Vorzüge
- exzellente Bildschärfe
- Inklusive praktischem LED-Leuchtpunktsucher
- Inkl. Handy-Halterung
Nachteile
- Gewichtsmäßig hoch



Die Astronomie ist eine wunderbare Wissenschaft, an der sich mit dem passenden Equipment auch interessierte Laien sehr einfach beteiligen können. Ein Teleskop ermöglicht es, unsere beschränkte Optik zu erweitern und ferne Gestirne ganz nah zu uns zu holen. Ein Teleskop für Einsteiger gibt es schon für wenig Geld. Wer die Himmelsbeobachtung etwas ernster nimmt, sollte aber mehr investieren.
Wie gut müssen das Objektiv und das Okular des Teleskops sein? Welchen Stellenwert hat die Brennweite und ist größer wirklich immer besser? Wir beantworten Ihnen diese Fragen in unserem Teleskop-Vergleich auf BILD.de und stellen Ihnen zudem den Teleskop-Testsieger und weitere Top-Modelle bekannter Marken vor.
Im Handel erhalten Sie zwei verschiedene Arten Teleskope. Das sogenannte Refraktor-Teleskop ist ein Linsenteleskop und funktioniert technisch gesehen wie ein normales Fernrohr. Ein Teleskop für Kinder und Einsteiger funktioniert meist per Linse.

Auf disem Bild sehen wir ein einfaches Linsen-Teleskop – konkret ein SkyLux-Teleskop.
Etwas professioneller ist der Reflektor, auch Spiegelteleskop genannt. Dabei wird das Licht über ein Spiegelsystem geleitet. Dadurch wird das komfortable Betrachten durch ein Okular an der Seite möglich. Ein Reflektor wird auch Newton-Teleskop genannt, nach dem Entwickler dieses Spiegelprinzips.
| Typ Teleskop-Fernrohr | Beschreibung |
|---|---|
| Spiegelteleskop / Reflektor-Teleskop |
|
| Linsenteleskop / Refraktor-Teleskop |
|
Wenn Sie mit einem Teleskop Planeten und andere Himmelskörper beobachten möchten, dann sollten diese natürlich möglichst nah und detailliert erscheinen. Ein Spiegelteleskop ist da in der Regel die bessere Wahl. Möchten Sie mit einem Teleskop den Mond betrachten, reicht sicher auch ein Linsenmodell. Doch wenn Sie mit Ihrem neuen Teleskop Sterne vom Himmel holen wollen, braucht es die Spiegeltechnik. Eines der bekanntesten Artikel ist das Cassegrain-Teleskop, dass besonders hochwertig verarbeitet ist.
In unserem Vergleich auf BILD.de haben wir nicht nur ein gutes Teleskop für Einsteiger gesucht, sondern wollten auch das beste Teleskop auf dem Markt finden. In der Übersichtstabelle sehen Sie Modelle jeder Preisklasse für Anfänger und Hobby-Astronomen. Dabei haben wir vor allem die Qualität der Bilder aus dem All sowie Extras wie WLAN-Anschluss und automatische Drehungen miteinander verglichen.
Leider hat die Stiftung Warentest bislang noch keinen Linsenteleskop-Test oder Spiegelteleskop-Test durchgeführt.

Wie bei vielen technischen Geräten, ist auch bei einem Teleskop der Unterschied zwischen Amateur-Modellen und professionellen wissenschaftlichen Geräten sehr hoch. Letztere wären für Normalverdiener auch kaum bezahlbar.
Bei den von uns gelisteten Refraktor-Modellen handelt es sich immer um ein sogenanntes Dobson-Teleskop. Das sind Teleskope von mittlerer Qualität, die für den Hausgebrauch bestimmt sind. Benannt sind sie nach John Dobson, der Mitte der 50er die Entwicklung der Amateurteleskope maßgeblich voran brachte.
Eine Alternative sind klassische Linsenteleskope oder ein Teleskop-Fernglas. Dieses ist handlich und gut für unterwegs geeignet, hat aber natürlich nur eine sehr geringe Vergrößerungsleistung und Lichtsammlung. Um den Mond oder Sternbilder zu betrachten, reicht es aber allemal. Demgegenüber ist ein Spektiv übrigens eher für die Jagd oder die Vogelbeobachtung gedacht.
Sowohl die Teleskopöffnung als auch die Brennweite sind maßgeblich für die Leistungsfähigkeit eines Teleskops und bei einem Teleskop-Test unbedingt zu berücksichtigen. Je größer die Öffnung und je weiter der Abstand zwischen Objektiv und Okular, umso besser. Eine hohe Okular-Vergrößerung bestimmt die Vergrößerungsleistung nochmals. Gute Modelle erreichen hier die 250-fache Vergrößerung, manche sogar noch mehr.
Die Lichtstärke bestimmt bei vielen optischen Geräten die Wahrnehmung. Umso mehr Licht, umso mehr können unsere Augen sehen. Ein gutes Teleskop verfügt allerdings durch die Teleskop-Spiegel über eine hohe Lichtsammlung, bündelt also das vorhandene Licht für unsere Wahrnehmung. Deshalb können Sie mit einem Refraktor am besten nachts helle Objekte am Himmel beobachten.

Besonders hochwertige Modelle verfügen über bestimmte Zusatzfunktionen, die wichtig sein können, wenn Sie Ihre Beobachtungen dokumentieren oder aufnehmen möchten. Da wäre zuallererst die Teleskop-Kamera zu nennen. Deren Montierung erfolgt direkt vor das Okular, um das gezeigte Bild aufzunehmen.
Zur Datenspeicherung und Programmierung ist ein WLAN-Anschluss nützlich. Manche Teleskope lassen sich auf bestimmte Himmelskörper programmieren und drehen sich automatisch in dessen Richtung. Für fortgeschrittene Hobby-Astronomen können zusätzliche Okulare zum Wechseln von Vorteil sein.
Teleskop und Mikroskop: Immer öfter werden vor allem für Kinder Teleskop und Mikroskop zusammen angeboten. Beide Geräte ermöglichen das Betrachten von sonst kaum wahrnehmbaren Welten und sind ein aufregender Einstieg in die Wissenschaft.

