kamera samt Bildschirm benötigt selbstverständlich mehr Energie, sodass sich ein Akku auszahlen kann – das Laden per Adapter oder USB-Kabel schont sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel. Andernfalls kommt eine Sofortbildkamera auch mit einem Satz Batterien gut über die Runden.
Eine Ersatzladung an Batterien beziehungsweise einen Zweitakku sollten Sie jedoch grundsätzlich mit sich führen – insbesondere, wenn die Kamera nicht über eine Anzeige für die Kraftzellen verfügt! Eine nützliche Beigabe lassen zudem einige wenige Sofortbildkameras oberhalb des Objektivs erkennen: Um mit dem Smartphone Schritt halten zu können, sitzt hier bei manch einer Kamera ein ausklappbarer Spiegel. So dürfen Sie auf Knopfdruck sogar Selfies zaubern!
Eine der kostspieligeren Papierkartuschen liefert Fujifilm: Hiermit dürfen auch unterschiedlich breite Seitenränder konfiguriert werden.Das richtige Papier gilt als eine der Voraussetzungen für den einwandfreien Gebrauch einer Sofortbildkamera, wobei die Bezeichnung “Papier” nur noch bedingt zutrifft: Vielmehr handelt es sich um Kartuschen, die neben Papier auch Tinte beziehungsweise Lasur enthalten. Welches Papier beziehungsweise welche Kartusche jedoch tatsächlich die richtige Wahl ist, hängt von vielen Faktoren ab.
So kommt es nicht zuletzt auf Ihre ganz persönlichen Ansprüche an: Sollen die Bilder mit einer Spezialversiegelung gegenüber UV-Strahlen versehen sein, wird ein kostspieligeres Papier fällig. Knipsen Sie zudem mit einer alten Polaroid-Kamera, spielt neben dem Papier auch die Tinte eine große Rolle. Grundsätzlich gilt jedoch: Aspekte wie Schwarz-Weiß oder Farbe, selbstklebend oder beschreibbar, Lasur und Belichtungsdauer stellen die entscheidendsten Aspekte einer Sofortbildkamera-Kartusche dar.
Allerdings darf auch das Format nicht aus den Augen gelassen werden. Die meisten Sofortbildkameras nutzen Papier im Format von 5,5 x 8,5 Zentimetern, doch Ausreißer gibt es sowohl nach oben als auch nach unten. Von Vorteil sind Sofortbildkameras, die mit kleineren Größentypen zurechtkommen, da somit auch preislich gesehen eine gewisse Vielfalt einhergeht. Außerdem: Desto größer die Bildabzüge ausfallen, desto größer und desto schwerer sind Druckeinheit und Ausgabeschacht gehalten, wodurch die Mobilität abnimmt.
Zu guter Letzt hat die Anzahl der Abzüge, die in der Kamera Unterschlupf findet, Auswirkungen auf die Benutzung. So sind die meisten Abzugskartuschen als 10er- oder 20er-Pack zu haben – letztere bieten selbstverständlich mehr Flexibilität, da Sie nicht so oft „nachladen“ müssen.
Die Instax Mini von Fujifilm ist sehr handlich gebaut, kann dafür allerdings nur mit einer mittelmäßigen Bildqualität dienen.Sofortbildkameras erleben ein Comeback, wodurch die Anzahl der Verkäufer zugenommen hat: Eine Sofortbildkamera auf Amazon beispielsweise ist schnell gefunden, doch der Support fällt je nach Verkäufer unterschiedlich aus. So kann es sich durchaus lohnen, eine Sondergarantie oder eine Garantieverlängerung zu beantragen: Insbesondere im Falle hochwertiger Modelle raten wir zu solch einer Maßnahme.
Möchten Sie zum Beispiel auf einer Hochzeit mit dem Verteilen von Sofortbildkameras zum Knipsen auffordern, zahlt sich der Griff zu kostspieligeren Varianten schnell aus. Eine günstige Sofortbildkamera wie etwa die Instax Mini von Fujifilm mag zwar besonders handlich konzipiert sein, eignet sich für dauerhafte Erinnerungen und für das Einkleben in Fotobüchern jedoch nur bedingt, da sie nur allzu schnell Bildrauschen erkennen lässt.
