Vorzüge
- Kleine Mengen
- 4 Tonic-Sorten enthalten
Nachteile
- Deutlicher Zuckergehalt



Tonicwater zählt zwar eigentlich zu den Erfrischungsgetränken, aufgrund seines bitter-zitronigen Aromas ist das chininhaltige Wasser aber prädestiniert für Mixgetränke wie Gin Tonic oder Martini Tonic. Wie gängige Tonicwater-Tests im Internet zeigen, gibt es allerdings große Unterschiede in Hinblick auf den Geschmack und die Inhaltsstoffe der verschiedenen Tonicwater.
In unserer BILD.de-Kaufberatung zum Tonicwater-Vergleich 2025 erfahren Sie, welche Arten von chininhaltigem Wasser es gibt und wie Sie ein gutes Tonicwater erkennen können. Darüber hinaus verraten wir Ihnen, wie viel Chinin Sie pro Tag maximal zu sich nehmen dürfen und warum Tonicwater unter UV-Licht blau leuchtet.

Das Chinin im Tonicwater wird aus der Rinde des Chinarindenbaums gewonnen, der in den Hochwäldern der Anden beheimatet ist.
Bei Tonicwater handelt es sich um ein kohlensäure- und chininhaltiges Wasser, dem bei der Herstellung (je nach Tonicwater-Geschmacksrichtung) Fruchtsäure oder Zucker zugesetzt wird. Je höher der Chinin-Gehalt ist, desto bitterer schmeckt das Tonicwater. Der bittere Geschmack passt ausgezeichnet zum – meist floralen – Aroma von Gin, weshalb sich der Gin Tonic seit Jahren als Longdrink in Bars großer Beliebtheit erfreut.
Chinin wird aus der Rinde des Chinarindenbaums gewonnen, der ursprünglich aus den Hochwäldern der Anden stammt. Es besitzt fiebersenkende Eigenschaften, von denen bereits die Ureinwohner wussten.
BILD.de-Tipp: Tonicwater wurde früher zur Malaria-Vorbeugung konsumiert, allerdings war zu dieser Zeit der Chinin-Gehalt deutlich höher. Inzwischen gibt es eine Richtgrenze von maximal 300 mg Chinin pro Liter in Spirituosen und 85 mg pro Liter in Tonicwater.

Hier haben wir die Flasche unter die Lupe genommen. Das Thomas-Henry-Tonicwater wirbt mit einem erfrischend bitteren Geschmack.
Ein guter Gin Tonic zeichnet sich durch das perfekt Zusammenspiel des Gins und des Tonicwaters aus. Die Auswahl ist inzwischen allerdings recht groß geworden: Weltweit gibt es mehr als 350 verschiedene Tonicwater, von denen nicht jedes zu jedem Gin passt.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen fünf verschiedenen Tonicwater-Kategorien, die sich anhand ihrer Geschmackprofile einteilen lassen:
| Tonicwater-Typ | Eigenschaften / Geschmack |
| Klassisch / Neutrales Tonic Water |
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| Florales / Fruchtiges Tonicwater |
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| Würziges / Herbes Tonicwater |
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| Dry Tonicwater |
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| Indian Tonicwater |
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Daneben gibt es auch noch aromatisierte Tonicwater zum pur trinken, die beispielsweise mit Hibiskus, Holunderblüte, Kräutern oder Gurke (sogenannten „Botanicals“) versetzt werden und einen weniger bitteren Geschmack haben.
Zudem muss das Tonicwater nicht zwingend mit Spirituosen kombiniert werden. In Verbindung mit Kaffee (z. B. als Espresso Tonic oder Gin Tonic Coffee) wird ihm beispielsweise eine äußerst belebende Wirkung nachgesagt.

