- Ausdauernder Genuss
- Intensiver Geschmack
- Besitzt Farbstoffe

Um den besten Whisky für sich oder als ein Geschenk auszumachen, sollten Sie zunächst wissen, in welche Kategorien die weltweit beliebte Spirituose unterteilt wird, welche Whisky-Sorten es gibt und worin sie sich geschmacklich unterscheiden.
In unserem Whisky-Vergleich auf BILD.de liefern wir Ihnen 2025 eben diese wichtigen Informationen und erklären darüber hinaus, wie die Herstellung des Whiskys abläuft, worauf Sie beim Genuss der Spirituose achten sollten und welche Marken den beliebten Alkohol anbieten.
Der Begriff leitet sich von der gälischen Bezeichnung für die schon damals in Irland und Schottland beliebte Spirituose ab. Als Uisge Beatha wurde der Whisky nicht nur als Genussmittel, sondern auch als Medizin verwendet. Mit dem Vorstoß der Engländer in die nördlich und westlich gelegenen Regionen wurde die Bezeichnung auf das deutlich leichter auszusprechende „Whisky“ verkürzt.
Offiziell dürfen sich Destillate aus Getreidemalz-Maische Whisky nennen, die mindestens drei Jahre in einem Fass gereift sind und mindestens 40, aber weniger als 94,8 Volumenprozent Alkohol enthalten.
Ein Malt-Whisky, wie er klassischerweise in Schottland oder Irland hergestellt wird, besteht vorwiegend aus Getreide – üblicherweise aus Gerste, seltener aus Weizen, Roggen oder Hafer – das zunächst eingeweicht und dadurch zum Keimen gebracht wird. Für Bourbon Whisky bildet hingegen gekochter Mais die Grundlage.
Während dieses Vorgangs wird die in den Getreidekörnern enthaltene Stärke in Maltose, also in Malzzucker umgewandelt. Anschließend wird das auf diese Weise vorbereitete Getreide getrocknet. Dazu breiten es die Hersteller auf großen Darrböden aus, in welche Sie heiße Luft leiten.
Schottischer und kanadischer Whisky wird überwiegend als solcher bezeichnet, wohingegen in Irland und den USA die Schreibweise Whiskey üblich ist.
Rauchige und torflastige Whisky-Sorten, die häufig aus dem Norden Schottlands oder von den westlich gelegenen Inseln des Landes stammen, erhalten ihren charakteristischen Geschmack unter anderem dadurch, dass zusätzlich Torfrauch über die Gerste geblasen wird.

Je nach Herkunft, Verschnitt und Lagerung können sich deutliche Unterschiede hinsichtlich des Geschmacks und der Farbe des Whiskys ergeben.
Das getrocknete Getreide oder auch Malz wird anschließend zu einem Mehl, dem sogenannten Grist geschrotet und eingemaischt, also in großen Tanks mit Wasser vermischt. Die dabei entstehende Flüssigkeit („Würze“) wird wiederum mit Hefe versetzt, wodurch eine Gärung angeregt wird. Die Feststoffe bleiben in den Tanks zurück und werden entsorgt.
Während der Gärung entstehen viele charakteristischen Aromen des Whiskys, wie Tests verschiedener Experten belegen. Zudem entwickelt sich zunächst ein geringer Alkoholanteil von circa 20 Volumenprozent, der im Zuge des nächsten Schrittes, des Brennens, auf etwa 70 Volumenprozent erhöht wird.
Es folgt eine mindestens dreijährige Lagerung des Whiskys im Fass, wobei vorwiegend Eichenfässer zum Einsatz kommen, die das Aroma maßgeblich beeinflussen. Wurden in den Fässern vorab andere Spirituosen gelagert, beispielsweise Sherry, Portwein oder Rum, ergeben sich oft besonders interessante Geschmacksnoten.
Hochwertige Whiskys reifen mindestens 10 Jahre, eher noch 12 bis 15 Jahre im Fass. Einige verbringen sogar bis zu 25 Jahre in Eichenfässern. Vor der Abfüllung des Whiskys in Flaschen wird dem Destillat üblicherweise Wasser beigemischt, sodass der Alkoholgehalt zwischen 40 und 50 Volumenprozent liegt.
In den meisten offiziellen Online-Tests wird Whisky anhand seiner Herkunft unterschieden und tatsächlich gibt es offizielle Vorgaben, welche die Spirituose erfüllen muss, um etwa als Scotch Whisky oder Irish Whiskey bezeichnet zu werden. In unserer Kaufberatung auf BILD.de möchten wir Ihnen die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale kurz vorstellen.
| Whisky-Typ | Eigenschaften |
|---|---|
| Scotch Whisky |
|
| Irish Whiskey |
|
| Bourbon Whiskey |
|
| Japanischer Whisky |
|