Besser: Teilen Sie weniger, dafür hochwertigere Modelle aus. Mit der Leica Sofort etwa halten Ihre Gäste eine umfangreiche und dennoch leicht zu bedienende Sofortbildkamera in den Händen. Dies bestätigen auch zahlreiche Sofortbildkamera-Tests, denn Makromodus, Autofokus, Doppel- und Langzeitbelichtung sowie ein stilvolles Design machen die Sofort zu einem begehrten Fotofreund.
Apropos Test: Die allseits bekannte Verbraucherplattform Stiftung Warentest kann zwar nicht mit einem aktuellen Sofortbildkamera-Test geschweige denn mit einem Sofortbildkamera-Testsieger dienen, doch externe Quellen leisten Abhilfe und offenbaren, wie Sie in den Genuss der besten Sofortbildkamera gelangen.
Neben dem Versandriesen Amazon und dem klassischen Elektromarkt offenbaren einige weitere Plattformen Kaufoptionen für Sofortbildkameras. Eine „alte“ Kamera, sprich ein gebrauchtes Modell, gibt es nicht selten zu einem Drittel ihres Straßenpreises. eBay etwa listet etliche Angebote mit Gebrauchtoption.
Möchten Sie einen zertifizierten Händler aufsuchen, lohnt sich ein Ausstellungsstück: Auch Hersteller wie Sony und Nikon versuchen sich auf dem Sofortbildkamera-Markt und führen ihre Kreationen auf Messeständen vor. Solch Modelle dürfen Sie auf Plattformen wie auf Rebuy ersteigern und Garantien teilweise im vollen Umfang in Anspruch nehmen. Unsere Kaufberatung legt Ihnen allerdings auch die Suche nach Komplettpaketen ans Herz: Möchten Sie Ihre Fotos billig entwickeln lassen oder zumindest bei der Papierbeschaffung ein paar Euro sparen, erhalten Sie mit einem „Allround-Pack“ eine gute Alternative gegenüber der separaten Anschaffung jeder einzelnen Komponente. Gerne gekauft werden Modelle wie die FujiFilm Instax Wide 300 oder die Fujifilm Instax SQUARE SQ6.
Zudem enthalten diese Packs hin und wieder ansehnliche Zubehörelemente: Ergattern Sie zum Beispiel eine Sofortbildkamera von Polaroid, so haben Sie die Chance, eine Polaroid Sonnenbrille als Beigabe spendiert zu bekommen. Polaroid-Filme, Speicherkarten und Taschen sowie umfangreiche Benutzerhandbücher sind ebenfalls oft in derartigen Komplettpaketen enthalten. Und seitdem nahezu jede Hosentasche ein Smartphone beherbergt, bringen Sofortbildkamera-Apps den Polaroid-Effekt auch aufs Handy.
| Typ/ Art | Beschreibung |
|---|---|
| Digitalkamera
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| Spiegelreflexkamera
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| Camcorder
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In diesem Video stellen wir euch die neueste Sofortbildkamera von Fujifilm, die Instax SQ1, genauer vor. Wir nehmen das Produkt genauestens unter die Lupe und zeigen euch, was diese Kamera zu bieten hat. Außerdem vergleichen wir sie mit anderen Modellen auf dem Markt, um euch eine fundierte Kaufentscheidung zu ermöglichen. Seid gespannt auf unseren Test, Review und Vergleich der Fujifilm Instax SQ1 Sofortbildkamera!
Platzierung | Produktname | Bewertung | Intuitive Bedienung | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Mini Shot 3 Retro von Kodak | sehr gut | eher intuitiv | Erstklassige Bildqualität | ca. 149 € | |
Position 2 | Zoemini S2 von Canon | sehr gut | eher intuitiv | Erstklassige Bildqualität | ca. 178 € | |
Position 3 | mini 40 Sofortbildkamera von Instax | sehr gut | eher intuitiv | Inklusive Selfiespiegel | ca. 158 € | |
Position 4 | Mini EVO von Instax | sehr gut | eher intuitiv | Auslöser selbstständig | ca. 174 € | |
Position 5 | Now I-Type 9028 von Polaroid | sehr gut | eher intuitiv | Erstklassige Bildqualität | ca. 179 € |
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