Tonicwater enthält einen fluoreszierenden Bitterstoff, der die kurzwelligen Strahlen des Schwarzlichts nutzt und sie anschließend im langwelligen Bereich reflektiert. Dadurch erscheint die Flüssigkeit unter UV-Licht für das menschliche Auge blau.
Wer nun genau als Erster Chinin extrahiert hat, ist bis heute nicht geklärt. Auf Basis eines Rezeptes der beiden französischen Apotheker Joseph Bienaimé Caventou und Joseph Pelletier aus dem Jahr 1820 war es aber möglich, ein nahezu reines Chinin zu gewinnen. Der Londoner Erasmus Bond ließ sich schließlich im Jahr 1858 erstmalig ein Tonicwater patentieren, im großen Stile kam es aber erst 1870 durch das deutsche Unternehmen Johann Jacob Schweppe auf den Markt.
Auf dem Markt finden Sie eine große Auswahl von Tonicwater in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Dazu zählt beispielsweise auch Tonicwater Berry, mit dem Sie alkoholfreie Tonicwater-Cocktails mischen können. Speziell Einsteiger stehen dabei oft vor der Frage: „Welches Tonicwater passt in meinen Cocktail?“ Um das beste Tonicwater für Ihren persönlichen Geschmack zu finden, sollten Sie einige Kriterien und Hinweise beachten, die wir in diesem Kapitel für Sie zusammengetragen haben.
Ausschlaggebend für den Kauf eines Tonicwaters ist natürlich in erster Linie der Geschmack. Ein gutes Tonicwater zeichnet sich dabei durch eine leichte Bitterkeit und natürliche Zitrusnoten aus und besitzt eine langanhaltende, feinperlige Kohlensäure. Welches Ihnen am besten schmeckt, finden Sie aber letzten Endes nur durch Probieren heraus.

In 100 ml Tonicwater sind ca. 35 Kalorien und 9 g Zucker enthalten. Inzwischen bieten allerdings auch viele Hersteller Tonicwater ohne Zucker an.
Obwohl der bittere Geschmack des Tonicwaters anderes vermuten lässt, enthalten 100 ml davon ca. 35 Kalorien und rund 9 g Zucker. Das macht auf ein 250-ml-Glas gerechnet fast vier Teelöffel Zucker. Eine dauerhafte Alternative bei Diabetes ist Tonicwater somit nicht.
Einige Hersteller bieten aber auch Tonicwater-Alternativen ohne Zucker an, die stattdessen mit Süßstoff angereichert sind. Dazu zählen beispielsweise das Indian Tonic Water Zero von Schweppes, das Premium Dry Tonic Water von Fever Tree sowie einige Tonicwater des Herstellers Thomas Henry.
Tonicwater bekommen Sie wahlweise in großen oder in kleinen Flaschen. Hin und wieder findet man im Supermarkt zudem auch Tonicwater in Dosen. Für welche Portionsgröße Sie sich entscheiden, hängt einerseits von der Regelmäßigkeit Ihres Konsums und andrerseits von Ihrer Experimentierfreudigkeit ab. Eine kleinere Flasche bedeutet jedoch nicht, dass das Tonicwater für Kinder geeignet ist. Und auch auf die Haltbarkeit des Tonicwaters an sich hat die Flaschengröße keinen Einfluss.
Nachfolgend haben wir die Vor- und Nachteile von großen und kleinen Tonicwater-Flaschen noch einmal zusammengefasst (Tonicwater in Dosen haben wir in der Tabelle nicht mit berücksichtigt):
| Portionsgröße | Vorteile / Nachteile |
| Tonicwater in großen Flaschen
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| Tonicwater in kleinen Flaschen
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Hier haben wir einen Blick auf die Inhaltsstoffe geworfen. Das Tonicwater von Thomas Henry ist vegan und glutenfrei.
In den gängigen Tonicwater-Tests im Internet sind meist die folgenden Marken und Hersteller auf den vorderen Plätzen vertreten:
Tonicwater zum Mischen bekommen Sie in den meisten Supermärkten (z. B. bei Aldi, Lidl oder Edeka) oder im Internet. Online ist in der Regel die Auswahl größer und die Bewertungen anderer Käufer geben häufig detailliert Aufschluss über die Inhaltsstoffe und Bestandteile des jeweiligen Tonicwaters. Einige Supermärkte bieten auch eigene Tonicwater an, diese bleiben geschmacklich aber meist hinter den Premium-Marken zurück.
BILD.de-Tipp: Damit das Tonicwater möglichst lange frisch bleibt, sollten Sie beim Kauf auf das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) achten und außerdem die Hinweise zur korrekten Lagerung befolgen. Letztere finden Sie bei den meisten Produkten auf dem Etikett.

