Vorzüge
- Bio-zertifiziertes Walnussöl
- Für Haare nutzbar
- ausgedehnte Haltbarkeit
Nachteile
- Kleine Kapazität



Gesunde Ernährung ist für viele Menschen 2025 wichtiger denn je. Damit die eigene Ernährung möglichst vielseitig ausfällt, dürfen neben Eiweißen und Kohlenhydraten auch Fette nicht fehlen. Dieses sollte jedoch am besten, wie im Fall von Walnussöl, hochwertig und ungesättigt sein.
Die besten Walnussöle haben wir für Sie in unserem aktuellen Walnussöl-Vergleich zusammengestellt. So sehen Sie auf den ersten Blick, ob das Walnussöl kalt gepresst wurde und zugleich in Bio-Qualität zur Verfügung steht.
Nähere Informationen zur Zusammensetzung sowie den unterschiedlichen Typen von Walnussöl erfahren Sie in unserer Kaufberatung hier auf BILD.de.

Walnüsse enthalten von Natur aus viel Fett, sodass die Ausbeute an Öl sehr hoch ist.
Reines Walnussöl wird aus getrockneten Walnüssen gewonnen. Um an das reine Walnussöl zu gelangen, müssen die Walnüsse zunächst getrocknet werden. Auf diese Art und Weise wird dem Kern der Walnüsse Wasser entzogen, sodass der prozentuale Fettgehalt der Nuss ansteigt.
Sobald die Kerne aus der Schale herausgelöst sind, kann die Extraktion beginnen, wobei sowohl die Kalt- als auch die Warmpressung des Walnussöls möglich ist. Auf die Unterschiede der beiden Methoden gehen wir in den nächsten Abschnitten hier auf BILD.de etwas näher ein.
Grundsätzlich besteht Walnussöl ohne Zusatzstoffe aus folgenden Grundbestandteilen:
| Inhaltsstoffe (Fettsäuren) | Kurzerklärung |
|---|---|
| mehrfach ungesättigte Fettsäuren (etwa 73 %) |
|
| einfach ungesättigte Fettsäuren (etwa 18 %) |
|
| gesättigte Fettsäuren (etwa 9 %) |
|
Neben für den Körper essentiellen Fettsäuren enthält Walnussöl auch Magnesium. Zudem finden sich in den Flaschen mit Walnussöl die Vitamin B7 und Vitamin E.

Tipp: Während Biotin (Vitamin B7) sich positiv auf das Hautbild, die Haare sowie die Fingernägel auswirkt, hilft das in Walnussöl enthaltene Vitamin E dabei, den Fettstoffwechsel anzuregen. Es unterstützt den Körper als natürlicher Cholesterin-Senker und besitzt eine antioxidative Wirkung. Es sorgt also dafür, dass freie Radikale die Zellen nicht so leicht schädigen können.
Wie wir im vorigen Abschnitt bereits einmal kurz angesprochen haben, kann Walnussöl auf unterschiedliche Weise gewonnen werden.
Die beiden Herstellungsverfahren sowie die daraus resultierenden Unterschiede haben wir in der folgenden Tabelle hier auf BILD.de für Sie zusammengestellt:
| Kategorie | Eigenschaften |
|---|---|
| kalt gepresstes Walnussöl |
|
| warm gepresstes Walnussöl |
|

Im Idealfall entscheiden Sie sich für ein hochwertiges Walnussöl.
Sowohl warm als auch kalt gepresstes Walnussöl wird anschließend gefiltert, um feinste Rückstände der Schalen sowie der Kerne zu beseitigen.
Sofern Sie Walnussöl zum Braten verwenden möchten, greifen Sie am besten auf raffinierte Varianten zurück. Der Rauchpunkt liegt hier bei 205 Grad Celsius. Kalt gepresstes Walnussöl ohne Zusatzstoffe ist hingegen weniger hitzebeständig, sodass Sie es nicht auf mehr als 160 Grad Celsius erwärmen dürfen.
Tipp: Da Walnussöl primär für kalte Gerichte verwendet wird, lohnt es sich, zum hochwertigen Walnussöl zu greifen, welches kalt gepresst wird.

Meistens enthalten Bio-Walnussöle keine Zusatzstoffe.
Da Walnussöl in Bio-Qualität deutlich teurer als einfaches Walnussöl ist, stellen sich viele Menschen die Frage, ob der höhere Preis gerechtfertigt ist. Generell macht es beim Kochen und Backen stets Sinn, auf hochwertige Zutaten zu achten. Walnussöl bildet hier keine Ausnahme.
Grundsätzlich können Sie renommierten Marken wie der Ölmühle Solling sicherlich vertrauen. Letztlich sicher sein, dass das Öl von Lapalisse und Co. besonders schonend und ohne Chemie hergestellt wird, können Sie jedoch nur dann sein, wenn Sie sich nicht auf interne Prüfungen, sondern auch externe Zertifikate verlassen.
Im Idealfall ist Walnussöl daher bio-zertifiziert. Um das begehrte Siegel zu erhalten, müssen klar vorgegebene Qualitätsstandards eingehalten werden.
Generell sprechen folgende Aspekte für und gegen den Kauf von bio-zertifiziertem Walnussöl:
Feinschmecker lieben meist besondere Öle, sodass sich Walnussöl in einer schönen Verpackung bestens als Geschenk anbietet. Da das Walnussöl vegan ist, müssen Sie sich zudem keine Gedanken darüber machen, wie der Beschenkte seine Ernährung gestaltet.
Walnussöl sollte stets vor Licht geschützt im Dunklen aufbewahrt werden. Zudem sollte es möglichst kühl sein. Besonders im Sommer kann es in Wohnräumen schnell einmal etwas zu warm werden, sodass die Lagerung im Keller oder im Kühlschrank die bessere Alternative darstellt.