Whisky muss für eine bestimmte Zeit in einem Eichenfass gelagert worden sein, um die offizielle Bezeichnung tragen zu dürfen.
Suchen Sie nach einem neuen Whisky oder einem ganzen Whisky-Set, das perfekt zu Ihren Anforderungen passt, sollten Sie einige Punkte besonders genau prüfen. Dazu gehören unter anderem:
Die meisten Whiskys werden in 0,7 Liter-Flaschen angeboten. Alternativ können Sie sich jedoch auch für kleinere Whisky-Flaschen entscheiden, die nur 0,02, 0,05 oder 0,35 Liter fassen. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn Sie verschiedene Whiskys probieren möchten, um sich zunächst mit einer neuen Sorte oder Abfüllung vertraut zu machen.
Darüber hinaus ist oftmals das Herkunftsland ein wichtiger Indikator bezüglich des Geschmacks und der Qualität eines Whiskys. So schwören einige Kenner auf die traditionellen, kräftigen Varianten aus Schottland, wohingegen andere einen süßen und dennoch rauchigen Bourbon bevorzugen. An dieser Stelle ist der persönliche Geschmack ausschlaggebend.

Whisky-Cocktails wie Whisky Sour, Whisky-Cola oder Old Fashioned sind eine interessante Alternative zum puren Whisky-Genuss.
Häufig spielt zudem die geografische Lage der Destillerien eine wichtige Rolle. So weisen etwa Whiskys aus den schottischen Lowlands oder der Speyside eher milde und fruchtige Aromen auf, wohingegen die Whiskys der Insel Islay besonders rauchig, torfig und salzig anmuten.
Auch Noten von Seetang und ein beinahe schon medizinischer Anklang von Iod weisen auf die Herkunft der charakteristischen Inselwhiskys hin.
Unterscheiden müssen Sie in jedem Fall zwischen Single Malt und Blended Whiskys. Single Malt Whiskys werden dabei ausschließlich auf Basis von Wasser und Gerste, Roggen oder Hafer und in einer einzigen Destillerie hergestellt. Blended Whiskys sind Verschnitte aus Single Malts verschiedener Destillerien.
Hinweis: Zu guter Letzt ist natürlich auch der Preis ein für Ihre Wahl entscheidender Faktor. So können Sie sich für günstigen Whisky entscheiden, der bereits ab etwa 15 Euro erhältlich ist, dafür aber oft keine komplexe Geschmackspalette bietet. Hochwertige Whiskys kosten eher zwischen 40 und 60 Euro. Für einige ganz besondere Flaschen, beispielsweise für bestimmte Macallan-Whiskys, können Sie sogar mehrere Hundert bis Tausend Euro ausgeben.
Ob Sie einen Whisky im Geschenkset suchen, zum Beispiel zusammen mit passenden Whisky-Gläsern und einer ansprechenden Whisky-Karaffe, oder ob Sie lediglich eine neue Flasche für sich selbst kaufen möchten: Insbesondere online bieten sich Ihnen häufig gute und preislich vorteilhafte Angebote.
Dabei können Sie sich sowohl einzelne Flaschen als auch Probierpakete zukommen lassen, die in Kartons geliefert werden. Zu den bekanntesten Whisky-Marken gehören unter anderem Hersteller wie:
Sie möchten noch mehr über Whisky und dessen Besonderheiten erfahren? Auf BILD.de beantworten wir Ihnen einige der am häufigsten gestellten Fragen zu Scotch, Bourbon und Co. sowie zu Whisky-Zubehör und der korrekten Art des Whiskygenusses.
Ob bei einer offiziellen Verkostung oder dem Genuss eines Whiskys allein oder mit Freunden in den eigenen vier Wänden: Vor allem bei hochwertigen Whiskys sollten Sie die Spirituose nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch und olfaktorisch wahrnehmen.
Das bedeutet zunächst, dass Sie einen kleinen Schluck Whisky (etwa 2 bis 4 cl) in ein Glas geben.
Nun können Sie dessen Konsistenz bewerten, indem Sie ihn leicht im Glas schwenken und beobachten, wie er von den Glaswänden zurück nach unten läuft. Dickere Bahnen deuten auf eine beinahe schon ölige Konsistenz hin, wohingegen kleine Rinnsale auf einen weniger vollmundigen und vermutlich etwas jüngeren Whisky schließen lassen.

