Vorzüge
- Kalt gepresst
- Gute Omega-3- und Omega-6-Quelle
- Geschenkgeeignet
Nachteile
- Bio-Qualität ist nicht zertifiziert



Es ist erst einige Jahrzehnte her, dass Raps vor allem als schöne Pflanze bekannt war. Dass man daraus auch ein ausgesprochen gesundes und recht günstiges Speiseöl herstellen kann, wurde erst in den letzten 20 Jahren bekannt. Seitdem hat Rapsöl, auch Rüböl, Rübsenöl, Kohlsaatöl oder Canola-Öl genannt, es in viele Küchen Deutschlands geschafft und gehört inzwischen in der Kategorie Kochen zum beliebtesten Speiseöl Deutschlands. Ein gutes Rapsöl ist ein Artikel, der zur Grundausstattung einer Küche gehören sollte.
Mit einem Verbrauch von circa 66 Millionen Litern jährlich hat es Klassiker wie das Olivenöl überholt. Rüböl gilt als das gesündeste Fett einheimischer Herkunft. Doch wo findet man das beste Rapsöl und welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Herstellverfahren?
In unserem Rapsöl-Vergleich 2025 zeigen wir Ihnen worauf es bei einem guten Rübsenöl ankommt und geben in unserer Kaufberatung Tipps, welche Sorte sich am besten zum Braten oder Backen eignet.

Wahnsinn: 10 g Rapsöl decken bereits ca. 90 % des täglichen Bedarfs an Omega-3-Fettsäuren!
Rapsöl enthält neben vielen Mineralien auch sekundäre Pflanzenstoffe und die fettlöslichen Vitamine A und E. Diese schützen die Zellen im menschlichen Organismus vor Angriffen sogenannter “freier Radikale”.
Zudem weist Rüböl ein hervorragendes Verhältnis zwischen den Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 auf. Deshalb kann
Rapsöl das schädliche LDL-Cholesterin im Körper senken und Entzündungen hemmen.
Sie finden in den folgenden Tabellen die Vor- und Nachteile von den einzelnen Rapsöl-Typen.

Aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe ist Rapsöl für den Gebrauch in der Küche sehr zu empfehlen. Die Verwendung von kaltgepresstem oder raffiniertem Rapsöl richtet sich nach den jeweiligen Gerichten, die zubereitet werden sollen.
Beim Kochen wird Rapsöl oft falsch verwendet, sodass gesunde Inhaltsstoffe verloren gehen und dafür ungesunde Transfettsäuren entstehen. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass Sie raffiniertes Rapsöl zum Backen und Braten verwenden, weil es recht hitzestabil ist.
Raffiniertes Rapsöl eignet sich zum Braten, darf aber nicht zu heiß werden. Woran Sie das erkennen: Raucht das Öl leicht, ist es zu heiß und sollte von Ihnen entsorgt werden.
Kaltgepresstes Rapsöl eignet sich hingegen weniger zum Braten, da die im Rüböl enthaltenen mehrfach gesättigten Fettsäuren dabei zersetzt werden können. Diese Fettsäuren sind recht empfindlich gegenüber hohen Temperaturen.
Durch die Zersetzung verlieren die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren zum einen ihre gesunde Wirkung und zum anderen besteht das Risiko der Entstehung von potenziell gesundheitsschädlichen Transfettsäuren.
Somit sollten Sie kaltgepresstes Rapsöl für die Zubereitung von Salaten oder Dips verwenden. Rapsöl weist zudem einen nussigen Geschmack und ein vollmundiges Aroma auf, der jedem Salat eine extra Geschmacksnote verleiht.
Die bekanntesten und meist benutzten Öle in der Küche sind Olivenöl, Sonnenblumenöl und Rapsöl. Diese nutzt man zum Braten, Backen, Frittieren oder als Dressing. Je mehr ungesättigte Fettsäuren im Öl enthalten sind, desto eher kommt es zur Bildung von Rauch und der Entstehung von giftigen Stoffen. Doch ab welchen Temperaturen entwickeln die einzelnen Öle Rauch?

In den folgenden Tabellen informieren wir Sie über den Rauchpunkt von kaltgepresstem und raffiniertem Olivenöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl.
| kaltgepresstes Öl | Rauchpunkt |
|---|---|
| Olivenöl Rapsöl Sonnenblumenöl | 180 Grad 130 Grad 110 Grad |
| raffiniertes Öl | Rauchpunkt |
|---|---|
| Olivenöl Rapsöl Sonnenblumenöl | > 220 Grad 220 Grad 210-225 Grad |
Der Rauchpunkt von kaltgepressten Ölen liegt deutlich niedriger als der von raffinierten Ölen. Sie sollten also raffiniertes Rapsöl zum Braten nutzen. Ebenfalls ist dieses Rapsöl zum Frittieren besser geeignet. Wollen Sie kaltgepresstes Rapsöl erhitzen, sollten Sie den recht niedrigen Rauchpunkt berücksichtigen.