Wie wir erfahren, hat dieses SkyLux-Teleskop einen Objektivdurchmesser von 70 mm.
Wenn Sie sich ernsthaft mit Astronomie beschäftigen wollen, sollten Sie nicht einfach das erstbeste Teleskop kaufen. Sie würden sonst sicher sehr bald enttäuscht sein, da so ein Billigmodell schnell an seine Grenzen stößt. Für Kinder mag auch ein günstiges Teleskop von Lidl reichen. Doch für Erwachsene empfehlen wir auf BILD.de den Kauf eines Modells der folgenden etablierten Marken:
Galileo Galilei gilt als Pionier in der Entwicklung der Teleskope. Erfunden hat es aber ein holländischer Brillenmacher namens Hans Lipperhey. Ihm zu Ehren wurden ein Mondkrater, ein Exoplanet und ein Asteroid Lipperhey genannt.

Ein Refraktor besteht im Grunde aus einem Objektiv, also der Teleskop-Linse, und einem Teleskop-Okular. Das Objektiv sammelt das Licht und bündelt es im Brennpunkt. Das Okular ist eine Art Lupe, die das Bild nochmals vergrößert. Moderne Refraktoren bestehen allerdings aus mehreren Linsen.
Ein Spiegelteleskop hingegen sammelt das Licht durch einen parabolischen Spiegel und lenkt es zu einem planen Fangspiegel, der es wiederum zum Okular wirft. Das Spiegelsystem ermöglicht es, das Bild seitwärts zu werfen, was eine bequemere Stellung des Betrachters gestattet.
Der große Vorteil eines Reflektors ist die Lichtsammelstärke. Selbst bei dunkler Nacht lassen sich Objekte am Himmel gut erkennen. Je größer die Öffnung am Objektiv, umso mehr Licht kann erfasst werden. Je länger die Brennweite, also die Länge des Teleskops, umso schärfer wird das Bild. Gute Teleskope müssen also technisch bedingt etwas unhandlicher und sperriger sein und sollten daher am besten fest montiert werden.
» Mehr InformationenVor allem ein Teleskop für Kinder lässt sich relativ einfach selbst bauen. Newton baute seine frühe Form schließlich im 17. Jahrhundert – ohne Strom, moderne Werkzeuge und jede Art Anleitung. Wer ganz einfach anfangen will, braucht nicht mehr als eine Lupe, ein Vergrößerungsglas und ein paar leere PET-Flaschen.

Laut unserer Recherche gehört zu diesem SkyLux-Teleskop wie üblich ein verstellbares Stativ.
Allerdings stehen Aufwand und Nutzen in keinem guten Verhältnis und einfache Kinder-Teleskope gibt es schon für wenig Geld auch fertig zu kaufen. Hochwertigere Teleskope sind weitaus schwieriger selbst zu konstruieren. Hier empfehlen wir auf jeden Fall den Kauf eines Fertigmodells aus unserem Vergleich.
» Mehr InformationenFür Anfänger ist ein Linsenteleskop geeignet, welches über eine kleine Öffnung verfügt. Damit können Sie unter anderem Planeten beobachten und verfügen über einen detaillierten Ausblick auf den Mond.
Haben Sie sich mit einem Linsenteleskop vertraut gemacht, können Sie auch auf ein Spiegelteleskop wechseln. Dadurch ist es unter anderem möglich, Galaxien oder Nebel zu beobachten.
» Mehr InformationenMöchten Sie Galaxien mit Ihrem Teleskop beobachten, eignet sich hierfür ein Spiegelteleskop besonders gut. Allerdings erfordert der Umgang mit einem Spiegelteleskop ein wenig Erfahrung. Gute Spiegelteleskope gibt es ab rund 200 Euro aufwärts.
» Mehr InformationenIn diesem Video vollziehen wir ein intensives Testverfahren des Celestron PowerSeeker 60AZ Teleskops, um seine bemerkenswerten Funktionen und seine außergewöhnliche Leistung unter Beweis zu stellen. Begleiten Sie uns, während wir die Bildqualität, die Leichtgängigkeit der Bedienelemente und die Präzision dieses Teleskops unter verschiedenen Lichtbedingungen untersuchen. Wenn Sie auf der Suche nach einem erschwinglichen und doch leistungsstarken Teleskop sind, sollten Sie dieses Video nicht verpassen!
Platzierung | Produktname | Bewertung | Okular-Vergrößerung | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | 114/500 EQ Galaxia von Bresser | sehr gut | 375-fach 2 Okulare inkl. | exzellente Bildschärfe | ca. 270 € | |
Position 2 | N 114/900 EQ-1 von Omegon | sehr gut | 265-fach 2 Okulare inkl. | Handelsübliches Zubehör unterstützt | ca. 248 € | |
Position 3 | 130EQ von Solomark | sehr gut | 260-fach 2 Okulare inkl. | exzellente Bildschärfe | ca. 269 € | |
Position 4 | 31145 NexStar 130SLT von Celestron | sehr gut | 72-fach 2 Okulare inkl. | Geringes Packmaß | ca. 547 € | |
Position 5 | Gravity 150/750 EQ von Zoomion | sehr gut | 300-fach 3 Okulare inkl. | detaillierte Mondaufnahmen | ca. 189 € |
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