Am besten genießen Sie Whisky aus einem Nosing-Glas, in dem die Aromen besonders gut zur Geltung kommen.
Anschließend können Sie den Geruch des Whiskys genießen, indem Sie zunächst über der Glasöffnung riechen und die dort entweichenden Aromen wahrnehmen und anschließend Ihre Nase etwas tiefer in die Öffnung des Glases führen, um auch die im Inneren gesammelten Töne zu erhaschen.
Erst dann wird der Whisky traditionellerweise probiert. Dabei sollte er möglichst leicht im Mund bewegt werden, sodass alle Aromen auch wirklich bestmöglich wahrnehmbar sind. Wer möchte, kann probieren, nach den ersten Schlucken einen einzelnen Tropfen Wasser in das Glas zu geben. Der Geschmack kann sich dadurch zum Teil merklich verändern, was einen interessanten Effekt erzeugt.
Das Trinken von Whisky auf Eis wird hingegen nicht empfohlen, insbesondere bei hochwertigen Sorten. Schließlich kann das sich langsam schmelzende Eis zur Verwässerung des Geschmacks führen. Eine gute Alternative bieten Whisky-Steine, die zunächst im Eisschrank gekühlt werden, sich aber im Glas nicht auflösen.
» Mehr InformationenWhisky sollten Sie nach dem Öffnen stehend, dunkel und eher kühl lagern. Vermeiden Sie eine Aufbewahrung im Kühlschrank sowie in feuchten Kellern, um zu verhindern, dass sich Schimmel am Flaschenkorken bildet oder dass der Whisky zu kalt wird, um seinen Geschmack voll zu entfalten.
Wer möchte, kann seinen Whisky auch in Karaffen umfüllen, was vor allem in optischer Hinsicht einen guten Eindruck vermittelt. Allerdings sind die oft dunkel gestalteten und mit den ursprünglichen Korken verschlossenen Flaschen in der Regel die bessere Wahl.
» Mehr InformationenZu den bekanntesten Whisky-Cocktails gehören der raffinierte Whisky Sour, der elegante Manhattan, der simple Whisky-Cola oder der traditionelle Old Fashioned. Darüber hinaus wird Whisky gerne im Kaffee getrunken, nämlich als sogenannter Irish Coffee.
Für letzteren eignet sich klassischerweise ein Irischer Whiskey am besten. Für Cocktails und Longdrinks wie Whisky Sour sind insbesondere Bourbon-Whiskys sowie Blends aus Irland oder Schottland gut geeignet. Einen hochwertigen Single Malt sollten Sie zum Mischen eher nicht verwenden. Die fein abgestimmten und teuren Whiskys sind speziell auf den puren Genuss ausgelegt.
» Mehr InformationenSie können sich sowohl für einen Tumbler als auch für ein für Whisky oftmals besser geeignetes Nosing-Glas entscheiden. Letzteres bringt dabei folgende Vor- und Nachteile:
Ein spezifischer Whisky-Test von der Stiftung Warentest liegt bislang nicht vor. Auch Öko-Test unternahm noch keine entsprechenden Analysen und weist lediglich in einem allgemeinen Spirituosen-Test darauf hin, dass ein übermäßiger Alkoholgenuss vermieden werden sollte.
Einen offiziellen Whisky-Testsieger können wir Ihnen daher leider nicht vorstellen. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass Sie mithilfe unseres Ratgebers und unserer Vergleichstabelle den perfekten Whisky für sich oder für denjenigen, den Sie mit einer Flasche überraschen möchten, finden.
» Mehr InformationenZwischen Whisky und Whiskey besteht der wesentliche Unterschied in der Schreibweise. Diese ist vor allem länderspezifisch. In den USA und Irland schreibt man Whiskey. In Schottland und Kanada wird die Spirituose hingegen Whisky genannt.
» Mehr InformationenIn diesem YouTube-Video wird der Single Malt Scotch Whisky 12 Jahre von Bunnahabhain verkostet. Der Verkoster nimmt die Zuschauer mit auf eine Geschmacksreise und präsentiert seine Eindrücke von diesem exquisiten Scotch. Ein Muss für alle Whisky-Liebhaber, die ihre Sinne mit diesem edlen Tropfen verwöhnen möchten.
In diesem Video präsentieren wir eine exklusive Whisky-Verkostung des Glenfiddich 40 Jahre, einem der renommiertesten schottischen Single Malt Whiskys. Wir tauchen ein in die faszinierende Welt dieses erlesenen Tropfens und entdecken seine reichhaltigen Aromen, von fruchtigen Nuancen bis hin zu würzigen Noten. Begleiten Sie uns auf dieser geschmacklichen Reise und erfahren Sie alles über die Herstellung und Besonderheiten dieses außergewöhnlichen Whiskys.
Platzierung | Produktname | Bewertung | Art | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 |
Single Malt Scotch Whisky von The Singleton
| sehr gut | Single Malt Scotch Whisky | Ausdauernder Genuss | ca. 25 € | |
Position 2 |
15 Jahre Single Malt Scotch Whisky Solera von Glenfiddich
| sehr gut | Single Malt Scotch Whisky | Ausgewogene Geschmackstiefe | ca. 42 € | |
Position 3 |
Doublewood 12 Jahre von Balvenie
| sehr gut | Single Malt Scotch Whisky | Alte Alchemie und Handwerkskunst-Techniken | ca. 41 € | |
Position 4 |
Quarter Cask von Laphroaig
| sehr gut | Single Malt Scotch Whisky | Holzfass-Reifung (Quarter Cask) | ca. 41 € | |
Position 5 |
10 Jahre von Talisker
| sehr gut | Single Malt Scotch Whisky | Althergebrachte Herstellung | ca. 32 € |
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