Die meisten Öle sollten kühl und dunkel gelagert werden.
Sobald die Flasche mit dem Öl geöffnet wurde, sollte diese innerhalb von ca. 3 Monaten verbraucht werden. Die Haltbarkeit von raffiniertem Walnussöl ist etwas besser, sodass Sie ca. 6 Monate Zeit haben, um das Öl zu verwenden.
Vielfach wird Walnussöl in Glasflaschen mit 250 ml Inhalt angeboten. Aufgrund der eingeschränkten Verwendungsmöglichkeiten (Walnussöl eignet sich primär für kalte Speisen in der Küche) lohnt es sich meist nicht, zu einer größeren Flasche zu greifen.
Zudem ist Walnussöl sehr ergiebig, sodass Sie für die meisten Rezepte nicht mehr als einen Tee- oder Esslöffel Walnussöl benötigen.
Sie können mildes Walnussöl sowohl in einer Drogerie als auch im Bioladen vor Ort kaufen. Die Auswahl an guten und dennoch günstigen Walnussölen fällt online hingegen höher aus, sodass es sich lohnt, diesen Weg einzuschlagen.
» Mehr Informationen
Das Rapunzel Walnussöl gehört zu den Klassikern auf dem Markt.
Die Stiftung Warentest führte 2015 einen Test zu Walnussölen und weiteren Gourmet-Ölen durch. In dem damaligen Test konnte sich das Öl von Rapunzel als Walnussöl-Testsieger durchsetzen. Es erhielt die Note 2,0 und verwies damit das ebenfalls für gut befundene Öl von Fandler auf Platz 2.
Leider fanden sich jedoch insgesamt nur 6 Walnussöle im Test, sodass die Ergebnisse nur eingeschränkt nutzbar sind. Die Produkte der Hersteller Kunella und La Tourangelle erhielten hingegen das desaströse Testergebnis Mangelhaft. Gründe für die Abstrafung waren zu viele enthaltene Transfettsäuren sowie ein kritischer Anteil an Weichmachern.
Auch auf der Website des Instituts Öko-Test wurden bereits verschiedene Öle aus dem Gourmet-Bereich, zu denen auch das Walnussöl zählt, getestet. Bemängelt wurde hier beispielsweise, dass ein Öl von Dittmann scheinbar mit hocherhitztem Öl vermischt wurde, obwohl es laut Etikett in traditioneller Weise in Handarbeit hergestellt sein sollte.
» Mehr InformationenWalnüsse werden typischerweise nicht in Deutschland geerntet, da die Anbaubedingungen hierzulande nicht gut genug sind. Ein Großteil der Walnüsse, die für Öl verarbeitet werden, stammt aus den USA. Besonders in Kalifornien werden sehr viele Walnüsse geerntet und nach Europa verschifft.
Sofern Sie Ihren ökologischen Fußabdruck verringern möchten, können Sie jedoch auch auf Walnussöl aus Frankreich zurückgreifen.
» Mehr InformationenAchtung: Wenn als Produktionsland Deutschland angegeben wird, so bedeutet dies lediglich, dass die Walnusskerne in Deutschland zu Öl verarbeitet werden. Es wird jedoch keine Aussage darüber getroffen, ob die verwendeten Walnusskerne aus den USA, aus Frankreich oder einem anderen Teil der Welt stammen.
Nicht nur in Salaten und im Gebäck kann Walnussöl Verwendung finden. Auch wenn das milde Walnussöl eigentlich zu schade ist, um es als Holzpflegemittel zu verwenden, so kommt es genau hier zum Einsatz.
Der große Vorteil des gefilterten Walnussöls liegt darin, dass es schadstofffrei ist und so bestens für die Behandlung von Schneidebrettern aus Holz geeignet ist. Auch Kinderspielzeug, bei welchem die Anforderungen an das jeweilige Öl besonders hoch sind, lässt sich mit Walnussöl behandeln.
In diesem Fall spielt es keine Rolle, ob es sich um Walnussöl erster Güteklasse handelt. Auch Bio-Qualität ist nicht nötig, sofern Sie das Öl ausschließlich zur Holzpflege nutzen möchten.
» Mehr InformationenTipp: Sie können auch älteres Walnussöl für die Holzpflege nutzen. Dies gilt jedoch nur, sofern das Öl noch nicht ranzig riecht.
Leinöl bietet mehr Omega-3-Fettsäure, die sich vor allem auf das Herz-Kreislaufsystem positiv auswirkt. Beide Öle sind eine gute Vitamin-E-Quelle.
» Mehr InformationenEin Esslöfel Walnussöl pro Tag ist empfehlenswert. Dies entspricht ungefähr der Menge von neun Walnüssen.
» Mehr InformationenWalnussöl besitzt Inhaltsstoffe, die sich gesundheitsfördernd auf das Nerven- und Herz-Kreislaufsystem auswirken. Zugleich kann Walnussöl auch den Cholesterinspiegel senken.
» Mehr InformationenPlatzierung | Produktname | Bewertung | kalt gepresst & nativ | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Bio-Walnussöl von Natulio | sehr gut | Bio-zertifiziert | ca. 16 € | ||
Position 2 | Bio-Walnussöl von bioKontor | sehr gut | Bio-zertifiziertes Walnussöl | ca. 14 € | ||
Position 3 | Bio-Walnussöl von Essences Bulgaria | sehr gut | geschmacklich angenehm | ca. 15 € | ||
Position 4 | Walnussöl von Clearspring | sehr gut | Beträchtliche Menge an Walnussöl | ca. 29 € | ||
Position 5 | Bio Walnussöl von Kräuterland | sehr gut | Bio-zertifiziertes Walnussöl | ca. 14 € |
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