Die digitale Systemkamera ist auf dem Markt relativ neu und auch unter dem Kürzel DSLM bekannt. Das bedeutet digital single lense mirrorless. Bei diesem Kamera-Typ existiert kein beweglicher Spiegel zwischen dem Sensor und dem Sucher. Damit handelt es sich bei dieser Kategorie um einen spiegellosen Fotoapparat. Dieser besitzt einen elektronischen Sucher, aus dem im Okular ein digitales Bild erscheint, geliefert vom Bildsensor.
Alternativ verzichtet diese Kamera-Art komplett auf den Sucher und ein Display kommt zur Anwendung. Aufgrund des fehlenden Spiegels punkten die Systemkameras mit einem kompakten Gehäuse. Dadurch ähneln sie in der Form mehr den Kompaktkameras als den Spiegelreflexkameras. Aufgrund ihrer geringen Größe eignen sich Systemkameras für den Transport auf Reisen.

Wie wir hier erkennen können, bietet diese Sony 6400 eine 4K-Auflösung.
Im Gegensatz zur klassischen Kompakt- oder Bridgekamera wartet eine digitale Systemkamera mit einer flexiblen Perspektive auf. Mithilfe eines Objektivs können Sie folgende Elemente beeinflussen:
- Schärfebereich
- Bildausschnitte
- Lichtintensität
Allerdings warnen seriöse Kaufberatungen davor, dass die Objekte der Hersteller untereinander kaum Kompatibilität aufweisen. Entscheiden Sie sich beispielsweise für eine Lumix-Systemkamera, sollte das Objektiv vom gleichen Anbieter stammen. Andernfalls passt das Objektiv nicht in die Anschlüsse, Bajonette genannt. Lediglich Panasonic und Olympus konnten sich auf einen gemeinsamen Standard einigen.
Da sich die Systemkamera zum Filmen eignet, kann sie eine Videokamera prinzipiell ersetzen. Die entsprechenden Videos dreht das Gerät in hochauflösendem Full-HD. Möchten Sie eine Systemkamera kaufen, um sie zum Filmedrehen einzusetzen, empfehlen Systemkamera-Tests 2025 Modelle, an denen Sie ein Mikrofon anschließen können. Die integrierten Mikros gehen oftmals mit einer geringen Tonqualität einher.
Die Mehrheit dieser Kamera-Art besitzt inzwischen WLAN-Verbindungen, sodass Sie Ihre Bilder und Filme direkt ins Internet hochladen können. Zudem eignet sich das schwenkbare Display für ansehnliche Selfies. Einige Systemkameras können Sie auch via Bluetooth mit dem Smartphone verbinden. Dieses fungiert in dem Fall als Fernbedienung oder Kontrollbildschirm.

Bei unseren Recherchen finden wir heraus, dass es sehr viele Kameras (hier Sony 6400) nicht nur in einer solchen Rechtshänder-Version, sondern auch für Linkshänder gibt.
Alternativ entsteht die Verbindung beider Geräte durch NFC. Die Abkürzung steht für Near Field Communication. Die Anbieter warten auch mit verschiedenen Apps, welche die Funktionsvielfalt der Kamera erweitern, auf. Um eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen, finden Sie in vielen Systemkamera-Vergleichen einen Überblick zu den Vor- und Nachteilen der Modelle. Diese Übersicht gibt Ihnen auch die nachfolgende Tabelle:
Vorteile- übertrifft in Kompaktheit und Leichtigkeit die Spiegelreflexkamera
- flexible Perspektiven durch Wechselobjektive
- hohe Bildqualität
- eignet sich zum Filmen
- besitzt schwenkbares Display
- Apps und Bluetooth ermöglichen Smart-Funktionen
Nachteile- oftmals kein Sucher vorhanden
- hoher Akkuverbrauch bei Displaybetrieb
- fehlende Kompatibilität zwischen den Herstellern