Es gibt unzählige Rezeptideen, bei denen Rapsöl verwendet werden kann. Wir möchten Ihnen in unserem Ratgeber ein Gericht vorstellen, welches Sie sowohl zum Kaffee als auch zu einem Glas Wein genießen können.
Rüböl kann auch für die Zubereitung von Speisen, wie herzhaftem Kuchen oder Muffins genutzt werden. Im Folgenden präsentieren wir Ihnen ein Rapsöl-Rezept für einen Zucchinikuchen mit Zitronenschmand.
Als Erstes benötigen Sie folgende Zutaten, welche Sie zu einem Teig vermengen:
Nach der Zubereitung des Teigs sollten Sie diesen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 15 Minuten lang backen. Während der Teig abgekühlt folgt die Zubereitung des Zitronenschmands. Dafür benötigen Sie:
Die Zutaten werden zu einer cremigen Masse geschlagen und auf dem abgekühlten Zucchiniboden gleichmäßig verteilt.
Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Herstellern sowie Marken von Rapsöl. Je nach Ihren persönlichen Ansprüchen können Sie Rapsöl mit Bio-Siegel kaufen. Hersteller wie Rapunzel, Alnatura oder Teutoburger Ölmühle bieten diese Produkte an.
Das Rapso-Rüböl ist zudem ein Produkt, dass zertifiziert gentechnikfrei ist. Sollten Sie bestimmte Allergien aufweisen, gibt es auch Rübsenöle die sojafrei oder erdnussfrei sind. Ebenso sind auf dem Markt vegane Rapsöle erhältlich.

Im Folgenden finden Sie noch viele weitere Hersteller von Rapsöl:

Rapsöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren, welche gut für Herz und Kreislauf sind.
Die Stiftung Warentest hat im Jahr 2009 einen Rapsöl-Test durchgeführt. Bei dieser Untersuchung wurde unter anderem festgestellt, dass günstiges Rapsöl von Aldi oder Lidl beim Braten am geringsten aus der Pfanne spritze.
Einen aktuellen Rüböl-Test kann die Stiftung Warentest nicht vorweisen und somit können wir Ihnen keinen aktuellen Rapsöl-Testsieger aus einem Canola-Öl-Test präsentieren.
Die meisten Allergiker reagieren mit Schnupfen oder geröteten Augen auf umherschwirrende Rapspollen. Starke Allergiker können auch mit Asthmaanfällen reagieren. Obwohl der Flug von Rapspollen der Auslöser für die Symptome ist, kann der Verzehr von Rapsöl oder Rapshonig eine ähnliche Reaktion auslösen.
Rapsöl eignet sich bestens für eine cholesterinbewusste Ernährung. Ein regelmäßiger Verzehr kann vorbeugend auf Herz-Kreislaufbeschwerden und Arteriosklerose wirken.
Bereits die Verwendung von Rapsöl in Babybrei unterstützt das Wachstum und die gesunde Entwicklung Ihres Sprösslings. Achten Sie bei jedem Kochen darauf, wie heiß Sie raffiniertes und kaltgepresstes Öl erhitzen.
» Mehr InformationenRapsöl ist recht lang haltbar, wenn Sie das Öl kühl und dunkel lagern. In der Regel können Sie nach Anbruch das Rüböl circa 12 Monate lang nutzen. Wie empfehlen Ihnen bei langer Lagerung das Öl vor der Benutzung zu kosten.
» Mehr Informationen
Rapsöl trägt zu einer ausgewogenen Ernährung bei und ist Lieferant wichtiger Fettsäuren und Vitamine.
Welche Ölsorte am gesündesten ist, kann man nicht pauschal beantworten. Die Sorte an sich spielt auch gar keine große Rolle, sondern eher der Herstellungsprozess. Kaltgepresste Öle werden bei ihrer Gewinnung nicht höher als auf circa 40 Grad erhitzt. Diese Vorgangsweise ist zwar recht aufwendig, dafür aber schonend. So können die wertvollen, gesunden Inhalts- und Geschmacksstoffe nicht verloren gehen.
Raffiniertes Öl wird im Gegensatz durch die sogenannte Heißpressung hitzebeständig gemacht. Dadurch steigt Ihr Rauchpunkt und diese Rapsöle sind besser zum Frittieren und Braten geeignet.
Das beste Rapsöl bzw. Speiseöl sollte zudem viele einfach und mehrfach gesättigten Fettsäuren besitzen. Kaltgepresstes Rapsöl, Olivenöl und auch Sonnenblumenöl gehört demnach zu gesunden Ölen.
» Mehr InformationenNur der geringste Teil der Rapssamen wird zur Gewinnung von Öl verwendet. Der größte Teil wird für die Herstellung von Biokraftstoff genutzt. Außerdem ist das Rüböl noch in vielen anderen Produkten wie beispielsweise Pflanzenschutzmitteln, Farben, Lösungsmitteln und Futtermitteln enthalten. Ebenso findet man Rapsöl in Salben, Cremes und Hautölen wieder.
» Mehr InformationenWenn man gegen einen oder mehrere der Inhaltsstoffe des Rapsöls allergisch ist, gilt es aufzupassen und es bietet sich an, dass man auf den Konsum des Öls verzichtet. Einige Forscher gehen davon aus, dass Rapsöl sich eventuell negativ auf die Gedächtnisleistung auswirken kann. Grund für diese Annahme ist eine Studie, welche im Jahre 2017 an Tieren durchgeführt wurde. Allerdings muss hier noch weiter geforscht werden, um hierzu eine abschließende Aussage treffen zu können.
» Mehr InformationenPlatzierung | Produktname | Bewertung | kaltgepresst | Vorzüge | Kosten | Verfügbar: |
|---|---|---|---|---|---|---|
Position 1 | Rapsöl von Die Ölfreunde | sehr gut | Kalt gepresst | ca. 19 € | ||
Position 2 | Rapsöl von Rapunzel | sehr gut | keine Herstellerangabe | Erhöhter Vitamin E Gehalt | ca. 26 € | |
Position 3 | Rapsöl nativ von Rapunzel | sehr gut | schonende Pressung | Gute Vitamin E Quelle | ca. 8 € | |
Position 4 | Bio-Rapsöl nativ von Byodo | sehr gut | gentechnikfrei | ca. 24 € | ||
Position 5 | Moritz Bio Rapskernöl von Ölmühle Kleeschulte | sehr gut | gentechnikfrei | ca. 14 € |
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