Ein guter Gin Tonic zeichnet sich durch das perfekte Zusammenspiel des Gins und des Tonicwaters aus. Weltweit gibt es mehr als 350 verschiedene Tonicwater, von denen allerdings nicht jedes zu jedem Gin passt.

Das Ablaufdatum des Tonicwaters erkennen Sie bei den meisten Herstellern so wie beim Tonicwater von Thomas Henry am Flaschendeckel.
Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen speziellen Tonicwater-Test durchgeführt. In einem Beitrag aus dem Februar 2022 hat die Verbraucherorganisation aber die wichtigsten Informationen zur Wirkungsweise, Anwendung und den Wechselwirkungen von Chinin im Allgemeinen zusammengetragen. Den Artikel können Sie bei Interesse kostenlos auf den Seiten der Stiftung Warentest nachlesen.
» Mehr Informationen
Da der Chinin-Gehalt im Tonicwater vergleichsweise gering ist, können gesunde Menschen es bedenkenlos trinken. Mehr als ein Liter pro Tag sollte es aber dennoch nicht sein.
Da der Chinin-Gehalt vergleichsweise gering ist, ist Tonicwater für gesunde Menschen unbedenklich. Trotzdem sollten Sie Ihren Konsum auf eine „normale“ Menge von maximal einem Liter pro Tag beschränken, da das Chinin im Tonicwater den Blutdruck erhöhen kann.
Sie leiden an Tinnitus? Dann sollten Sie höhere Dosen von Chinin vermeiden, da es diesen begünstigen kann. Bei einer Überempfindlichkeit können außerdem schon bei kleinen Mengen Chinin Sehstörungen und Verwirrtheit auftreten.
Schwangere Frauen sollten generell auf den Konsum von Tonicwater (auch Bio-Tonicwater) verzichten, da es muskelstimulierend wirkt und zu einem frühzeitigen Einsetzen der Wehen führen kann. Darüber hinaus wird auch angenommen, dass Chinin das ungeborene Kind süchtig machen kann.
» Mehr InformationenDas Chinin im Tonicwater ist ein sogenannter fluoreszierender Bitterstoff, der die kurzwelligen Strahlen des Schwarzlichts nutzt und sie anschließend im langwelligen Bereich reflektiert. Für das menschliche Auge erscheint die Flüssigkeit dadurch blau. Chinin leuchtet auch noch bei einer Verdünnung von 1:100.000. Den bitteren Geschmack spüren Sie sogar noch beim einem Verhältnis von 1:50.000.
» Mehr Informationen
Es muss nicht immer gleich ein Cocktail sein: Dank ihrer vielfältigen Botanicals lassen sich aromatisierte Tonics auch gut pur trinken.
Bitter Lemon und Tonicwater sind sich zwar grundsätzlich sehr ähnlich, denn beide Getränke enthalten Chinin, das für den bitteren Geschmack verantwortlich ist. Im Gegensatz zum Tonicwater wird dem Bitter Lemon aber Aroma, Limonade oder Zitronensaft beigemischt.
» Mehr InformationenFür einen klassischen Gin Tonic benötigen Sie 60 ml Gin, 90 bis 120 ml (gekühltes) Tonicwater zum Mischen, eine Limette und Eiswürfel. Zum Mischen gehen Sie folgendermaßen vor:
Platzierung | Produktname | Bewertung | Herkunftsland | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Tonic Tasting Set von Thomas Henry | sehr gut | Kleine Mengen | ca. 28 € | ||
Position 2 | Tonic Water von Le Tribute | sehr gut | Für alle Gin-Arten geeignet | ca. 23 € | ||
Position 3 | Indian Tonic Water von GEMELLii | sehr gut | Naturbelassene Zutaten | ca. 11 € | ||
Position 4 | Mediterranean Tonic Water von Fever Tree | sehr gut | Grüne Verpackung | ca. 29 € | ||
Position 5 | Tonic Water von Aqua Monaco | sehr gut | Grüne Verpackung | ca. 27 € |
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